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#DAC8

Wir leben in dem Jahr, in dem im Wochentakt Kundendaten irgendwo abfließen. Diese Woche Trezor über einen Versanddienstleister, letzte Woche jemand anderes, nächste Woche der nächste. Man gewöhnt sich fast daran, und genau das ist gefährlich. Denn die Angriffe werden jedes Jahr besser. KI schreibt heute Phishing Mails in fehlerfreiem Deutsch, klont eine Stimme aus dreißig Sekunden Audio und durchsucht gestohlene Datensätze automatisch nach den lohnenden Zielen. Was vor ein paar Jahren ein Team über Wochen gemacht hat, erledigt heute ein Skript über Nacht. Und diese Entwicklung steht erst am Anfang. Ausgerechnet in dieser Phase hat die EU angefangen, das vollständigste Verzeichnis über Kryptoanleger aufzubauen, das es in Europa je gab. Seit dem 1. Januar 2026 gilt DAC8, in Deutschland umgesetzt als KStTG. Jede regulierte Börse und jeder Krypto Dienstleister in der EU meldet: Name, Adresse, Geburtsdatum, Steuer ID, Käufe, Verkäufe, Tauschvorgänge, Staking Erträge und die Transfers auf deine eigene Wallet. Die erste Meldung geht im Juli 2027 raus, danach laufen die Daten automatisch zwischen den Mitgliedsstaaten hin und her, über ein zentrales EU Verzeichnis. Dazu kommt die Travel Rule, die seit Ende 2024 gilt. Bei jeder Überweisung zwischen zwei Anbietern wandern Name und Wallet Adresse mit. Ohne Mindestbetrag, ohne Ausnahme. Am Ende steht eine Datenbank, in der Klarname, Wohnanschrift und ungefähre Vermögenshöhe an einer Stelle zusammenlaufen. Für organisierte Kriminalität ist das eine fertige Einkaufsliste. Wer glaubt, dass so ein Verzeichnis dauerhaft dichthält, hat die letzten zehn Jahre nicht verfolgt. Behörden werden gehackt, Dienstleister werden gehackt, Mitarbeiter verkaufen Zugänge. Die Frage ist nur, wann. Und was das real bedeutet, sieht man bereits jetzt. CertiK hat für das erste Halbjahr 2026 52 sogenannte Wrench Attacks bestätigt, also Überfälle, bei denen Menschen körperlich gezwungen wurden, ihre Coins herauszugeben. Im Vorjahreszeitraum waren es 39. Der bestätigte Schaden ist dabei von rund 10 Millionen auf über 124 Millionen Dollar gestiegen. Begründet wird das Ganze mit dem Kampf gegen Geldwäsche. Chainalysis kommt in seinem Bericht für 2025 allerdings auf einen illegalen Anteil von unter 1% des gesamten On Chain Volumens. Für dieses eine Prozent gibt man die Privatsphäre der übrigen 99 auf. Genau da liegt mein Problem mit der ganzen Debatte. Es wird immer so getan, als wäre Datensammeln an sich risikofrei. Dabei ist jeder gesammelte Datensatz nichts anderes als eine Wette darauf, dass ihn niemals jemand stiehlt. Diese Wette haben wir in den letzten Jahren reihenweise verloren, und trotzdem wird der Einsatz jedes Jahr erhöht. Schützt euch selbst. Es macht sonst niemand für euch. #Datenschutz #Krypto #Cybersicherheit

BFMTV 3w

France proposes a bill allowing multilateral exchange of information on cryptocurrency transactions with 48 states, aiming to strengthen the fight against fraud and tax evasion while raising concerns about the security of users of these digital assets. (translated)

La France présente un projet de loi qui permettra à 48 États de connaître vos transactions cryptos et votre identité

Hacker haben 31.000 Datensätze aus Liechtensteins Transparenzregister gestohlen. ☠️🇱🇮 Der Vorfall zeigt, welche Gefahren zentrale Datensammlungen bergen, und liefert neue Argumente gegen DAC8. 😮 ⬇️⬇️⬇️ https://t.co/yflJ8421jL #Datenschutz #CyberSicherheit #HackerAttacke

Heute im neuen „Aktionsplan” von BMF und BMJV, Punkt 22: Blockchain-Analyse als Ermittlungsinstrument – damit „keine Anonymisierung von Transaktionen mehr unentdeckt bleibt”. Lest den Satz zweimal. Nicht: kein Verbrechen bleibt unentdeckt. Sondern: keine Anonymisierung. Finanzielle Privatsphäre wird hier selbst zum Verdachtsmoment erklärt. Jeder Bitcoin-Nutzer gerät ins Raster – ganz ohne Anfangsverdacht. Dazu Punkt 16: behördenübergreifender Datenzugriff, KI-Analyse aller Finanzdaten, zentrale Datenplattform. Zusammen mit DAC8 (seit 1.1. melden alle Kryptodienstleister eure Daten automatisch) entsteht die lückenlose Finanzüberwachung. Bargeld war gestern anonym. Bitcoin soll es nie sein dürfen. Wer ehrliche Bürger wie Verdächtige behandelt, hat das Verhältnis von Staat und Bürger vom Kopf auf die Füße gestellt – nur leider falsch herum. #bitcoin #DAC8 #Blockchain #Finanzüberwachung #Datenschutz

Gestern habe ich über den Ledger-Hack geschrieben. Viele antworteten: “Beim Finanzamt sind die Daten sicher.” Frankreich zeigt das Gegenteil. Dort verkaufte ein Steuerbeamter Daten von Krypto-Besitzern an kriminelle Banden. Die Folge: Entführungen, Überfälle, Folter. Frankreich zählte 2025 67 solcher Taten, 2026 schon 47. Selbst Ledger-Mitgründer David Balland wurde entführt – die Täter forderten 10 Mio. € und trennten ihm einen Finger ab. DAC8 schafft ab 2026 genau diese Datenbank für ganz Europa: Wer besitzt was, verknüpft mit Name und Steuer-ID. Jede Liste, die existiert, kann geleakt, gehackt oder verkauft werden. Die sicherste Liste ist die, die es nicht gibt. #Datenschutz #Kryptowährungen #Sicherheit

Bulgarien war Datendiebstahl. Der Ledger-Hack 2020 zeigt, was danach kommt. 272.000 Kunden eines Bitcoin-Wallet-Herstellers. Gestohlen wurden nicht Coins – sondern Namen, Wohnadressen, Telefonnummern. Die Liste landete frei im Netz. Dann begannen die Erpressungen: “Wir wissen, wo du wohnst. Zahl, oder wir kommen vorbei.” Drohmails, Anrufe, später dokumentierte Überfälle auf Krypto-Besitzer in ihren eigenen Häusern. Ab 2026 baut der Staat mit DAC8 genau so eine Liste. Nur vollständiger: jede Transaktion, jeder Bestand, verknüpft mit der Steuer-ID. Das ist mehr als besorgniserregend. #Datendiebstahl #KryptoSicherheit #Privatsphäre

DAC8 schafft ab 2026 eine zentrale Datenbank: Wer besitzt wie viel Bitcoin, wann gekauft, wann verkauft. Man muss kein Pessimist sein, um zu wissen, was mit solchen Daten passiert: 2019 wurde die bulgarische Steuerbehörde gehackt – Finanzdaten von fast allen Erwachsenen des Landes im Netz. 2020 das Ledger-Leck: 270.000 bis 1 Mio. Kundenadressen veröffentlicht. Danach: gezielte Phishing-Wellen und physische Drohungen gegen Bitcoin-Besitzer. Der Staat sammelt Daten, die er nicht schützen kann, über Vermögen, das ihn nichts angeht – und bricht gleichzeitig sein Steuerversprechen von 2013. Eine gläserne Wallet ist keine Steuerpolitik. Sie ist eine Zielscheibe. Die Haltefrist muss bleiben. #Bitcoin #DAC8 #§23EStG #Bitcoin #Datenschutz #Steuern

Der Staat greift doppelt zu: Mit DAC8 melden Kryptobörsen ab 2026 jede Transaktion automatisch ans Finanzamt. Lückenlose Überwachung – beschlossen ohne große Debatte. Und im selben Atemzug soll die Haltefrist des §23 EStG fallen. 2,6 Mrd. € sind im Haushalt 2027 schon verbucht – ohne Gesetzestext. Erst die gläserne Wallet, dann der Griff in sie hinein. Wer 2013 auf die Zusage des Fiskus vertraut hat (Drucksache 17/14062), wird jetzt bestraft. Das ist kein Steuerrecht mehr. Das ist Misstrauen als Staatsprinzip. Die Haltefrist muss bleiben. #Bitcoin #§23EStG #Kryptowährungen #Steuerrecht #Transparenz

Blocktrainer Jul 9

🔨❌🇪🇺 @BULLBITCOIN_ macht ernst! Laut einer PM des Unternehmens wurde die erste Klageschrift gegen DAC8 bereits eingereicht! 👏 Das Unternehmen sieht durch die grundlose und überbordende Massenüberwachung die Grundrechte in Gefahr. ⬇️⬇️⬇️ https://t.co/FbunLzInxI #Bitcoin #Datenschutz #Rechtsstaat

BFMTV Jul 8

La plateforme Bull Bitcoin conteste devant le Conseil d'État français un décret lié à la directive européenne DAC 8, qui permet au fisc d'accéder à toutes les transactions cryptographiques, considérant que cela met en danger la sécurité des détenteurs de cryptomonnaies en créant un fichier centralisé reliant identité et historique des transactions. #Cryptomonnaie #DAC8 #BullBitcoin

Le fisc peut connaître toutes vos transactions cryptos grâce à une directive européenne: la plateforme Bull Bitcoin saisit le Conseil d'État pour faire annuler le décret