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#Anleihen

Germany's state deficit has nearly doubled in the first half of 2026, exceeding the Maastricht threshold of three percent of GDP for the first time since the Corona crisis, raising the risks for the country's creditworthiness and the interest costs for bonds. (translated)

Sorge um Top-Rating: Deutsches Staatsdefizit fast verdoppelt

Zinsausgaben des Bundes. 2020: 4 Milliarden Euro 2026: 30 Milliarden Euro 2030: 80 Milliarden Euro Du weißt es, ich weiß es, jeder weiß es. Deutschland kann sich diese Schulden zu diesen Zinsen nicht leisten. Der Weg aus diesem Dilemma sind harte Reformen, Staatsausgaben drastisch senken. Sozialhilfe abschaffen, Entwicklungshilfe abschaffen, hunderttausende Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst entlassen, Renten und Pensionen kürzen. Das ist meiner Meinung nach politisch nicht möglich. Nicht jetzt und auch nicht in naher Zukunft. Wenn die Regierung scheitert und wir 2027 neu wählen, erhalten wir - Stand jetzt - Schwarz/Rot/Grün. Auch diese Regierung wird keine Reformen durchführen. Es bleibt am Ende nur die Inflation um die Schulden zu entwerten. Und jeder sollte sich darauf vorbereiten. Aktien, Immobilien, Edelmetalle, Bitcoin profitieren von hohen Inflationsraten. Cash, Sparguthaben, Anleihen, Riesterverträge und Lebensversicherungen verlieren. Die Deutschen lagern laut Spiegel schätzungsweise rund 395 Milliarden Euro Bargeld in ihren Privathaushalten. Weitere 400 Milliarden Euro liegen auf Sparbüchern. Dieses Vermögen wird entwertet werden. Die Mittelschicht wird der größte Verlierer dieser Entwicklung sein. #Schuldenkrise #Reformen #Inflation

Bitcoin has risen by over 25 percent in recent days and is influenced by several factors, including political support from Washington, buybacks of US bonds, and a short squeeze among speculators, which has invigorated the crypto market. (translated)

Marktbericht: Bitcoin meldet sich fulminant zurück

The intervention of the US Treasury Department to stabilize the bond market has proven ineffective, as Wall Street reacts with losses to rising oil prices and increasing yields on government bonds, which raises concerns about rising government spending and high US debt. (translated)

US-Intervention bei Staatsanleihen verpufft

Bitcoin hat die $70.000 geknackt. Zum ersten Mal seit elf Wochen. In den meisten Zusammenfassungen steht als Grund das Krypto-Treffen im Weißen Haus. Die Zeitachse sagt etwas anderes. *** Wenn gerade nicht genug Zeit hast alles zu lesen, findest du am Ende des Posts die Entwicklungen in einem Absatz zusammengefasst. *** Der Sprung begann Stunden vor Trumps Auftritt. Auslöser war Finanzminister Scott Bessent. Er hat das Volumen der Anleihe-Rückkäufe des Finanzministeriums mindestens verdoppelt. Der Staat kauft dabei eigene, ältere Anleihen zurück und schiebt frisches Geld in einen Markt, dessen Renditen einen Tag zuvor auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahrzehnten gesprungen waren. Gold legte am selben Tag 2,7% auf 4.528 Dollar zu. Zwei Hartwerte, dieselbe Richtung, derselbe Auslöser. Trotzdem war das Treffen relevant. Was dort tatsächlich gesagt wurde: Im Roosevelt Room saßen Brian Armstrong (Coinbase), Brad Garlinghouse (Ripple), Tyler und Cameron Winklevoss (Gemini), Arjun Sethi (Kraken), Vlad Tenev (Robinhood), Sergey Nazarov (Chainlink Labs), Adena Friedman (Nasdaq) und Jeff Sprecher (ICE, Mutterkonzern der NYSE). Dazu SEC-Chef Paul Atkins, CFTC-Chef Mike Selig und Krypto-Berater Patrick Witt. Die Prognosemärkte Polymarket und Kalshi standen auf den Vorablisten, waren am Ende aber nicht dabei. Trumps zentrale Botschaft war ein Appell an den Kongress: eine "faire Version" des CLARITY Act. Das Gesetz würde festlegen, welche Behörde für welche Kryptowerte zuständig ist, SEC oder CFTC. Trump nannte es Gesetzgebung, die die USA vor China halte. Und er sagte: "Wir haben den Krieg gegen Krypto ein für alle Mal beendet." Der Realitätscheck dazu: Der Senat stimmt am 15. September über das Verfahren ab. Nötig sind 60 Stimmen. Aktuell fehlen nach Schätzungen rund sechs demokratische Stimmen. Auf Polymarket liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Verabschiedung in diesem Jahr bei etwa 19 bis 20%. Der Blockadepunkt ist bemerkenswert. Die Demokraten wollen Ethikregeln im Gesetz verankern, die Amtsträgern private Krypto-Geschäfte begrenzen. Betroffen wäre in erster Linie die Familie des Präsidenten. Trump hat nach Reuters-Recherchen über 1,4 Milliarden Dollar aus den Krypto-Aktivitäten seiner Familie eingenommen, darunter rund 635 Millionen Dollar aus der Lizenz für den TRUMP-Coin und 236 Millionen Dollar aus Verkäufen von WLFI-Token. Der Mann, der das Gesetz einfordert, ist gleichzeitig der Grund, warum es feststeckt. Chainlink-Gründer Nazarov berichtete im Anschluss, Trump habe die CEOs noch ins Oval Office geholt und nach Feedback gefragt. Die Regierung halte eine Verabschiedung für machbar, es gehe nur noch um wenige offene Punkte und eine Handvoll Senatoren. Der Satz mit der größten Marktwirkung galt aber Hyperliquid. Trump sagte, Selig arbeite daran, Hyperliquid "vollständig regelkonform und legal" in die USA zu bringen. Hyperliquid ist die größte dezentrale Börse für Perpetual Futures, also Terminkontrakte ohne Ablaufdatum. Der Token HYPE stieg im Tagesverlauf um mehr als 19% auf knapp 70 Dollar. Die börsennotierte Hyperliquid Strategies legte zeitweise 28% zu. Was dabei untergeht: Es gibt keine Genehmigung, keinen Antrag und keinen Zeitplan. Die Plattform sperrt US-IP-Adressen weiterhin. Für einen regulierten US-Betrieb bräuchte es eine Registrierung als Designated Contract Market oder als Clearingstelle. Bei einem Orderbuch, das vollständig on-chain läuft, ist bis heute offen, welche juristische Person diesen Antrag überhaupt stellen würde. Die konkreteste Entwicklung der Woche kam von der SEC, einen Tag vor dem Treffen. Am 18. August hat die Behörde "Regulation Crypto Assets" vorgeschlagen. Zwei Ausnahmen von der Registrierungspflicht: einmalig bis zu 5 Millionen Dollar über vier Jahre für Startups, und bis zu 75 Millionen Dollar pro Zwölfmonatszeitraum für größere Projekte. Dazu ein bedingter Safe Harbor. Sobald ein Team die versprochenen Aufbauarbeiten erfüllt oder dauerhaft eingestellt hat, fällt der Token aus der Definition des Investmentvertrags heraus und gilt damit nicht mehr als Wertpapier. Registrierungspflichten der einzelnen Bundesstaaten würden entfallen. Wichtig: Es handelt sich um einen Vorschlag. 60 Tage Kommentarfrist, danach muss die Kommission erneut abstimmen. Nichts davon gilt heute. Atkins selbst betonte, ein Gesetz des Kongresses bleibe unverzichtbar, weil eine Behördenregel von der nächsten Regierung wieder kassiert werden kann. Eine Meldung, die gestern viral ging, sollte man vorsichtig behandeln: Trump habe angekündigt, die USA erwögen den Kauf erheblicher Bitcoin-Mengen. Kein Medium mit Reportern im Raum hat diesen Satz bestätigt. Die strategische Bitcoin-Reserve enthält bis heute ausschließlich beschlagnahmte Bestände von rund 200.000 BTC. Das Finanzministerium hat Käufe am offenen Markt bereits im Vorjahr ausgeschlossen, und ohne Budgetfreigabe durch den Kongress könnte die Regierung sie ohnehin nicht durchführen. Die Zahlen des Tages zum Schluss: 2,7 Milliarden Dollar an Short-Positionen wurden innerhalb von 24 Stunden liquidiert. Das ist die größte Welle erzwungener Short-Schließungen seit Beginn der Aufzeichnungen 2021. In die US-Bitcoin-Spot-ETFs flossen 517 Millionen Dollar, in Ether-ETFs 189 Millionen. Bitcoin drückte sich kurz über seinen 200-Tage-Durchschnitt bei 69.031 Dollar, ein Niveau, das seit Oktober 2025 nicht mehr nachhaltig gehalten wurde. Ein erheblicher Teil dieser Bewegung besteht aus erzwungenen Käufen von Short-Sellern. Solche Bewegungen tragen erfahrungsgemäß selten weit, wenn keine echte Nachfrage nachrückt. Aktuell sehen wir jedoch auch Spot-Nachfrage, was positiv zu bewerten ist. Die eigentlichen Prüfsteine liegen im September. Die Verfahrensabstimmung im Senat am 15., das Ende der SEC-Kommentarfrist, und die Frage, ob bei der CFTC tatsächlich ein Antrag von Hyperliquid eingeht. Bis dahin bleibt vieles Absichtserklärung. Die kurze Fassung: Trump hat gestern im Weißen Haus die Spitzen der Kryptoindustrie versammelt und den Kongress zur Verabschiedung des CLARITY Act aufgefordert, während Bitcoin am selben Tag kurz 70.000 Dollar berührte. Der eigentliche Auslöser der Rallye saß allerdings im Finanzministerium (sie kaufen noch mehr eigene Anleihen), die SEC hat einen Tag zuvor ihren ersten echten Krypto-Regelvorschlag vorgelegt, und ein Satz zu Hyperliquid hat HYPE um mehr als 19% bewegt. #Bitcoin #Krypto #CLARITYAct

The rising yields on government bonds, which currently reach up to 3.7 percent, are making bonds more attractive for investors, but at the same time, they are increasing the financing costs for the state and homeowners, as higher interest rates make refinancing and real estate loans more expensive. (translated)

Bundesanleihen: Hohe Zinsen treffen Staat, Hauskäufer und Anleger

The 30-year US bond reached 5.33 percent, the highest level since 2007, while the 30-year German bond climbed to 3.78 percent – the highest level since 2011. (translated)

From the @handelsblatt newsletter: "The bond markets are sending a warning signal to politics. Worldwide, the prices of long-term government bonds plummeted on Tuesday, and the yields soared to decade highs." (translated)

Guten Morgen aus Deutschland, wo der Anleihemarkt ein unmissverständliches Signal sendet: Die Rendite 30-jähriger Bundesanleihen ist auf 3,73 % gestiegen, den höchsten Stand seit 2011. Deutschland zahlt damit wieder Finanzierungskosten, wie wir sie zuletzt während der Eurokrise gesehen haben. Die Ära des ultrabilligen Geldes ist vorbei. #Anleihen #Finanzmärkte #Zinsen

Mich hat er überzeugt. Nachdem ich auch mal Meuthen gut fand (anfangs) und Petry (fast bis zum Schluss) bin ich vorsichtig geworden. Meuthen hatte nach einer starken Anfangsphase relativ deutlich geubootelt. Die erste Kontroverse hat man ihm noch abgekauft, die zweite nicht mehr und man fragte sich, warum ihn keiner aus der Partei wirft. Hat keiner und dann gab es noch eine dritte. 😀 Petry … die Gerüchte, dass die CDU sie „herausgekauft“ hat, sind nie ganz verstummt. Ulrich Siegmund habe ich mir jetzt etwas über eine Stunde angehört und er klingt nicht nur nach einem Vorzeige-AfDler, sondern man glaubt es ihm auch. Seine Sicht vor allem auf die AfD selbst, dass die Parteilinie nicht einheitlich ist, weil es die Parteilinie verlangt, sondern dass dies einfach nur das Ergebnis des gesunden Menschenverstandes ist, ist hervorragend. Seine Nachsicht und Vergebung mit dem politischen Gegner hat schon beinahe katholische Anleihen. Insgesamt ein durchweg sympathischer, eloquenter und kompetenter Mann. Wenn Ulrich Siegmund Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt wird, wird das Prozesse in Gang setzen, die unser ganzes Land zum Besseren wenden werden. #AfD #Politik #SachsenAnhalt

Auf einem Notizblock im Kabinettssaal stand am Freitag ein handschriftlicher Eintrag. Unter der Überschrift "To Do": Japanische Yen kaufen, 5 bis 10 Milliarden Dollar. Ein Reuters-Fotograf hat diese Notiz abgelichtet. So erfuhr die Welt von der ersten gemeinsamen Währungsintervention der USA und Japans seit 15 Jahren. Der Zettel lag vor US-Finanzminister Scott Bessent. Wenige Stunden später verkaufte die New Yorker Notenbank in dessen Auftrag Euro und kaufte dafür Yen, abgewickelt über Goldman Sachs und Morgan Stanley. Vorausgegangen war am Donnerstag eine Aktion, die nach Berechnungen von Bloomberg auf Basis der Notenbankkonten die größte jemals erfasste Eintages-Intervention sein dürfte. Rund 8,45 Billionen Yen, umgerechnet etwa 53 Milliarden Dollar. An einem einzigen Tag. Der Yen schloss in New York bei 157,40 je Dollar. Zwei Tage zuvor stand er nahe 164 und damit so schwach wie zuletzt 1986. Das Muster ist bekannt. Zwischen Ende April und Ende Mai hatte Tokio bereits rund 73 Milliarden Dollar eingesetzt, verteilt über einen ganzen Monat. Acht Wochen später notierte die Währung tiefer als vor der Aktion. Der Grund für dieses Scheitern liegt in der Zinsdifferenz. Die Bank of Japan hält ihren Leitzins bei 1 Prozent, die US-Notenbank bei 3,50 bis 3,75 Prozent. Wer Yen leiht und in Dollar anlegt, verdient diese Lücke von rund zweieinhalb Prozentpunkten. Solange sie besteht, bleibt die Wette gegen den Yen attraktiv. Neu ist, wer diesmal mitzieht. Japan hält rund 1,19 Billionen Dollar an US-Staatsanleihen und ist der größte ausländische Gläubiger der USA. Um allein zu intervenieren, müsste Tokio Teile davon verkaufen. Und zwar in der Woche, in der die Rendite 30-jähriger US-Anleihen über 5,2 Prozent sprang, den höchsten Stand seit 2007. Genau darauf führen Analysten Washingtons plötzliche Kooperationsbereitschaft zurück. Für die globalen Märkte hängt daran mehr als ein Wechselkurs. Der Yen ist seit Jahren die billigste Finanzierungswährung der Welt. Aus ihm gespeiste Positionen stecken in US-Techwerten, Schwellenländeranleihen und Unternehmenskrediten. Jede wirksame Intervention zwingt einen Teil dieser Trader, ihre Wetten aufzulösen und Yen zurückzukaufen. Das entzieht anderen Märkten Liquidität, unabhängig davon, was dort fundamental passiert. Im August 2024 hat exakt dieser Mechanismus binnen Tagen weltweit Kurse gedrückt (Yen-Carry Trade). Das letzte Mal handelten Washington und Tokio 2011 gemeinsam, nach Erdbeben und Tsunami. Damals richtete sich die Aktion gegen einen zu starken Yen. Diesmal läuft dieselbe Maschinerie in die Gegenrichtung. Auf dem Notizblock standen 5 bis 10 Milliarden Dollar. Japan hatte am Vortag ein Vielfaches davon bewegt. Der Zinsunterschied, der die ganze Bewegung antreibt, blieb trotzdem exakt dort, wo er vorher war. Wenn dich solche Makro Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡 #Yen #Währungsintervention #Finanzmärkte

Wolf 4w

Guten Abend zusammen. Das FOMC Statement ist gerade raus und ich muss ehrlich sagen, das hier ist explosiver als viele denken. Die Fakten kurz und klar. Die Fed hat die Zinsen bei 3,5 bis 3,75 Prozent belassen. So weit erwartbar. Aber und jetzt kommts, drei Mitglieder haben tatsächlich für eine Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte gestimmt. Beth Hammack, Neel Kashkari und Lorie Logan. Das Ergebnis war 9 zu 3. Warum ist das so wichtig. Wenn drei stimmberechtigte Mitglieder öffentlich für eine Zinserhöhung stimmen, dann sagt uns das dass innerhalb der Notenbank darüber diskutiert wird die Zinsen wieder anzuheben. Die Fed schreibt selbst, dass die Inflation weiterhin über dem 2 Prozent Ziel liegt, unter anderem wegen Angebotsschocks im Energiesektor. Übersetzt heißt das, der Ölpreis und der Nahost Konflikt schieben die Inflation nach oben und die Fed weiß das. Gleichzeitig wächst die Wirtschaft laut Fed solide, die Produktivität ist stark, der Arbeitsmarkt hält sich. Alles Argumente die gegen Zinssenkungen sprechen und die Möglichkeit einer Erhöhung realistisch machen. Und genau das habe ich in den letzten Wochen mehrfach gesagt. Wer glaubt die Fed senkt jetzt die Zinsen um den Markt zu retten, versteht die Lage nicht. Solange die Inflation über dem Ziel bleibt und der Ölpreis nicht deutlich runterkommt, hat die Fed keinen Spielraum nach unten. Und wenn drei Mitglieder bereits offen für eine Erhöhung stimmen, dann ist der nächste Schritt möglicherweise sogar oben statt unten. Was bedeutet das für uns. Aktien werden nervös reagieren, das ist klar. Der Dollar wird tendenziell stärker weil höhere Zinserwartungen den Dollar stützen. Und Bitcoin ist historisch immer verloren wenn Dollar stark, Zinsen hoch und Aktien schwach werden. Das ist genau das Setup vor dem ich seit Wochen warne. Und passt zu meinem Playbook das ich vor ein paar Tagen geteilt habe. Öl hoch, Inflation kommt zurück, Anleihen steigen, Fed erhöht Zinsen, Dollar stark, Aktien korrigieren, #Bitcoin fällt. Wir haben heute einen weiteren Baustein davon bekommen. Nicht den finalen. Aber einen ziemlich klaren Hinweis. Ich bleibe bei meinem Plan. Die nächsten 30-60 Tagen müssten ein TIEFERES Tief formen und der nächste FED Zinsentscheid könnte das Narrativ sein, welches im Nachhinein wieder festgestellt wird! Alles passiert laut Zeit und Daten. Passt auf euch auf. Wolf #Krypto #Bitcoin #FOMC #Zinsen #Inflation

If we have played out the German debate (players being too white or not white enough, players being too Christian or too Muslim or both), we could draw on the Brazilians: Because the evangelicals have displaced the Catholics, the Seleção has taken a step back. (translated)

D
der Standard Jun 23

Investoren haben weltweit über 6,5 Billionen US-Dollar in fossile Unternehmen investiert, wobei viele Anleihen langfristig über das Jahr 2050 hinausreichen, während während der Climate Action Week in London der Widerspruch zwischen der Suche nach Lösungen für die Klimakrise und der fortgesetzten Finanzierung fossiler Aktivitäten durch institutionelle Investoren diskutiert wird. #FossileEnergien #Klimakrise #Investitionen

6,5 Billionen Dollar – Finanzierungen in fossile Energien laufen heiß
Bild Jun 23

Die SpaceX-Aktie erlebte einen dramatischen Rückgang von 23 Prozent in drei Tagen, was zu einem Verlust von über 600 Milliarden Dollar an Marktwert führte, nachdem das Unternehmen angekündigt hatte, Anleihen auszugeben, um seine KI-Pläne zu finanzieren. #SpaceX #ElonMusk #Aktienmarkt

600 Milliarden Dollar futsch - Plötzlich stürzt die SpaceX-Aktie ab!

Die Europäische Zentralbank (EZB) betont in einer aktuellen Analyse, dass der Euro an globaler Bedeutung gewonnen hat, insbesondere durch eine erhöhte Aufnahme internationaler Schulden in Euro und seine Führungsposition im Markt für grüne Anleihen, während jedoch der Anteil des Euro an den Devisenreserven der internationalen Notenbanken stagnierte und die EZB eine stärkere Rolle des Euro anstrebt, um die Kreditkosten in der Eurozone zu senken. #Euro #EZB #Finanzmärkte

EZB-Analyse: Euro gewinnt weltweit an Bedeutung

Google war die Firma, die niemandes Geld brauchte. Jahrelang kaufte der Konzern eigene Aktien für zweistellige Milliardenbeträge zurück, weil schlicht zu viel Geld in der Kasse lag. Gestern kam die Ankündigung, 80 Milliarden Dollar an neuen Aktien zu verkaufen. Die reichste Firma der Welt kann ihren eigenen KI-Ausbau nicht mehr aus eigener Tasche bezahlen. Die Zahlen aus der Mitteilung vom Montag teilen sich auf drei Wege auf. 30 Milliarden über klassische Aktienverkäufe, teils als Pflichtwandelanleihen, die später zwingend in Aktien umgewandelt werden. 40 Milliarden über ein Programm, das ab dem dritten Quartal nach und nach frische Aktien über die Börse abgibt. Und 10 Milliarden direkt an Warren Buffetts Berkshire Hathaway. Die Reaktion der Börse war eindeutig. Die Aktie schloss am Montag bei 372,58 Dollar im Minus und gab nachbörslich um weitere rund 1,5 Prozent nach. Der Grund hat einen Namen: Verwässerung. Mehr Aktien bedeuten, dass jede bestehende Aktie für einen kleineren Anteil am Unternehmen und an dessen künftigen Gewinnen steht. Bemerkenswert ist weniger die Summe als die Richtung. Google hat über Jahre das Gegenteil getan und allein 2023 für über 60 Milliarden Dollar eigene Aktien zurückgekauft. Schon 2025 nahm der Konzern zusätzlich 37 Milliarden Dollar über Anleihen auf. Jetzt kommen 80 Milliarden frisches Eigenkapital obendrauf. Aktienrückkäufe sind normalerweise das Zeichen eines Unternehmens mit mehr Geld, als es sinnvoll einsetzen kann. Dass nun das Gegenteil passiert, ist die eigentliche Nachricht. Warum überhaupt Eigenkapital und nicht nur weitere Schulden? Frisches Aktienkapital muss nie zurückgezahlt werden und belastet eine Bilanz nicht, die ohnehin schon Rekordsummen an KI-Ausgaben schultert. Den Preis dafür tragen die Altaktionäre, über die Verwässerung. Die Dimension wird klar, wenn man auf die Investitionsplanung schaut. Google will 2026 zwischen 180 und 190 Milliarden Dollar investieren. Fast doppelt so viel wie die 91 Milliarden des Vorjahres. Diese Ausgaben verschlingen inzwischen rund die Hälfte des Umsatzes. Ein Anleiheexperte bei Mirabaud nannte ein solches Niveau etwas, das man bei einem normalen Unternehmen zu keinem Zeitpunkt sehe, und sprach von einem Bruchpunkt im natürlichen Zyklus. Google steht damit nicht allein. Die fünf großen Cloud-Konzerne, Amazon, Microsoft, Google, Meta und Oracle, geben 2026 zusammen über 600 Milliarden Dollar aus, ein Drittel mehr als im Vorjahr. Rund drei Viertel davon fließen direkt in KI. Allein 2025 nahmen sie dafür etwa 121 Milliarden Dollar an neuen Schulden auf. Morgan Stanley und JP Morgan halten es für möglich, dass die Tech-Branche in den kommenden Jahren bis zu 1,5 Billionen Dollar an neuen Schulden aufnehmen muss. Jahrelang galt unter Anlegern eine stille Übereinkunft. Die teure, spekulative KI-Wette der Tech-Riesen wurde aus eigenem Cashflow bezahlt und blieb damit aus dem Schuldenmarkt heraus. Genau diese Übereinkunft bricht gerade. Erst über Anleihen, jetzt über die Ausgabe neuer Aktien. Ein Detail macht das greifbar. Berkshire zahlt für seine 10 Milliarden weniger als den Börsenkurs vom Montag, 351,81 Dollar für die eine Aktiengattung, 348,20 für die andere. Der prominenteste Investor der Welt bekommt einen Rabatt für seinen Einstieg. Der Privatanleger, der bereits investiert ist, trägt die Verwässerung. Die mechanische Parallele führt zurück in die Jahre um 2000. Damals trieben Telekom- und Internetkonzerne einen gewaltigen Infrastrukturausbau voran, Glasfaserkabel quer durch ganze Länder, finanziert mit fremdem Geld. Ein Großteil dieser Kapazität wurde nie ausgelastet, die Technik veraltete schneller, als die Schulden getilgt waren. Die heutige Sorge ist mechanisch dieselbe. Rechenzentren voller teurer Chips, die in drei Jahren von effizienteren Modellen überholt sein könnten, während die Finanzierung über fünf oder acht Jahre läuft. Google galt als der Konzern, der so viel verdient, dass Geld nie das Problem war. Diese Annahme ist seit Montag überholt. Wenn selbst die cashreichste Firma der Welt für ihren KI-Ausbau die Anleger zur Kasse bittet, sagt das weniger über Google aus als über die Rechnung, die hinter dem gesamten KI-Boom steht. Wenn dich solche Makro Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡 #Google #KI #Aktien

ZEIT ONLINE Jun 2

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat festgestellt, dass die internationale Rolle des Euro an den Finanzmärkten 2025 moderat zugenommen hat, insbesondere durch einen Anstieg der Emissionen internationaler Schulden in Euro und dessen Führungsposition im Markt für grüne Anleihen, wobei die EZB eine stärkere Rolle des Euro im Vergleich zum Dollar anstrebt. #Euro #EZB #Finanzmärkte

Finanzen: EZB: Bedeutung des Euro an weltweiten Finanzmärkten wächst

Es gibt eine simple Wall-Street-Formel: Wie viel mehr werfen Aktien ab als "sichere" Staatsanleihen. Diese Zahl liegt im Mai 2026 praktisch bei Null. Das letzte Mal so niedrig war sie kurz nach dem Platzen der Dotcom-Blase. Die Formel heißt Equity Risk Premium und ist einer der ältesten Bewertungs-Maßstäbe der Wall Street. Sie misst, wie viel zusätzliche Rendite Anleger für das höhere Risiko von Aktien gegenüber einer US-Staatsanleihe bekommen. Aktuell beträgt dieser Aufschlag noch rund 0,2 Prozentpunkte. Der S&P 500 wirft auf Basis der erwarteten Gewinne der nächsten zwölf Monate eine Rendite von etwa 4,78 Prozent ab. Eine zehnjährige US-Staatsanleihe lag am Freitag bei 4,57 Prozent. Wer heute einen US-Aktien-ETF kauft, bekommt rechnerisch fast genau das, was eine garantiert zurückgezahlte Staatsanleihe abwirft. Diese Zahl erscheint mitten im Aufwärtstrend. Der S&P 500 hat acht Wochen in Folge zugelegt, die längste Gewinnserie seit Ende 2023. Auch der Dow Jones notiert auf Rekordniveau. Im Hintergrund dieser Rekorde schrumpft der Bewertungs-Vorteil von Aktien gegenüber Anleihen auf Null. Eine zweite, unabhängige Bewertungsmethode kommt zum gleichen Ergebnis. Sie heißt Shiller-KGV und wurde vom Nobelpreis-Ökonomen Robert Shiller entwickelt. Sie zeigt, wie viel Anleger heute für jeden Dollar Gewinn zahlen, den die S&P-500-Konzerne im Schnitt der letzten zehn Jahre tatsächlich erwirtschaftet haben. Aktuell zahlt der Markt 42 Dollar für jeden Dollar Gewinn. Im Schnitt der letzten 140 Jahre waren es nur 17. So hoch wie heute war der Markt erst ein einziges Mal: im Dezember 1999, kurz vor dem Platzen der Dotcom-Blase, bei einem Wert von 44. Shiller hat aus dieser Bewertung eine zusätzliche Kennzahl abgeleitet, die direkt misst, wie viel Mehrrendite Aktien gegenüber sicheren Staatsanleihen versprechen. Über die letzten 140 Jahre lag dieser Aufschlag im Schnitt bei rund 3,3 Prozent pro Jahr. Heute beträgt er 1,33 Prozent. Auch nach dieser zweiten Rechnung werden Aktienanleger für ihr Risiko ungewöhnlich schlecht entlohnt. Die Aktien-Bewertungen liegen seit Jahren hoch. Die entscheidende Bewegung der letzten Monate kommt aus dem Anleihemarkt. Vor dem US-Israel-Angriff auf Iran Ende Februar lag die zehnjährige US-Treasury bei 3,96 Prozent. Heute steht sie bei rund 4,5 Prozent, ein Anstieg um etwa 0,6 Prozentpunkte in drei Monaten. Der Brent-Ölpreis liegt deutlich über dem Jahresstart und notiert bei rund 95 Dollar. Die US-Erzeugerpreise sind zuletzt im schnellsten Tempo seit 2022 gestiegen. Die einst sichere Annahme von Zinssenkungen in 2026 ist weitgehend ausgepreist. Trader rechnen inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von 40 Prozent für eine Fed-Erhöhung im Dezember. Don Calcagni, Anlagechef von Mercer Advisors, beschreibt die Lage im Wall Street Journal nüchtern. Zwischen dem Anleihemarkt und dem Aktienmarkt habe sich eine Diskonnektion aufgebaut. Der eine signalisiere wachsende Inflations-Sorgen, der andere ignoriere die hohen Bewertungen. Um die aktuellen Kurse zu rechtfertigen, müssten die US-Konzerne mehrere Jahre lang außergewöhnliches Gewinnwachstum liefern. Calcagni halte das für unwahrscheinlich. Die Bullen halten ein gewichtiges Gegenargument bereit. Die KI-Investitions-Welle stehe erst am Anfang. Die großen US-Cloud-Konzerne planen für 2026 Investitionen von rund 670 Milliarden Dollar in Rechenzentrums-Kapazität. Die erwartete Gewinn-Wachstumsrate für den S&P 500 liegt bei 21 Prozent für 2026, 14 Prozent für 2027 und 11 Prozent für 2028. Wenn diese Zahlen halten, verschiebt sich die Mathematik von allein. Höhere Gewinne senken das KGV bei stabilen Kursen, der Earnings Yield steigt, und der Risiko-Aufschlag gegenüber Anleihen weitet sich wieder aus. Die Mathematik lässt nur zwei Wege aus dieser Lage. Entweder die KI-Gewinne kommen wie versprochen und drücken das KGV von oben, oder die Kurse passen sich der Bewertung an und drücken es von unten. Eine dritte Option ist in den Zahlen nicht enthalten. Wenn dich solche Makro Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡 #Aktienmärkte #Investitionen #Wirtschaft