GLUT exklusiv: 453.000 Euro – für weniger als fünf Monate Arbeit. Finanziert vom Steuerzahler. Diese üppigen Bezüge erhielt eine Geschäftsführerin von „Fördern & Wohnen“, einem städtischen Unternehmen in Hamburg, das für die Flüchtlingsunterbringung in der Hansestadt zuständig ist. Zum Vergleich: Der Hamburger Bürgermeister verdient im gesamten Jahr knapp die Hälfte. Die Asylindustrie in Hamburg floriert seit Jahren. Und das System funktioniert so: Die Stadt legt Gebühren fest, die man für die Unterbringung von Flüchtlingen erhält. Diese Gebühren können relativ willkürlich festgelegt werden und wurden über die Jahre immer weiter erhöht. Mittlerweile zahlt die Stadt Hamburg 889 Euro monatlich pro Asylbewerber. Dieses Geld fließt dann an „Fördern & Wohnen“, das nicht nur zu 100 Prozent der Stadt gehört, sondern auch einen Großteil der Flüchtlingsunterbringung in der Hansestadt übernimmt. Da seit 2015 der Zuzug in die Hansestadt kontinuierlich anstieg, schoss auch der Umsatz von Fördern & Wohnen immer weiter in die Höhe. Und die Geschäftsführung sahnt kräftig ab. Wie erklärt der Hamburger Senat diesen zweifelhaften Umgang mit Steuergeldern? Und wie begründet „Fördern & Wohnen“ die sagenhafte Vergütung? Die exklusive Recherche jetzt bei @glut_magazin lesen: https://t.co/4uZZgMQ3ok #Steuergelder #Asylindustrie #Hamburg