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#Informationskrieg

Russland hat seine staatsterroristischen Aktivitäten in ganz Europa intensiviert - sowohl an Häufigkeit wie auch an Aggressivität und Schwere. Im Zentrum sind Angriffe auf militärisch relevante Infrastruktur, Logistik und Einrichtungen. Dazu kommt der Informationskrieg. Russland #Russland #Staatsterrorismus #Informationskrieg #RU

Danke für 500'000 Abonnenten bei YouTube! Danke für das grosse Interesse! Das freut mich wirklich sehr! YouTube gibt es seit 2005 und hat die Medienwelt revolutioniert. Ich finde YouTube viel spannender als ARD, ZDF, SRF und ORF. Denn auf YouTube werden Analysen zu wichtigen Themen wie Ukraine, Gaza, Corona und 9/11 publiziert, ohne dass eine klassische Redaktion über die Veröffentlichung entscheidet oder Beiträge kürzt oder negativ framed. Ich schaue gerne längere politische Gespräche auf YouTube wie den russischen Botschafter Sergej Netschajew mit Ben ungekriptet oder Beiträge von Michael Lüders zu Gaza oder von Stefan Homburg zu Corona oder Tucker Carlson zu WTC7 oder Jeffrey Sachs zur Sprengung von Nordstream oder John Mearsheimer zur Ukraine. Das alles findet man auf ARD und SRF nicht. Auf YouTube werden Themen in 30, 60 oder 120 Minuten ausführlich behandelt, ohne Zensur. Das Fernsehen hat oft engere Zeitfenster. Besonders stört mich, dass Fernseh-Redaktionen versuchen das Narrativ zu kontrollieren, abweichende Stimmen werden nicht zugelassen oder nur eingeladen um sie zu diffamieren, sowohl beim Thema Corona wie auch beim Thema Ukraine. Das sah man gut als die ZDF-Sendung von Markus Lanz am 2. Juni 2022 das Thema Waffenlieferungen an die Ukraine behandelte. Die Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) vertrat die Linie der Ampel-Regierung und erklärte, Deutschland müsse unbedingt Waffen an die Ukraine liefern. Auch Moderator Lanz und andere Gäste waren klar für Waffenlieferungen. Nur die mutige Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot von der Universität Bonn widersprach und erklärte, dass es im Hinblick auf die Ukraine vier Kriege zu berücksichtigen gibt: einen Bürgerkrieg vor Beginn der russischen Invasion, einen russischen Angriffskrieg, einen US-Stellvertreterkrieg und einen Informationskrieg. Deutschland müsse sich für einen Waffenstillstand und Verhandlungen einsetzen, statt Waffen an die Ukraine zu liefern, forderte Ulrike Guérot. Ich sehe es gleich wie sie. Doch damit stellte sie sich gegen die deutsche Regierung und die mächtigen Fernsehsender und verlor im Februar 2023 ihre Professur an der Universität Bonn. #YouTube #FreiheitDerMeinung #Politik

Nico Lange Aug 14

Wir müssen uns endlich wehren Deutschland wird angegriffen. Eine Sprengstoffdrohne verursacht am Flughafen Leipzig/Halle fast eine Katastrophe. Spionagedrohnen kreisen über Bundeswehrkasernen. Kabel werden durchtrennt. Häfen gestört. Verwaltungen gehackt. Debatten gezielt vergiftet. Ein Gegner führt seit vielen Jahren hybriden Krieg gegen uns, geduldig, präzise und kalkuliert. Das Ziel ist nicht der große, plötzliche Schlag. Das Ziel ist die langsame Schwächung unseres Staates. Wir haben zu lange so getan, als ließen sich hybride Angriffe wie technische Störungen behandeln. Als vereinzelte Vorfälle. Als Probleme für Fachabteilungen. Doch für unseren Gegner sind sie systematische Teile eines großen Konflikts. Der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow schrieb schon vor 13 Jahren vom Krieg ohne Kriegserklärung, von Eskalation ohne offene Eskalation, von der Zerstörung staatlicher Stabilität durch politische, wirtschaftliche, informative und verdeckte Mittel, unterstützt durch begrenzte militärische Gewalt. Unser Gegner denkt in Wirkung. Unsere Verwaltungsrepublik denkt dagegen in Zuständigkeiten. Das macht uns sehr verwundbar. Letztlich schauen wir noch immer nur hinterher nach, was passiert ist, finden alles schlimm und verstricken uns dann in Selbstgespräche. Statt zu handeln, diskutieren wir. Statt zu agieren, wägen wir endlos ab. Der Gegner nutzt das aus. Doch wir können die Logik klassischer Verteidigung und Abschreckung in die hybriden Sphäre übertragen. Abschreckung kann restriktiv wirken. Wir können Häufigkeit und Schwere der Angriffe gegen uns deutlich senken, indem wir auf der anderen Seite endlich Kosten dafür verursachen. Denn seien wir ehrlich: die viel beschworene „Resilienz“ allein reicht nicht aus. Wir können nicht jedes Kabel schützen, nicht jeden Server perfekt abschirmen, nicht jeden Hafen, jede Bahnstrecke oder jede Stromleitung rund um die Uhr lückenlos überwachen. Wenn wir Sicherheit haben wollen, müssen wir auch den Gegner empfindlich treffen können. Das heißt nicht, dass wir Drohne gegen Drohne setzen sollten oder Hack gegen Hack. Doch wir können dort ansetzen, wo der Gegner es nicht erwartet und wo er verwundbar ist. Wenn eine Sprengstoffdrohne einen Flughafen angreift oder ein deutsches Krankenhaus gehackt wird, darf die Antwort nicht höflicher Protest sein. Als Antwort können wir Finanzströme stoppen und einfrieren, Tarnfirmen blockieren, wir können die Operationsfähigkeit des Gegners gezielt schwächen. Abschreckung darf dabei bewusst politisch wirken: Das „Russische Haus“ schließen. Visa stornieren. Russische Schiffe nicht in EU-Häfen lassen. Die russische Schattenflotte nicht militärisch angreifen, sondern aus Umweltgründen stilllegen oder gar einmal stoisch und langwierig die Arbeitsverträge und Steuersituation der gesamten Crew prüfen, bis der Betrieb stockt. Das alles wäre nicht‑spiegelnde Abschreckung. Wir können damit Russland treffen, ohne zu eskalieren. Und vor allem können wir damit zeigen, dass wir handlungsfähig sind. Das zwingt den Gegner, seine Kosten neu zu kalkulieren. Die kommende neue Gesetzgebung für deutsche Nachrichtendienste schafft dafür richtige Grundlagen. Das erlaubt hoffentlich schnellere Aufklärung, bessere Zuordnung und wirksame Reaktion. Wir brauchen dringend Tempo in einen Bereich, in dem auch Geschwindigkeit über Sicherheit entscheidet. Befugnisse allein schaffen zwar noch keine Abschreckung, doch sie können sie überhaupt erst einmal ermöglichen. Politisch und gesellschaftlich brauchen wir jetzt Klarheit darüber, dass es von jeher zu guter militärischer Verteidigung gehört, den Krieg auf die andere Seite zu tragen und den Angreifer gezielt in die Bredouille zu bringen. Wir müssen unsere Gegner zwingen, auch mal auf unsere Schritte zu reagieren und nicht immer nur umgekehrt. Wer den Gegner in die Klemme bringt, gewinnt bekanntlich Zeit, Raum und Initiative. Entscheidend dafür sind auch Finanzermittlungen. Geld ist eine Achillesferse autoritärer Akteure. Wer hybride Angriffe führt, braucht Ressourcen, Schattenbanken, Zwischenhändler. Deutschland muss diese Netzwerke aufbrechen - mit forensischer Präzision und mit internationaler Kooperation. Ebenso entscheidend ist Informationshoheit. Der Gegner operiert bequem im Nebel. Wir müssen diesen Nebel lichten. Faktenblätter reichen dafür längst nicht aus. Wir sind im Informationskrieg viel zu langsam, viel zu brav und viel zu defensiv. Wir müssen Debatten offensiv prägen mit Ressourcen, mit Kreativität und in hoher Geschwindigkeit. Wir dürfen die sozialen Netze nicht weiter anderen überlassen und später lautstark darüber herumjammern, was dort passiert. Bitte keine peinliche Aktentasche mehr auf TikTok und bitte weniger kindische Inhaltsleere der abgestandenen, standardisierten Kommunikation der Politikblase. Können wir emotional und kämpferisch mit Klarheit und Orientierung? Der kritischen Sicherheitslage angemessen? Wer die Informationslage gestaltet, gestaltet öffentliche Widerstandskraft. Wer sie anderen überlässt, verliert. Endlich rasch handeln und neue Fakten schaffen, statt sich nur endlos zu besprechen – das gilt sicher für sehr viele Bereiche in Deutschland. Sicherheit entsteht jedenfalls nicht im Konferenzraum. Sicherheit entsteht, wenn Sensornetzwerke gegen Kleindrohnen schnell und konsequent verbaut werden. Sicherheit entsteht, wenn Leitungen durch autonome Systeme überwacht werden und wenn Häfen, Netze und Verkehrswege mit modernster Technik ausgestattet werden. Und Sicherheit entsteht vor allem dann, wenn wir uns auch einmal etwas trauen. Wenn wir für die andere Seite nicht ausrechenbar sind. Wenn wir agieren. Im Kreml muss ankommen, dass wir uns nicht alles gefallen lassen. Dass jeder Angriff einen Preis hat. Dass Deutschland nicht länger zusieht, wie seine Infrastruktur angegriffen, sein staatliches System unterminiert, seine Behörden gestört, und seine Debatten manipuliert werden. Das muss man nicht hysterisch und nicht martialisch machen, das geht auch ruhig und klug. Doch hybride Verteidigung und Abschreckung sind Voraussetzungen dafür, dass unser Land im Angesicht hoher Bedrohungen handlungsfähig bleibt. Freiheit verlangt, dass wir bereit sind, sie zu verteidigen. Das gilt gerade besonders für den Graubereich zwischen Krieg und Frieden. Churchill sagte einst: „Man kann mit einem Tiger nicht vernünftig reden, wenn der Kopf in seinem Maul ist.“ So ist die Lage. Wir versuchen noch immer, einen Gegner zu besänftigen, der unsere Zurückhaltung als Einladung versteht. Wir müssen uns endlich wehren. * Nico Lange ist Gründer und Direktor des Instituts für Risikoanalyse und Internationale Sicherheit (IRIS). #HybrideKrieg #Sicherheit #Abschreckung

Am Beispiel dieser Überschrift erkennt man die Methoden der Manipulation der Medien. "Deutschland schickt Migranten nach Italien zurück" Einen Migranten? 100 Migranten? 10.000 Migranten? Klingt alles gleich und das soll es auch. Manipulation durch Auslassung von Information. #Medienmanipulation #FakeNews #Informationskrieg

Das russische Haus ist eine Propagandabude gegen Deutschland. Keine Überraschung, aber eine sehr deutliche Klarheit, wenn das französische Innenministerium schreibt, es sei "als Tarnung von den russischen Geheimdiensten genutzt". Darum jetzt: 1) die deutsche Finanzierung dafür stoppen. 2) das zugrunde liegende Kulturabkommen kündigen. Das russische Regime will leider keinen offenen kulturellen Austausch, sondern Informationskrieg und Konflikt. #Russland #Propaganda #Kulturpolitik

Russland intensiviert seine hybride Kriegsführung, die Desinformation und beeinflusst damit unsere Bürgerinnen und Bürger. Dabei nutzt er auch Parteien wie die #noafd als Instrumente seines Informationskriegs und trägt damit den kognitiven Krieg bis in das Parlament. Das ist ein Thema beim Interview mit @talk4ukraine . Als Demokratie können wir zwar Desinformation und FakeNews nicht einfach verbieten – wir sind aber nicht wehrlos gegen Angriffe im Informationsraum und die zunehmende Täter-Opfer-Umkehr. Wir alle sind gefragt unsere Demokratie jetzt zu schützen: Medienbildung verstärken, russische Narrative entlarven, Desinformation aufdecken. Dazu gehört auch die afd argumentativ zu stellen. https://t.co/SMQ94FunP3 #Desinformation #Demokratie #FakeNews