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Hasnain Kazim

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Hasnain Kazim

Es ist mir ein Rätsel, wie manche deutsche Journalisten schreiben, „Macklemore“ habe sich „propalästinensisch“ geäußert. Und mit keinem Wort erwähnen, wie er sich tatsächlich geäußert hat, nämlich antisemitisch. Spätestens wenn man Bilder dieses Auftritts sieht, sollte einem das klar sein. #Journalismus #Antisemitismus #Macklemore

Ich bedauere jeden, der am Sonntag in Berlin wählen darf, denn das bedeutet, dass er seinen Wohnsitz in Berlin hat. #Wahlen #Berlin #Politik

Man kann gar nicht oft genug daran erinnern, was für mörderische, unmenschliche, primitive Typen die Nationalsozialisten waren. #Geschichte #Nationalsozialismus #Erinnerung

Iran has oppressed women and all critics of the regime for almost half a century, which came to power during an "Islamic Revolution," kills protesters, executes dozens, no, hundreds of critics, spreads fear and terror, rules after the (translated)

Ich bin überzeugt, dass eine Regierung, bestehend aus Koalitionspartnern, die einzig die Ablehnung der „AfD“ eint, die sonst kaum etwas gemein haben und deren einzige Opposition die „AfD“ ist, nicht besser ist als eine „AfD“-Regierung. Es ist Pest oder Cholera, Not oder Übel. #Politik #Koalition #AfD

„Hallo Herr Kazim, wir hätten so gerne einen Text von Ihnen! Leider zahlen wir üblicherweise kein Honorar, aber in Ihrem Fall machen wir eine Ausnahme. Ich weiß, es ist nicht viel, aber wir können Ihnen 150 Euro zahlen.“ Meine Antwort: Alles klar. Mache ich. Lieferdatum des Textes ist dann, wenn der Liter Benzin in Deutschland wieder 70 Cent und die Semmel beim Bäcker 15 Cent kostet. #Text #Honorar #Preise

„Last Generation“-Aktivistin, die mich mehrfach öffentlich angeprangert hat, weil ich von Wien nach Hamburg geflogen bin, macht derzeit Urlaub auf Bali. Protestieren scheint anstrengend zu sein, da braucht man die Erholung. Wenn sie nicht mit dem Fahrrad oder mit dem Tretboot hingefahren ist, was ich noch herausfinden werde, werde ich mit ihr, ganz CO2-frei, öffentlich Schlitten fahren. #Umweltschutz #Klimawandel #Nachhaltigkeit

Hasnain Kazim Aug 14

Anschluss in München wegen absurder Verspätung des DB-Zuges von Wien verpasst. Zwei Züge später genommen. Im ICE: Klimaanlage funktioniert nicht. Dann wird es so heiß, dass Waggon gesperrt wird. Reisende müssen sich umsetzen. Im neuen Waggon: so kalt, dass man fast erfriert. Bordrestaurant: leider geschlossen, wegen technischer Probleme. Jetzt: Zug bleibt im Bahnhof stehen, weil neuer Lokführer noch nicht da. Anschluss von Hamburg wird nicht mehr erreicht. Mit anderen Worten: ein normaler Tag mit der @DB_Bahn. #DBBahn #Zugreisen #Verspätung

Hasnain Kazim Aug 14

Ich kann verstehen, was man mit Aktionen wie jener, eine Zeitlang nur schwarze Menschen in einen Raum zu lassen und einen „safe space“ bewirken will. Ich halte sie aber in diesem Rahmen, auf diese Art für falsch. Es gab so etwas ja schon einmal vor drei Jahren beim Museum Zeche Zollern in Dortmund, wo zeitweise nur „PoC“ Zutritt zu einer Ausstellung erhalten sollten. Auch damals habe ich das kritisiert (siehe Artikel im vorherigen Post). Man kann meine Kritik ablehnen und sie kritisieren. Man kann sie teilen. Aber „kleine erbärmliche Wurst“? Was glaubt man, mit solch einer, nun ja, „Kritik“ zu bewirken, außer dass man Fronten verhärtet? #Rassismus #Diskussion #Kritik

Hasnain Kazim Aug 14

Mehrere Leute schreiben mir, was ich von der aktuellen „Spiegel“-Titelgeschichte halte, und ich frage mich, warum ausgerechnet ich dazu Stellung beziehen soll. Ich finde sie sehr gut. https://t.co/Zxb5TWF6UD #Spiegel #Meinung #Journalismus

Hasnain Kazim Aug 13

Ich lese, dass eine "Palastrevolte" gegen Klingbeil und Bas in der SPD droht, Merz bekommt mächtig Gegenwind in seiner eigenen Partei, und ich sag's gleich, am Ende des Jahres werden Frau Dr. Bohne und ich regieren. #Politik #SPD #Merkel

Die Opferrolle, die man zwar selbst nicht ganz kapiert, aber Hauptsache Aufmerksamkeit, als Berufs- und Lebenskonzept. https://t.co/lCV0q4IB6v #Opferrolle #Aufmerksamkeit #Leben

Ich weiß, ich wiederhole mich: Gewaltbereite religiöse Fanatiker, Leute mit derartigen Störungen, dass sie eine Gefahr für andere darstellen, mafiöse Typen, die Clanstrukturen manifestieren, belassen wir im Land, weil sie sich dem Zugriff verweigern. Menschen, die hier Leben, sich einfügen, ihren Beitrag leisten, schieben wir ab, weil wir ihrer habhaft werden und damit die Statistik stimmt („Seht her, wir schieben doch ab!“) Dass diese Frau über zwei Jahrzehnte hier lebte, arbeitete und nun sogar ihren von ihr gepflegten Partner zurücklassen musste - egal. Für diese Politik gibt es nur eine Zuschreibung: komplett idiotisch. #Politik #Gesellschaft #Migration

Heute vor 83 Jahren wurde die noch 19-jährige Liane "Lanka" Berkowitz in Berlin-Plötzensee von dem verdammten Nazi-Regime ermordet. Sie wurde mit dem Fallbeil hingerichtet, weil sie Aufkleber in Berlin angebracht hatte, die Hitler kritisierten. Ihr Verlobter war bereits drei Monate zuvor hingerichtet worden. Sie war von ihm schwanger und brachte in Haft das Kind Irene zur Welt, das in einem Alter von sechs Monaten in einem Krankenhaus in Eberswalde unter bis heute ungeklärten Umständen ums Leben kam. Heute vor 83 Jahren, kurz vor ihrer Hinrichtung, schrieb Lanka an ihre Mutter: „Meine einzige teure Mamotschka! Es ist aus. Heute, wenn es dunkel geworden sein wird, lebt Deine Lanka nicht mehr. Mein Trost und meine Hoffnung ist meine kleine Irka, die ja Gott sei Dank keine Ahnung hat von allem, was um sie vorgeht. […] Erzieh Irka zu einem klugen, tüchtigen Menschen, lasse sie so viel wie möglich lernen. Lehre sie, unerschütterlich an Gott zu glauben und an Gottes ewige Liebe und Gerechtigkeit. […] Lasse sie in der griechisch-orthodoxen Kirche taufen. […] Ich glaube an Gott, an das ewige Leben und daran, dass wir uns wiedersehen werden. Ich werde im Jenseits für Dich und für Inotschka beten und euch beschützen. Ich bin ruhig und gefaßt und fürchte mich nicht vor dem Tode. […] Die letzten Monate, besonders die Zeit seit der Trennung von Ira waren mir unerträglich schwer und ich freue mich einesteils, dass diese Quälerei jetzt bald zu Ende ist. Gott war mir sehr gnädig. Er hat mich alles erfahren lassen, was eine Frau erfahren kann: Er hat mir ein Kind gegeben. Ich bin wenigstens, wenn auch nur kurze Zeit, Mutter gewesen, und dies ist das Schönste, was es gibt. […] Jetzt wende ich meine Gedanken und Sinne Gott zu und bereite mich vor, zu Christus zu gehen in Vertrauen auf Seine Liebe und Gnade. […] Ich umarme, grüsse, küsse Dich zum letzten Mal, küsse Deine Hände und empfange Deinen Segen Deine ruhige, unglückliche Lanka“ #Erinnerung #Widerstand #Gedenken

Ich bin gegen Razzien bei „Schwachkopf“ und „Pinocchio“, aber Stichwort wehrhafte Demokratie: Ich hoffe, dass das für diesen Typen hier juristische Konsequenzen hat. https://t.co/U7Ax37mC7Z #Demokratie #Rechtstaat #Meinungsfreiheit

Wissen Sie, als jemand, der aus der „AfD“-Anhängerschaft regelmäßig beschimpft und bedroht wird und der das Völkische, das aus dieser Partei kommt, strikt ablehnt, möchte ich, dass diese Partei möglichst wenig Stimmen erhält. Dazu muss man sich mit ihr und ihrer Wählerschaft beschäftigen. Wenn man das tut, weiß man, dass niemand, wirklich niemand sie wählt wegen der akademischen Leistungen ihrer Protagonisten. Sondern, im Gegenteil, dafür, dass sie sich abgrenzt gegen das akademisch Abgehobene. Und dann führt man allen Ernstes eine derartige Debatte über einen Fern-Uni-Abschluss eines Spitzenkandidaten (dem ich, noch einmal, allen Misserfolg wünsche)? Und glaubt auch noch, dass man so diese Partei bekämpft? Anstatt zu kapieren, dass man sie so erst recht stärkt? Große Güte. #Politik #Wahlen #AfD

Ein paar Gedanken zu Ceuta: Was vergangene Woche in der spanischen Enklave Ceuta passiert ist, lässt einen ebenfalls verzweifeln, und zwar auf so vielen Ebenen. Tausende Menschen sprangen in Marokko ins Wasser und schwammen bis zu dieser spanischen Enklave. Abgesehen davon, warum Spanien neben Melilla überhaupt noch die Enklave Ceuta direkt vor der Küste Marokkos besitzt: Es ist auf vielerlei Ebenen schockierend, was dort geschehen ist. Es erinnert an die Flüchtlingskrise von 2015, als aus unterschiedlichen Richtungen sehr viele Menschen nach Europa kamen. Diesmal sollen bei dem Versuch, spanischen Boden zu erreichen, mindestens 57 Menschen ertrunken sein. Wieder las ich diese Woche: „Die EU-Politik tötet Menschen an ihren Grenzen!“ Das halte ich für infam und falsch. Aber vielleicht der Reihe nach. Vor einiger Zeit rief mich jemand aus Pakistan an, der über Umwege meine Nummer erhalten hatte. Anfang zwanzig, fleißig, arbeits- und lernwillig, aber kaum gebildet, arm, Muslim, aber nicht sonderlich religiös – kurz: keineswegs politisch oder religiös verfolgt, aber ohne Perspektive in seinem Land und nun auf der Suche nach seinem Glück. „Meinen Sie, ich sollte alle Ersparnisse zusammenkratzen und mich auf den Weg nach Europa machen?“, fragte er mich. Er würde mit dem Auto über den Iran bis in die Türkei kommen, streckenweise vielleicht zu Fuß, dann per Boot von der Ägäisküste über das Mittelmeer nach Europa. „Ist das eine gute Idee?“ Ich antwortete ihm: „Bist du verrückt geworden? Das wird Jahre dauern, außerdem ist es lebensgefährlich, und irgendwelche Vollpfosten werden dir das Geld aus der Tasche ziehen.“ Er hat sich nicht auf den Weg gemacht, weil er einsah, dass es gefährlich ist, irgendwelche Verbrecher reich macht und er am Ende, sollte er es bis nach Europa schaffen, möglicherweise gar nicht bleiben darf. Und dass ihn hier, mit seinen nicht vorhandenen Qualifikationen, kein gutes Leben erwartet. Das ist das Problem der jetzigen Lage: Nur die körperlich Stärksten, die es dazu noch schaffen, umgerechnet einige Tausend Euro zusammenzubekommen, schaffen es nach Europa. Und Kriminelle bereichern sich daran. Klar ist aber auch: Jemand wie der Anrufer aus Pakistan wird auf keinem Weg eine Chance haben – ohne Schulbildung, geschweige denn ohne Berufsausbildung oder Studium. Nur sollte man dann bitte nicht so tun, als wären das alles Verfolgte und Gejagte. Und nein, es hat auch nicht alles mit „Postkolonialismus“ und dem armen, vom „Globalen Norden“ unterdrückten „Globalen Süden“ zu tun, dass es den Menschen so schlecht geht. Ebenso wenig damit, dass es sich angeblich alles um „Klimaflüchtlinge“ handelt. Im Fall Pakistans wage ich mit einiger Kenntnis zu behaupten, dass die Regierung selbst sehr viel dazu beiträgt, dass es den Menschen im eigenen Land schlecht geht. Vom Nachbarland Afghanistan will ich gar nicht erst anfangen – schlimm genug, dass sich die Rückeroberung der Macht durch diese wirklich rückständigen, primitiven Typen in diesem Monat zum fünften Mal jährt. Nichts ist gut in Afghanistan, in der Tat. Zurück zu Ceuta: Überwiegend junge Männer machten sich auf den Weg. Es geschah, wie man liest, aus mehreren Gründen. Ein Urteil des Obersten Gerichtshofs vom 8. Juli kam zu dem Ergebnis, dass Menschen, die schwimmend ankommen und dabei keine physische Barriere überwinden, nicht sofort zurückgewiesen werden dürfen. Man liest außerdem, dass Marokkos Sicherheitskräfte die Menschen ermutigten und wegschauten – auch weil Marokko eine politische Rechnung mit Spanien offen hat. Wie auch immer: Ich verstehe, dass sich viele Menschen eine bessere Zukunft erhoffen. Ich verstehe auch, dass sie diese in Europa sehen. Es ist aber zugleich ein Eingeständnis, dass es in ihren Heimatländern nicht gut läuft. Dass die dort politische Verantwortlichen wenig bis nichts auf die Reihe kriegen. Korruption, Kleptokratie, religiöser Fanatismus, Autoritarismus, dazu hier und da eine ordentliche Portion Faulheit, der ganze … #Ceuta #Migration #Flüchtlingskrise

Das ist Arvin Kheirkhah. Im Januar 2026 ging er auf die Straße, um gegen das brutale, religiös-fanatische Mullah-Regime im Iran zu protestieren. Dafür wurde er verhaftet. Seine Botschaft an seine Familie lautete: „Lasst sie mich nicht vergessen. Wir sind für die Befreiung unserer Heimat aufgestanden. Lasst den Weg, den wir gewählt haben, nicht zum Schweigen gebracht werden.“ Heute Morgen hat dieses menschenverachtende, primitive, rückständige Regime ihn hingerichtet. Arvin Kheikkhah wurde gerade einmal 20 Jahre alt. Ein Staat, der Angst vor einem 20-Jährigen mit einer Stimme hat und ihn deshalb tötet, demonstriert keine Stärke, sondern moralischen Bankrott und erbärmliche Feigheit. #Iran #Menschenrechte #Protest

Hasnain Kazim Jul 29

Man stelle sich vor, nach einem rechtsextremistisch motivierten Terroranschlag findet man in den Kommentarspalten lauter Lachsmileys, Witze über die Opfer, Lob für den Täter und ein Abfeiern der Tat. Jemand kritisiert das (völlig zu Recht natürlich). Und alles, was jemandem dazu einfällt, ist zu schreiben: „Das ist nichts, was eine Expertise begründet.“ Man fragt sich manchmal … #Terrorismus #Gesellschaft #Hasskommentare

Hasnain Kazim Jul 28

Auch irre, wie Leute, die sich für links halten, aber noch nie mit einem islamischen Extremisten geredet, noch nie einen getroffen, noch nie ihre Kämpfe beobachtet, noch nie ihre Strategien studiert, noch nie ihre Texte gelesen, noch nie in von ihnen dominierten Gesellschaften gelebt haben, sich jetzt plötzlich mit aller Kraft bemühen, sie als "Rechtsextremisten" zu framen - um bloß nicht zur Sprache bringen zu müssen, wie sehr sie, die Linken, mit ihnen verbandelt und verbrüdert sind, seit Jahrzehnten schon, und ihnen großen Raum mitten unter uns gewährt haben. #Politik #Gesellschaft #Extremismus