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#Champagner

Vor 25 Jahren sass ich nach einer durchgearbeiteten und schlaflosen Nacht meiner sogenannten "14-Tägigen Hausarbeit" in Basel vor meinem Laptop und war mit dem Schlusswort beschäftigt. Damals war es bei den Advokaturprüfungen in Basel üblich, eine solche umfangreiche Arbeit zu verfassen, für die man viel zu wenig Zeit hatte. Mein Thema war "Die verbesserte Rechtsstellung des Nachlassschuldner während der Nachlassstundung". Ich wohnte damals bereits nicht mehr in Basel, sondern in Zürich. Damit ich meine Hausarbeit bei der Kanzlei des Appellationsgerichts vor Schalterschluss abgeben konnte, hatte mir eine Freundin ihre Wohnung zur Verfügung gestellt. Ich hatte bereits die vorangegangene Nacht dort verbracht. Mein Mobiltelefon klingelte. Ich sah, dass es mein Bruder war. Etwas widerwillig nahm ich ab und teilte ihm mit, dass ich im Moment keine Zeit hätte. Ich musste meine Hausarbeit spätestens am 11. September 2001, um 17:00 Uhr, abgeben. Mein Bruder: "Hast du gesehen, dass es eine Explosion beim World Trade Center gegeben hat? Es soll ein Flugzeug gewesen sein." Ich antwortete: "Ich habe jetzt wirklich keine Zeit. Bist du sicher? Das müssen Archivaufnahmen des Terroranschlags von 1993 sein." Bevor ich fortfahren konnte, sagte mein Bruder völlig entsetzt: "Oh nein! Was ist denn das? Das gibt es nicht! Du, jetzt ist ein zweites Flugzeug in den zweiten Turm geflogen! Schalte mal den Fernseher ein!" Ich erwiderte: "Ich kann jetzt nicht, habe eine Frist und muss jetzt arbeiten. Wir sehen uns später." In der Folge versuchte ich mich auf meine Arbeit zu fokussieren und konnte meine Arbeit kurz vor 16:00 Uhr abgeben. Am Gerichtsschalter war eine weitere Prüfungskandidatin, die ich vom Studium kannte. Ich fragte sie, ob sie von den Ereignissen in New York wusste, was sie bejahte. Wir gaben unsere Arbeiten ungefähr gleichzeitig ab und unterhielten uns kurz vor dem Gerichtsgebäude an der Bäumleingasse. Wenig später nahm ich den Zug nach Zürich. Ich erinnere mich an die Gesichter der anderen Zugpassagiere, die schwiegen. Die bedrückte Stimmung war zu spüren. Zu Hause angekommen, schaltete ich den Fernseher ein und sah zum ersten Mal die schrecklichen Bilder des Tages. Da ich in der vorangegangenen Nacht nicht geschlafen hatte, ging ich nach ungefähr einer Stunde ins Bett und wachte am Folgetag erst am späteren Nachmittag auf. Der 11. September 2001 markierte den Beginn eines schrecklichen Herbstes. 16 Tage später fand in meiner Heimatstadt Zug im Kantonsparlament ein Amoklauf statt, bei welchem der Attentäter Friedrich Leibacher 14 Politiker erschoss und zahlreiche andere verletzte. Praktisch jeder Zuger kannte mindestens eine Person unter den Opfern, weil sowohl die Stadt als auch der Kanton Zug so klein sind. In meinem Fall waren es drei Personen. Ich kannte die Tochter eines Regierungsrates, die Tochter einer Kantonsrätin und den Sohn eines Kantonsrates, die mit mir die gleiche Klasse besucht hatten. Es war unfassbar. Dieser kleine idyllische Ort war plötzlich aufgrund der Tragödie weltberühmt geworden. Der Terror war plötzlich sehr nah. Viel später erfuhr ich, dass der Zuger Attentäter von 9/11 sehr beeindruckt gewesen sei. Ein Jugendfreund von ihm berichtete, Leibacher sei «richtig angeturnt» gewesen und hätte «zur Feier des Tages» Champagner geöffnet. In seinem Tagebuch schrieb er anerkennend über Osama bin Laden und die Attentäter: Sie hätten «es ihnen wirklich hart gegeben» und seien nicht feige gewesen, weil sie den eigenen Tod in Kauf genommen hätten. Das hatte auch Friedrich Leibacher. Nach seiner Bluttat hatte er sich selbst das Leben genommen. Der schreckliche Herbst fand seinen Abschluss am 2. Oktober 2001, am Tag des Swissair-Groundings. Die nationale Luftfahrtgesellschaft war nicht irgendein Unternehmen, sondern so etwas wie der Stolz der Schweiz, ähnlich wie die aufklappbaren Taschenmesser oder die Uhren. Was an diesem Tag geschah, tat den Schweizerinnen und Schweizern in der Seele weh und auch in diesem Fall konnten es viele nicht fassen, was geschehen war. Swissair ging zwar nicht wegen 9/11 unter, aber die Anschläge waren ursächlich dafür, dass der Vorgang sich beschleunigt hatte. Nach dem Grounding wurde die Swissair nicht etwa in einem Konkursverfahren liquidiert, sondern mit der schonenderen Nachlassstundung, die - wie oben beschrieben - das Thema meiner Hausarbeit bei meiner Anwaltsprüfung war. Damals war dieses Verfahren extrem selten und da ich mich intensiv damit beschäftigt hatte, wusste ich genau, wie dieses ablief. Rückblickend war 9/11 das Ende einer aus meiner Sicht schönen Zeit, die mit dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 begonnen hatte. Wenn ich heute nach 25 Jahren an diesen Tag zurückdenke, glaube ich, dass es dieser Tag war, an dem der Niedergang des Westens begann, der in den vergangenen Jahren durch die postkoloniale Ideologie beschleunigt wurde. Geradezu unfassbar ist für mich aus heutiger Sicht, dass ausgerechnet New York von einem Terror befürwortenden Postkolonialisten regiert wird, der in seiner politischen Umgebung Personen hat, welche sagen, dass die USA 9/11 verdient hätten und der in erster Linie die Muslime als Opfer dieses Terroranschlags sieht, die unter "Islamophobie" gelitten hätten und immer noch leiden würden. Meine Gedanken an diesem Tag sind daher bei den Angehörigen und Freunden der Terroropfer, die heute bei der Gedenkveranstaltung beim Ground Zero seine Präsenz aushalten müssen. #September11 #Erinnerung #Terrorismus

Die Polizei hat gestern in Berlin Gewalt gegen @HenryLindo123 und seine Lebensgefährtin Annette K. angewandt. Annette hat einen gestauchten Trümmerbruch erlitten, nachdem ein Beamter sie zu Boden gebracht hatte. Ja, Polizisten müssen manchmal robust eingreifen. Dafür sind sie da. Im Video sehen wir aber keine Gefahrensituation, die für den Betrachter solch ein Eingreifen rechtfertigen könnte. Henry und andere Ukraine-Unterstützer hatten vor dem Russischen Haus in Berlin mit Sekt angestoßen. Sie wollten gerade gehen. Es war ein Polizist, der ihn am Arm packte und aufhielt. Das ist die Schlüsselszene dieses Abends. Und jetzt haben wir das Geschehen aus mehreren Perspektiven, da mehrere Umstehende die Situation gefilmt haben. Was wir sehen: Henry prostet noch einmal Richtung Russisches Haus. Dann dreht er sich um und geht zu den anderen zurück. Also: weg vom Haus. Ein Beamter greift ihn am Arm und hält ihn fest. Dann sagt er: „Sie bleiben jetzt hier. Sie haben sich entschieden hierzubleiben, also geben Sie mir jetzt Ihren Ausweis.“ Nur: Das Video zeigt unmittelbar davor das Gegenteil. Henry war im Begriff zu gehen, er ging vom Russischen Haus weg. Er widersetzt sich auch nicht der Ausweiskontrolle. Er sagt: „Ja, mach ich.“ Dann nimmt er sein Plakat vom Hals. Gibt Champagnerflasche und Glas aus der Hand. Und sagt: „Fassen Sie mich nicht an. Ich gebe Ihnen meinen Ausweis und dann ist gut.“ Dann kommt Annette hinzu. Man erkennt ihre Jacke am Ärmel. Henry ruft ihr zu: „Nein, Stopp!“ Der Beamte, der zuvor schon Henry festgehalten hatte, greift nach Annette. Dann geht es sehr schnell. Zehntelsekunden später liegt sie am Boden. Erst danach ruft Henry, besorgt, seine Freundin auf dem Boden liegen sehend: „Was soll das?“ Und bewegt sich in ihre Richtung. Da greifen ihn zwei Beamte. Sie zerren ihn mehrere Meter weg. Bis an die Wand. Dort prallt er auf. Dort geht Henry zu Boden. Henry ruft: „Filmt das mal. Filmt das mal.“ Umschnitt. Annette liegt am Boden. Ein Mann aus der Gruppe hilft ihr hoch. Sie klagt sofort über ihre Hand. Später sagt sie mehrfach zu einem Beamten: „Ich hab Sie nicht geschlagen!“ Und eine weitere Stimme aus der Gruppe bestätigt: „Sie hat Sie nicht geschlagen!“ Danach wird Annette zur Seite geführt und nach ihrem Ausweis gefragt. Sie sagt, der liege im Auto. Zu diesem Zeitpunkt sagt sie bereits: „Meine Hand ist scheinbar gebrochen.“ Später muss sie, begleitet von Beamten und unter Schmerzen, den Ausweis aus dem Auto holen. Dann kommt der Mannschaftswagen. Ich habe das Video länger laufen lassen, um auch die Stimmen der Umstehenden einzufangen. Denn diese Nacht war für alle lang, für Annette dazu schmerzhaft. Das Entscheidende aber bleibt der Anfang. Der Beamte sagt zu Henry: „Sie haben sich entschieden hierzubleiben.“ Und das Video zeigt: Henry geht gerade weg. Genau dieser Widerspruch muss jetzt erklärt werden. Warum wird ein Mann festgehalten, der sichtbar im Begriff ist zu gehen? Warum wirft ein Beamter Annette vor: „Sie haben mich geschlagen“, obwohl in den vorliegenden Aufnahmen kein Schlag Annettes gegen ihn zu erkennen ist? Und warum beginnt all das mit einem Satz, den das Video selbst widerlegt? „Sie haben sich entschieden hierzubleiben.“ Nein. Er ging. Und dann wurde er festgehalten. Der Satz stimmt trotzdem. Nur nicht für Henry. Er stimmt für die sanktionierte Staatsagentur hinter der Glasfassade. Die hat sich seit 2011 entschieden hierzubleiben, und in all den Tagen, die seither vergangen sind und auch in dieser Nacht hat sie niemand am Arm gepackt. Am Arm gepackt werden seit Jahren die anderen. @LarsWienand von t-online hat die Polizeieinsätze gegen Ukraine-Unterstützer vor dem Russischen Haus dokumentiert: 92 Ermittlungsvorgänge. Bislang keine Verurteilung. Dafür Freisprüche, zurückgenommene Strafbefehle und sogar das Eingeständnis einer rechtswidrigen Festnahme samt erkennungsdienstlicher Behandlung. Die Bundesregierung will das Russische Haus schließen. Und währenddessen endet ein neuer Einsatz der Berliner Polizei gegen seine Gegner mit einer Frau im Krankenhaus und einem gestauchten Trümmerbruch. Sie wollte einfach mit ihrem Partner nach Hause fahren, doch sie musste ins Krankenhaus. #RussischesHaus #Berlin #PolizeiBerlin #StandWithUkraine #PolizeiBerlin #Berlin #StandWithUkraine

ZEIT ONLINE Aug 17

Wegen des Klimawandels und außergewöhnlich hoher Temperaturen beginnt die Weinlese in der Champagne in diesem Jahr so früh wie nie zuvor, was langfristig den Charakter des Schaumweins beeinflussen könnte, da steigende Zuckergehalte und sinkende Säurewerte den typischen Geschmack gefährden. #Klimawandel #Champagner #Weinlese

Klimawandel: Weinlese in der Champagne beginnt früher als je zuvor

Der Artikel gibt einen Überblick über sieben interessante Fakten, die man über das Tennis-Turnier Wimbledon wissen sollte, darunter die präzise Rasenpflege, die große Menge an servierten Erdbeeren mit Sahne und die Tradition, Champagner leise zu öffnen, um die Spieler nicht zu stören. #Wimbledon #Tennis #Erdbeeren

Wimbledon 2026: Beim Tennis-Small-Talk punkten? Dann sollten Sie das wissen

#DGB-Chefin Fahimi (SPD) gestern in Erfurt (Bild unten). Wasser predigen, aber Champagner leben. Zuletzt: Spitzensteuersatz ab 88.800 Euro auf 49 Prozent anheben Reichensteuersatz von 52 Prozent ab 140.000 Euro Körperschaftsteuer mittelfristig auf 25 Prozent anheben Vermögensteuer wieder erheben #Steuern #Politik #Gerechtigkeit

Der Elfenbeinturm stellt derzeit schon den Champagner kalt, weil er die große #Rentenreform für den großen Wurf hält. In Wahrheit ist sie kein Aufbruch, sondern der nächste Sargnagel für die deutsche Wirtschaft. Die Realität und der Markt werden den Elfenbeinturm dafür weiterhin hart bestrafen, künftig sogar noch härter. #Rentenreform #Wirtschaft #Deutschland

bleibt mir nichts anderes übrig, als einen hundertprozentigen Zoll auf alle Champagner und Weine aus Frankreich zu erheben

Vor G7-Gipfel: Trump droht Paris mit 100 Prozent Weinsteuer
www.tagesschau.de
Eksplozija v bližini železniške postaje v Augsburgu, ta je bila zaprta

Friedrich Merz attackiert im Bundestag unsere AfD und wirft uns Champagnerempfänge in Moskau vor. Herr Merz, kennen Sie den Unterschied zwischen unseren Reisen und Ihren? Bei unseren geht es darum, was andere Länder zum deuschen Wohlstand in Form von Wirtschaftsbeziehungen beitragen können. Wenn Sie nach Kiew fliegen, geht es darum, wie viel hart verdientes deutsches Steuergeld Sie ohne Gegenleistung an Selenskyj verschenken können! #Bundestag #AfD #Wirtschaftsbeziehungen

Ich würde eine Kiste Champagner wetten, dass Codex mit Pro-Account seine Klausur mit 1,0 besteht und weniger Zeit dafür benötigt als sein bester Student. https://t.co/ZHMI2eFBI0 #Champagner #Wette #Studium

„Alle Menschen sollen gleich arm gemacht werden. Das ist ihr Ziel. Und über ihnen steht dann nur noch die Kaste der sozialistischen Funktionäre, die wie Ihr Fraktionsvorstand hier im Deutschen Bundestag mit A8-Luxuslimousinen durchs Land fährt, während alle normalen Menschen da draußen zu Fuß gehen sollen!“ Heidi Reichinnek auf 180! 😂 @MarcBernhardAfD entlarvt die Doppelmoral der Champagner-Sozialisten! #Linke #AfD #Politik #Sozialismus #Politik #Sozialismus #AfD

Na Hrvaškem strmoglavilo manjše letalo, pilot umrl