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#Diskurs

Ein Grund warum Journalismus so scheiße und langweilig ist: Praktisch nie kommt man über den 101 Diskurs hinaus. Um den Text möglichst breit zugänglich zu machen wird ständig wieder ganz am Anfang bei den simpelsten und grundlegendsten Fragen begonnen. Was die Leute wollen und warum sie rechts werden ist mittlerweile jedem klar. Es wäre an der Zeit, sich tatsächlich auf Inhalte einzulassen und feinere Unterscheidungen zu treffen. Das geht natürlich nicht, einmal wie gesagt aus ökonomischen Erwägungen, zum anderen, weil das bedeuten würde, den Trend als beständige Realität zu akzeptieren. Also tut man weiter so, als hätte sich die derzeitige rechte Bewegung in der westlichen Welt gestern das erste mal gerührt und nicht bereits schon vor über 10 Jahren gebildet. #Journalismus #Gesamtgesellschaft #RechteBewegung

Angela Merkel called before the state elections in Saxony-Anhalt to boldly stand up for democracy and fight against the dominance of the AfD in political discourse. (translated)

Ehemalige Bundeskanzlerin: Angela Merkel ruft zu Kampf für Demokratie auf

Elif Eralp will Regierende Bürgermeisterin werden, verharmlost Islamismus, relativiert Antisemitismus und blockiert auf Social Media meinen Account und den meiner Partei. Vielfalt predigen, Widerspruch blockieren. So viel zu Dialog, Diskurs und demokratischer Streitkultur. #Islamismus #Antisemitismus #Meinungsfreiheit

What?! Drohte der CDU-Kanzler einer mündigen Kinderärztin etwa mit Strafanzeige? Diskursfähigkeit null! Laut Bea Merscher hätte Merz ihr mitgeteilt, ihre Aussagen in der Sendung seien „straffällig“ gewesen. Trotzdem habe sie dem Kanzler ein erneutes Treffen vorgeschlagen. Die Reaktion von Merz? Merscher behauptet: „Er lachte mich aus!“„Der Kanzler lachte mich aus“ https://t.co/ECCMWplmjw #CDU #Politik #Kanzler

Nun, die Vertreter der AfD werden von den Leuten der übrigen Parteien nun seit mehr als einem Jahrzehnt konsequent bezichtigt, zumindest heimlich der Weltaschauung Adolf Hitlers anzuhängen – eine größere Beleidigung, eine radikalere Abwertung in in Deutschland schlechterdings unvorstellbar. Der Nazivorwurf ist auch niemals nur – noch so radikale – Kritik, er zielt immer auf den endgültigen Ausschluß des anderen von politischen Diskurs. Und nun regen sich dieselben Leute über den Ausdruck "Flachzange" auf – was sei das für ein Niveau! Wie könne man so über andere reden! Kein Benehmen sei das ja! #Politik #AfD #Diskurs

D

According to a survey by communication scientist Martin Andree, 62 percent of young people's digital use is attributed to platforms like YouTube, Instagram, and TikTok, while seven major corporations control 46 percent of digital media use among all individuals aged 16 and older, which poses existential dangers to public discourse and democracy. (translated)

62 Prozent der Digitalnutzung junger Menschen bei Youtube, Insta, Tiktok und Co

Erneut hatte eine exklusive Recherche von Apollo News Konsequenzen. Respekt. Auch andere Medien wie Bild und Focus berichten mittlerweile. Immer öfter finden Geschichten aus neuen freien Medien den Weg in den breiten öffentlichen Diskurs. ARD und ZDF haben dazu nicht so akribisch recherchiert. Aber vielleicht berichten heute und Tagesschau nun mal darüber. #Medien #Journalismus #ExklusiveRecherche

Bundespolizist #Sven_Hüber hat einen Anwalt beauftragt, gegen meine Kritik an seinen Äußerungen in der Zeitschrift der @GdPPresse juristisch vorzugehen. Ich habe seine Forderungen zurückgewiesen. Hier meine Erklärung zum unverfrorenen Agieren des ehemaligen #DDR-Politoffiziers: https://t.co/zSctE48QKl #Bundespolizei #Politik #Diskurs

A broad alliance of cultural creators, artisans, and churches has launched the "Bauhaus Manifesto" to defend the principles of freedom and openness and to protest against nationalist tendencies as well as attacks on art and open discourse. (translated)

Bauhaus: Breites Bündnis veröffentlicht »Bauhaus-Manifest« gegen Nationalismus

The case of Jason Arday illustrates how academic scandals can culminate in a culture warrior discourse by highlighting the abusive use of his career as a symbol against DEI and wokeness, while simultaneously raising serious questions about the standards of the university and the media, as well as shedding light on the challenges faced by minorities who often function as mere symbols in public debate. (translated)

Jason Arday: Wer ist ein Einzelfall, wer ein Symptom?

The greatest cultural upheaval and we as a society have never really talked about whether we want it. (translated)

Die @BILD-Zeitung über @UlrichSiegmund bei @benungeskriptet. Und genauso ist es – allerdings, es bedarf keiner "Umdeutung", nur der Kenntnisnahme von Tatsachen und Entwicklungen, die am 10. Januar 2024, dem Tag der Veröffentlichung des "Correctiv"-Gräuelmärchens von einer zweiten "Wannseekonferenz", alles andere als wahrscheinlich waren. Welch eine Wendung durch Gottes Fügung, liest man gelegentlich bei Kempowski... Im I. Quartal 2024 glaubten alle: "Das war jetzt Hiroshima! In Deutschland gibt es keine Opposition mehr!". Durch die entschlossene Gegenwehr der Opfer der politischen Großverleumdung (offenbar als eine Art "Reichstagsbrand von links" geplant) wurde die Sache jedoch gedreht und wurde zur Katastrophe für den politisch-medialen Komplex und seinen "zweiten öffentlichen Dienst", die ganzen linken NGOs: Durch die Correctiv-Lüge und ihre Aufklärung in zahlreichen Gerichtsverfahren und die unermüdliche begleitende Berichterstattung durch unabhängige Medien wurde zahllosen Bürgern in Deutschland überhaupt erst klar, daß die Demokratie – also ein politisches Legitimationssystem "von unten nach oben", in dessen Rahmen staatliche Ingerenz in die politische Willensbildung verboten ist, weil die Politiker sich nach dem Volk zu richten haben und nicht umgekehrt! – zur eine Art Fassade, einem Theaterstück geworden war, bei dem Linksextremisten Regie führen. Und in welchem enormen Ausmaß die politische Willensbildung, das politische Wissen und das moralische Bewußtsein der Bevölkerung staatlich gesteuert werden, statt sich von selbst und in freien Diskursen zu bilden und dann umgekehrt die Politik zu steuern. Und vielen Bürgern gefällt das nicht, was 2024/25 dann allmählich klargeworden ist und sich herumgesprochen hat. Zahllose Bürger – über alle herkömmlichen politischen Lager hinweg und eigentlich jenseits von "links" und "rechts" – wünschen sich, daß in Deutschland wieder eine Demokratie eingeführt wird. Auch wenn das den Nebeneffekt hätte, daß die politische Agenda der GRÜNEN nicht mehr "eins zu eins" umgesetzt werden könnte – obwohl der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit seinen 10 Milliarden im Jahr findet, sie müsse unbedingt umgesetzt werden, auch wenn Deutschland dann zugrundegeht. #Demokratie #Meinungsfreiheit #Politik

The article by Bernd Ulrich criticizes Germany's inaction in the climate crisis, in the face of alarming ecological conditions and the psycho-cultural mechanisms of repression that hinder a necessary discourse on adaptation strategies and justice. (translated)

Hitze: Man muss sich an den zu heißen Kopf fassen

Es ist schon urkomisch: @M_Ostermann sagt selbst sinngemäß „Wenn sie meinen, ich bin rechtsextrem, dann bin ich eben rechtsextrem“ und zieht dann vor Gericht, weil Böhmermann ihn angeblich zu Unrecht in die Nähe des Rechtsextremismus gerückt habe. 😂 Das Landgericht München I hat die Klage nun abgewiesen. Besonders hübsch: Das Gericht betonte, Ostermann müsse scharfe und verletzende Kritik umso eher hinnehmen, weil er selbst mit vergleichbarer Schärfe am öffentlichen Diskurs teilnimmt. Man könnte also sagen: Er zieht sich den rechten Schuh freiwillig an, beschwert sich anschließend darüber, dass jemand ihn darin erkannt hat, und läuft damit vors Gericht. Herrlich. 🤷‍♂️ #Rechtsextremismus #Gericht #ÖffentlicherDiskurs

„Was, du liest Nius? Dieses populistische rechte Hetzblatt, das politische Agitation statt seriösen Qualitätsjournalismus betreibt und den gesellschaftlichen Diskurs vergiftet?“ https://t.co/OCcBrSXZ3o #Journalismus #Populismus #Gesellschaft

The article tells the dramatic turn in the biography of Jason Arday, who was celebrated as the youngest black professor at Cambridge but had to resign due to allegations of plagiarism and questionable claims on his resume, which led to a cultural discourse about wokeness and the challenges of meritocracy at universities. (translated)

Jason Arday: Der Verdacht: Wurde dieser Mann nur Professor, weil er schwarz ist?

Wenn eine Redaktion einmal eine Ideologin wie Ulrike Herrmann zum Talk einlädt, um zu zeigen, dass es im Volk auch solche wahnsinnigen Bestrebungen gibt, finde ich das völlig in Ordnung. Wenn aber eine Redaktion so jemanden permanent einlädt, kann das nur bedeuten, dass sie dem Linksextremismus zuneigt. #Medien #Politik #Diskurs

Ilmaisu "afgaanimuslimi" voi vahvistaa kolonialistisia ja eurosentrisiä diskursseja. Siis juuri niitä joita afgaanimuslimit ovat yrittäneet Suomessa purkaa dekolonisoivalla ja antirasistisella raja- ja turvallisuuspolitiikalla. Meillä on afgaanimuslimeilta paljon opittavaa ☺️ #dekolonisaatio #antirasismi #monimuotoisuus

Wegen Abwesenheit von Berlin kam ich erst verspätet dazu, das große Sarrazin-Interview (mit Anna Mayr) im ZEIT-Magazin Nr. 33, 30.07.26 zu lesen. Nun, was soll man sagen? Da ich Sarrazins Wirken seit "Deutschland schafft sich ab" (im August 2010 erschienen) wirklich sehr gründlich und laufend verfolgt habe, erfahre ich natürlich aus seinen statements nichts Neues, was insofern ganz normal ist. Zu einer völlig atemberaubenden Lektüre wird das Interview indessen durch die Fragen der Interviewerin, die schier unglaubliche Perspektiven darauf bieten, wie eine eine junge (*1993) Mainstream-Journalistin bei einer führenden Zeitung bis heute denkt. Obwohl die Journalistin einerseits findet: "Die allgemeine Meinung ist: Sarrazin hat sich unmöglich gemacht" räumt sie doch ein: "Heute ist der Mainstream in Thilo Sarrazins Richtung gerückt." Nun, so kann man es vielleicht ausdrücken, aber sehr viel treffender und richtiger wäre es doch wohl, ganz einfach festzustellen: Als Sarrazin 2010 "Deutschland schafft sich ab" veröffentlichte, war er, zunächst jedenfalls, sofort und vollständig isoliert. Ich kann mich an keinen Chefredakteur, an keinen Politiker erinnern, der damals gesagt hätte: "Aber wo er Recht hat, da hat er doch Recht!". Inzwischen hat sich aber gezeigt – und das ist keine Meinungsfrage! – daß er auf der ganzen Linie Recht gehabt und Recht behalten hat (einmal davon abgesehen, daß alles noch viel schlimmer gekommen ist, da auch Sarrazin die "Große Grenzöffnung" von 2015/16 nicht vorhersehen konnte). Es ist in den letzten hundert Jahren nun wirklich nicht so oft vorgekommen, daß jemand dermaßen fulminant bestätigt worden ist! Kurzer Einschub, das wird gleich noch wichtig: schon damals, 2010, fiel ja auf, wie Wirklichkeit und Darstellung bzw. Wahrnehmung durch Journalisten völlig auseinanderfielen. Jeder, der ihn mal gelesen hat, weiß ja, daß Sarrazins Prosastil sich durch eine mitunter zu behördenhafter Langweiligkeit tendierende Nüchternheit auszeichnet. Dennoch wurde in den Medien, v.a. dem ÖRR, so getan, als handele es sich bei "Deutschland schafft sich ab" um eine wüste Polemik, die im wesentlichen aus ordinären Beschimpfungen z.B. von Arabern bestehe. Das soll hier gar nicht einmal mehr beklagt werden, festzuhalten ist insofern nur: zwischen der Vorstellungswelt beruflich erfolgreicher Journalisten und der äußeren Wirklichkeit scheint vielfach überhaupt keine Brücke zu bestehen! Und daran hat sich aber auch nach 16 Jahren offensichtlich nichts geändert! Die Journalistin Anna Mayr nimmt gar nicht zur Kenntnis – obwohl es ja eigentlich unübersehbar ist – daß Sarrazin ganz einfach Recht behalten hat. Sondern sie geht davon aus, daß Sarrazin seinerzeit einen ungeheuren, frevelhaften Blödsinn behauptet habe, wie längst zweifelsfrei feststehe und was niemand mehr leugne! Und in immer neuen Anläufen fordert sie ihn auf, seine Schriften zu bereuen und zu bedauern! Er habe Menschen "verletzt", behauptet sie wieder und wieder. (Als könnte seine Darstellung dadurch "widerlegt" werden). Also, heute noch! 2026. Der offenbar recht erfolgreichen Politik-Journalistin Anna Mayr ist – offensichtlich – schlechterdings nicht bewußt und nicht geläufig, daß die Frage nach der Richtigkeit von Äußerungen auf einen Abgleich der Bedeutung sprachlicher Zeichen mit der äußeren Wirklichkeit, mit den Tatsachen hinausläuft. Vielmehr glaubt sie ganz offensichtlich: die Frage nach der Richtigkeit verlange den Abgleich von Äußerungen und Formulierungen mit den sprachlichen Präferenzen bzw. moralischen "Regeln" der radikalen politischen Linken bzw. der heutigen Pro-Asyl-Szene. Sie denkt offenbar: "Richtig ist, was wir so auch sagen würden. Falsch ist, was gegen sprachliche Regeln verstößt, die wir aufgestellt haben, um uns von den Leuten zu unterscheiden, die wir nicht mögen und daher 'rechts' nennen." Nur eben: Tatsachen kommen bei ihr nicht vor und spielen für sie keine Rolle. Anna Mayr "glaubt" erkennbar nicht an Fakten; sie glaubt, "wirklich" sei, worauf die Leute, die aufgrund ihrer moralischen Integrität auch das Recht dazu hätten, also die "Linken", sich diskursiv geeinigt haben! Und wer diesen sprachlichen Regeln (die von Anfang an nicht dazu dienen, die äußere Wirklichkeit zu beschreiben, sondern allein dazu, den Sprecher als Anhänger des "moralisch guten, daher zu geistiger Führung prädestinierten Kollektivs" auszuweisen!), dann nicht folgt, kann sich keineswegs auf Fakten berufen. Sondern "macht sich unmöglich", und zwar nach "allgemeiner Meinung". Und daß wir einen solchen Journalismus, so grenzenlos bescheuerte – diplomatischer ausgedrückt: verblendete! – Journalisten haben wie eben Anna Mayr, hat viel und Entscheidendes zu Deutschlands Weg in den Abgrund beigetragen. Sarrazin, der verbeamtete Stoiker, läßt sich davon offenbar nicht aus der Ruhe bringen und reagiert wie gewohnt total "cool". Beste Passage des Interviews: ZEITmagazin: Aber was sollen die Leute denn denken, die das lesen, wenn nicht: Es wäre besser, wenn die ganzen Araber nicht hier wären? Sarrazin: Ja, das wär’s ja auch. #Sarrazin #Journalismus #Deutschland

Den Niedergang der westlichen Kultur kann man an den Themen erkennen, die einst renommierte Universitäten als Arbeiten zur Erlangung der Doktorwürde heutzutage akzeptieren. An der University of Cambridge promovierte Stephen Hawking über die Eigenschaften expandierender Universen im Jahr 1966. Charles Darwin prägte die Universität als Ausgangspunkt seiner evolutionär-biologischen Forschung im frühen 19. Jahrhundert. Und 2026? Im Zentrum für Genderforschung wird an der Nutzung des Wortes "unsex" geforscht. Kein Scherz. "Meine Arbeit stützt sich auf Soziolinguistik, Hermeneutik und kritische Diskurstheorie, um die verschiedenen Ebenen der Verwendung des Begriffs „unsex“, die darin eingebetteten diskursiven Strategien sowie die übergeordneten Diskurse, auf die er Bezug nimmt, zu entschlüsseln." https://t.co/9vulMSJ0El #Kultur #Bildung #Genderforschung