BETA nonprofit public democratic european moderated

Search

#Hausbau
Alex 5h

Alex reported that a colleague bought Velux windows, a heat pump, drywall, and screed in Poland for the renovation of his house because the prices in Germany were too high for him. The Velux windows cost about half there; even the product description was in German. Alex asked why identical products were significantly more expensive in this country and wrote that the savings from shopping in the neighboring country raised questions about what was going wrong in Germany. He believed that if this development continued, even a working person here would soon be unable to afford anything. #Bauprojekte #PreiseVergleichen #Hausbau (translated)

simby 2w

A friend is in the middle of building a house. The costs are skyrocketing and at some point, his brother helps him out with €40,000. No loan. No return benefit. Just family support so that the construction doesn’t completely get out of control. A few weeks later, a letter arrives from the tax office: €3,000 gift tax. For siblings, the allowance is €20,000. The remaining €20,000 is taxed at 15% in this case. Meaning: From the €40,000 that is gifted within the family, €3,000 goes to the state right away. I find it quite remarkable that even when your own family wants to help you in a difficult situation, the state is the first to hold out its hand. #Hausbau #Familienhilfe #Schenkungssteuer (translated)

Der Cashberg von Warren Buffett war jahrelang das bekannteste Warnsignal der Wall Street. Rund 365 Milliarden Dollar, die auf einen Einbruch zu warten schienen. Heute früh wurde bekannt, dass Berkshire Hathaway zum ersten Mal seit über drei Jahren wieder mehr Aktien gekauft als verkauft hat. In derselben Woche, in der der S&P 500 auf einem Rekordhoch schloss. Im zweiten Quartal kaufte Berkshire börsennotierte Aktien für rund 23,5 Milliarden Dollar und verkaufte für 3,7 Milliarden. Das ist der kleinste Verkaufsbetrag seit 2022. Netto flossen knapp 20 Milliarden Dollar in den Aktienmarkt. Dazu kamen 4,53 Milliarden für den Rückkauf eigener Aktien. Der Bargeldbestand sank auf 364,7 Milliarden Dollar, rund 15 Milliarden weniger als drei Monate zuvor. Warum das über eine Unternehmensmeldung hinausgeht, liegt an der Bedeutung, die dieser Cashberg über Jahre hatte. Seit Ende 2022 verkaufte Buffett in jedem einzelnen Quartal mehr Aktien, als er kaufte. Im Frühjahr 2024 trennte er sich in nur drei Monaten von Beteiligungen im Wert von über 75 Milliarden Dollar, vor allem Apple. Der Markt las das als Urteil eines Investors, der Aktien schlicht zu teuer fand. Dieses Urteil hätte heute mehr Grundlage denn je. Der sogenannte Buffett-Indikator, der den Wert aller US-Aktien mit der jährlichen Wirtschaftsleistung des Landes vergleicht, stand gestern bei rund 230 Prozent. Der höchste Wert seit Beginn der Messung. Auf dem Höhepunkt der Dotcom-Blase im Jahr 2000 lag er bei etwa 140 Prozent. Buffett selbst nannte diese Kennzahl einmal das wohl beste einzelne Maß für Bewertungen. Greg Abel, seit Januar an der Spitze, handelt trotzdem in die andere Richtung. Im Juni gingen 10 Milliarden Dollar in Alphabet, dazu kam das Chemiegeschäft von Occidental für 9,7 Milliarden und der Hausbauer Taylor Morrison mit einem Unternehmenswert von 8,5 Milliarden. Auf der Hauptversammlung im Mai hatte Abel angekündigt, entschlossen handeln und bedeutende Investitionen tätigen zu wollen. Er meinte es offenbar wörtlich. Für den Markt bleiben zwei Lesarten. Möglich ist, dass der Cashberg nie ein Urteil über Bewertungen war und nur das Problem eines Investors beschrieb, der für 365 Milliarden Dollar kaum noch Ziele in passender Größe fand. Möglich ist auch, dass der Nachfolger dasselbe Umfeld anders liest als der Mann, der es sechs Jahrzehnte lang gelesen hat. Aufgelöst ist das Polster damit ohnehin nicht. 365 Milliarden Dollar bleiben eine Reserve, die kein anderes Unternehmen der Welt besitzt. Verändert hat sich die Richtung. Fest steht bislang nur eines. Wer in den vergangenen Jahren vorsichtig blieb, weil selbst Buffett nicht kaufte, hat dieses Argument seit heute früh nicht mehr. Wenn dich solche Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡 #WarrenBuffett #BerkshireHathaway #Aktienmarkt

Thema heute => Pflegeheim und die Kosten Mein Vater wollte nie dahin. Meine Mutter hat ihn über 18 Jahre lang zu Hause gepflegt, mit zunehmendem Alter mit Hilfe eines Pflegedienstes, bis es dann eben mal nicht mehr ging. Mein Vater wog auch im Alter noch über 80 Kg und das konnte meine Mutter dann einfach nicht mehr stemmen, im wahrsten Sinne des Wortes. Mein Vater hat in seiner Jugend geboxt, war eigentlich immer Topfit, rauchte nie, Alkohol in Maßen und trotzdem erwischten ihn schon mit gerade mal über 65 Jahren zwei Schlaganfälle in Folge. Er hat sich immer wieder mit der Disziplin des Sportlers zurück gekämpft, versuchte selbst im hohen Alter von 83 Jahren noch Sport zu machen. Aber dann ging es halt nicht mehr, er musste ins Pflegeheim. Und nun kommt es: Beide zusammen hatten eine Rente von 3.300 Euro. Der Platz kostete, trotz Pflegestufe 5, pro Monat zusätzlich 3.000 Euro. Mutti hatte also noch 300 Euro zum Leben. Zum Glück muss sie keine Miete zahlen und hatte reichlich Ersparnisse. Und sie dachte nicht mal im Traum daran, einfach Sozialhilfe zu beantragen, denn dafür hätte sie sich in Grund und Boden geschämt. Ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen dieser Kriegsgeneration genauso denken und handeln? Und wenn sie Sozialhilfe beantragt hätte, hätte sich für sie rein gar nichts geändert, denn sie hätte da keinen müden Euro bekommen. Und zwar so lange nicht, bis ihre Ersparnisse aufgebraucht sind. Und dieses System ist gerecht? Vater war nur ein paar Monate im Pflegeheim und starb dann, genau dort, wo er nie hin wollte im Alter von 84 Jahren. Furchtbar, aber nicht zu ändern. 🙏 Ich bin mir sicher, das in unserer Altersgruppe viele ähnliches erlebt haben, oder gerade noch mitten drinnen sind, in diesem Alptraum. Würde mich also sehr freuen, wenn ihr berichtet wie es euch damit geht? P.S. Für die Erbsenzähler: Nein ich konnte ihn nicht pflegen, denn mein Lebensmittelpunkt befindet sich 340 Kilometer von zu Hause entfernt. Fotos: Vater in der Blüte seiner Kraft mit 35 Jahren beim Hausbau und dann mit 83 Jahren #Pflegeheim #Kosten #Sozialhilfe

Wir haben 2024 kernsaniert. Irgendwann fragte meine Frau: „Wollen wir die Fassade, die Terrasse und den Garten auch gleich machen lassen oder lieber noch paar Jahre warten?“ Mein Vater meinte dazu: „Macht das, so günstig wie jetzt wird es nie wieder“ Und ich dachte erstmal puh, was für ein abgedroschener Spruch. 2026 hitten die Worte so hart. Alles ist teurer geworden. Materialien: +20% Stundenlohn Handwerker: +14% Verfügbarkeit Handwerker: Signifikant schlechter #Hausbau #Renovierung #Kostensteigerung