Ich habe mich geirrt. Ich hatte immer gesagt, dass wir im Markt für Einfamilienhäuser keine größeren Preiseinbrüche sehen werden. Mittlerweile sehe ich das anders. Meine Grundgedanken vor 1-2 Jahren: > 3,5% Zins ist stemmbar > Wohnraum ist nach wie vor knapp & die Mieten steigen > Neubau wird regulatorisch immer schwieriger und jedes Jahr teurer Was sich seitdem an meiner Einschätzung geändert hat: > Der Zins für Immobilienkredite liegt aktuell bei 4,5% > Die Lage am Arbeitsmarkt und in der deutschen Wirtschaft ist katastrophal > Der Staat macht bisher keinerlei Anstalten (Aussetzung Grunderwerbsteuer, Lockerung energetische Vorschriften) unterstützend in den Markt einzugreifen > Millionen von Babyboomern sitzen zu zweit in großen Häusern, werden Kapitalbedarf haben um horrende Pflegekosten zu decken und möchten perspektivisch verkaufen > Neue Rekordzahlen bei den Auswanderern aus Deutschland, der Großteil davon jung und hervorragend ausgebildet Kurzum: Die Rahmenbedingungen am Zinsmarkt haben sich deutlich verschlechtert, immer mehr Oma-Häuser kommen auf den Markt, aber es fehlen die jungen Familien um diese Häuser zu kaufen. Einmal weil Geld und/oder unbefristete Arbeitsverträge für einen Immobilienkredit fehlen. Oder aber weil die junge Familie längst das Land verlassen hat. #Immobilienmarkt #Einfamilienhäuser #Zinsen



