"Inside CDU" wächst sich zum Problem, um nicht zu sagen zur Katastrophe für die CDU aus. Dabei würde ich weniger auf Philipp Amthor gucken - wie der so ist, wußte man früher schon, auch wenn hier natürlich alles besonders karikaturhaft beleuchtet wird – sondern v.a. auf den unglücksrabigen🐦⬛ Carsten Linnemann. Dieser hatte bisher ein außerordentlich positives Image, auch und gerade bei konservativen und liberalen Unionskritikern, er war eine Art "Sunny-Boy". Nun scheint er den Satz von Franz Josef Strauß zu illustrieren: „Everybody's darling is everybody's Depp.“ Der Höhepunkt der Serie war für mich dann Linnemanns Satz: "Der Bundeskanzler hat mir keine Wahl gelassen! Es war ein faires Gespräch." Also das, in dem er (aus nach wie vor völlig unklar bleibenden Gründen!) gezwungen wurde, das geliebte Amt des CDU-Generalsekretärs aufzugeben und stattdessen von allen denkbaren Ämtern gerade dasjenige zu übernehmen, zu dem er sich zuvor für unfähig wie an ihm desinteressiert erklärt hatte (!). Dem erschrockenen Zuschauer entfaltet sich hier, wie vollkommen sich die Gedankentätigkeit auch von hochintelligenten und durchaus anständigen Akteuren zu korrumpieren scheint, wenn sie eine zeitlang den ständigen, zumeist eigentlich inhaltsleeren Macht- und Ränkespielen ausgesetzt sind, bzw. aktiv mitspielen müssen. Selbst der kluge, sympathische Linnemann scheint selbst nicht zu bemerken, was für einen bestialischen Unsinn er da eigentlich erzählt – so wie Amthor nicht bemerkt, was für eine lächerliche Karrikatur er ist...🥳🤔 Eine Demokratie, die ein solches Personal anzieht bzw. aus sich hervorbringt, ist nicht mehr funktional. Wir müßten so wohl selbst dann zugrundegehen, wenn es keinen Chinesen auf der Welt gäbe. Gibt es aber... #CDU #Politik #Demokratie



