BETA nonprofit public democratic european moderated

Search

#Zukunftsplan

#Hüber und Konsorten. Einer meiner Lehrer an der Arthur-Hertz-Oberschule in Fredersdorf war Peter Streifler. Als ich in der 7. Klasse war, war er dort – noch sehr jung – für ein Jahr Schuldirektor. Am 27. Januar 1983 schrieb er für die Stasi einen sechsseitigen „Bericht“ über einen Besuch von mir bei ihm fünf Tage zuvor. Ich war 15 Jahre alt. Der Bericht selbst hält fest, dass er mich aus seiner früheren Tätigkeit an meiner Schule kannte. Er berichtete detailliert über meine Kontakte zur Jungen Gemeinde und zur Kirche, meine Zukunftspläne und meine politischen Ansichten. Unter anderem hielt er fest: „Die freien Gewerkschaften in Polen sollten wieder zugelassen werden.“ „Die Grenzen zwischen DDR u. BRD sollten verschwinden.“ „Junge Leute sollten an die Macht, die mit Veränderungen eintreten.“ Und: „Über die Annäherung der Kirchen sollte auch eine Annäherung der Völker eintreten.“ Über meine kirchlichen Aktivitäten schrieb er, ich hätte mich „sehr begeistert von den Veranstaltungen der Jungen Gemeinde u. der Kirche insgesamt“ geäußert. Besonders bemerkenswert ist seine „Bemerkung“ zu unserem Verhältnis. Dort heißt es: „Er brachte ihr damals Verständnis entgegen, so daß sie bis heute ein vertrauensvolles Verhältnis zu ihm hat.“ Er hielt außerdem fest, dass ich wiederkommen könne, wenn ich mich mit ihm unterhalten wolle. Und dann wurde aus diesem persönlichen Vertrauen Stasi-Material. Unter „Maßnahmen“ wird vermerkt, dass ich Theologie studieren wolle, eine „engagierte Vertreterin des christl. Glaubens“ sei und besonderes Interesse an kirchlichen Veranstaltungen zur „Formung der Persönlichkeit“ habe. Der Bericht sollte außerdem zur „Kirchenproblematik“ ausgewertet werden. Der Weg lässt sich auf diesen sechs Seiten ziemlich anschaulich nachvollziehen: Vertrauen einer 15-Jährigen → persönliches Gespräch → Stasi-Bericht → weitere Auswertung. Nach der Wende blieb Streifler Lehrer. Später wurde er am Leonardo-da-Vinci-Campus in Nauen Fachbereichsleiter für Chemie und Biologie. Über meine persönliche Geschichte mit ihm schrieb ich bereits am 21. Juni 2019 einen Text. Den Stasi-Bericht vom 27. Januar 1983 habe ich bis heute. Ich stelle ihn hier dazu. Auch so sah personeller Neuanfang nach 1990 aus. #Geschichte #DDR #Stasi

Ende nächsten Monats jährt sich zum elften Mal eine politische Entscheidung, deren Folgen nicht nur unser Land, sondern weite Teile Europas bis heute tief erschüttern. Seit Bestehen der Trauerwache Deutschland begegnet uns von unseren Mitmenschen immer wieder dieselbe Frage: „Wer trägt Verantwortung?“ Diese Frage bewegt viele Menschen. Doch für die Hunderte Familien, die heute ohne ihre Liebsten leben müssen, ist sie weit mehr als eine politische Frage oder eine Diskussion über eine damalige Entscheidung. Sie ist Teil ihres täglichen Schmerzes. Denn was damals entschieden wurde, ist nicht einfach Vergangenheit. Die Folgen sind bis heute spürbar und die grausame Gewalt, die daraus hervorgegangen ist, fordert noch heute fast täglich neue Opfer. Elf Jahre später dürfen wir deshalb nicht vergessen, was geschehen ist. Und wir dürfen ebenso wenig wegsehen, wenn sich das Leid bis in die Gegenwart fortsetzt. Ein Vater. Eine Mutter. Ein Sohn. Eine Tochter. Ein Partner. Ein Freund. Menschen mit Familien, Hoffnungen, Träumen und Zukunftsplänen, Menschen, die durch grausame Gewalt aus dem Leben gerissen wurden ohne eine Chance auf persönlichen Abschied. Für ihre Angehörigen ist die Vergangenheit nicht vergangen. Jeder Geburtstag, jedes Weihnachtsfest, jeder Jahrestag und jeder ganz gewöhnliche Tag erinnert, wer heute fehlt. Und während viele von uns irgendwann zur Tagesordnung übergehen können, müssen Familien weiterleben mit einer Leerstelle, die niemand mehr füllen kann. Deshalb bleibt auch nach fast elf Jahren die Frage nach Verantwortung bestehen. Nicht aus dem Wunsch nach Rache. Nicht aus dem Bedürfnis nach pauschaler Schuldzuweisung. Sondern aus dem Bedürfnis nach Aufarbeitung, Wahrheit und Gerechtigkeit. Denn Verantwortung bedeutet auch, den Mut aufzubringen, sich den Entscheidungen der Vergangenheit und ihren Folgen zu stellen, gerade dann, wenn die Antworten unbequem sind. Erinnerung bedeutet mehr, als Namen und Zahlen zu bewahren. Erinnerung bedeutet, den Menschen eine Stimme zu geben, die nicht mehr selbst sprechen können. Und Erinnerung bedeutet, die Familien nicht allein zu lassen, die bis heute mit den Folgen leben müssen. Wir dürfen niemals zulassen, dass aus Menschen Zahlen werden und aus ihren Schicksalen eine Fußnote der noch nicht fertig geschriebenen Geschichte dieses Landes. Denn hinter jeder Zahl steht ein Mensch. Hinter jedem Menschen steht eine Geschichte. Und hinter jeder Geschichte stehen Menschen, die ihn lieben und vermissen. Elf Jahre später ist deshalb nicht die Zeit zum Vergessen. Es ist die Zeit, hinzusehen. Zu erinnern. Fragen zu stellen. Verantwortung einzufordern. Und den Opfern und ihren Familien die Stimme zu geben, die sie verdienen. Denn solange fast täglich neue Menschen Opfer dieser Gewalt werden, ist die Geschichte nicht abgeschlossen. Wir erinnern. Wir fragen weiter. Wir schauen nicht weg. Und wir vergessen nicht. https://t.co/fADG6iQXAh #trauerwachedeutschland #frankfurt #deutschland #anschlag #gewalt #taten #opfer #Erinnerung #Verantwortung #Gerechtigkeit

Bild Jul 13

Volkswagen-Chef Oliver Blume hat in einem internen Interview weitere mögliche Stellenstreichungen von bis zu 50.000 Jobs angekündigt, da der Konzern aktuell 20 Prozent über den Kosten vergleichbarer Unternehmen liegt und damit ein umfassender Neuausrichtungsplan für die Zukunft des Unternehmens in Betracht gezogen wird, während auch die Produktionskapazitäten verringert und mehrere Werke als unsicher eingestuft werden. #VW #Jobabbau #Zukunftsplan

Interner Auftritt - VW-Chef Blume stellt weitere 50.000 Jobs infrage
D
der Standard Jul 10

Volkswagen-Chef Oliver Blume präsentiert einen Zukunftsplan, um den Konzern bis 2030 wettbewerbsfähiger zu machen, steht jedoch unter Kritik, da die möglichen Werksschließungen und die genauen Umsetzungsschritte unklar sind und das Land Niedersachsen diese nicht als nachhaltige Strategie sieht. #Volkswagen #Zukunftsplan #Werksschließungen

VW ringt um Zukunft: Einschnitte unklar, Kritik an möglichen Werksschließungen
tagesschau.de Jun 26

Der VW-Vorstand plant einen möglichen Abbau von bis zu 100.000 Stellen weltweit, was Teil eines neuen Zukunftsplans bis 2030 ist, und der Aufsichtsrat soll am 9. Juli über die Pläne beraten, während Gewerkschaften scharfe Kritik an den Sparmaßnahmen üben. #VW #Stellenabbau #Autobranche

VW-Vorstand plant Abbau von bis zu 100.000 Stellen
NIUS Jun 26

Der Plan soll Teil eines neuen Konzernkonzepts mit dem Namen „Group Target Picture 2030“ sein. Blume habe das Programm bereits dem Vorstand und dem Topmanagement präsentiert. Am 9. Juli soll es dem Aufsichtsrat vorgelegt werden. https://t.co/PDOv8c8jxj https://t.co/cSBOBq6K0V #Konzernstrategie #Zukunftsplanung #Management