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#zeilen

Es gab ein System aus sieben Computern. Über 1000 Zeilen Programmcode, die ich damals noch von Hand schreiben musste.

Mit zehn Jahren - Wunderkind baute Atomkraftwerk in „Minecraft“
www.bild.de

✉️ Letters against forgetting ✉️ Most people do not know how precious a letter can become when freedom is no longer taken for granted. A few handwritten lines. A postcard. A greeting from the outside. For people in detention, that can be the... (translated)

Komt net terug van vakantie op Ibiza, maar daar zal hij wel met de zeilboot zijn gekomen dan. https://t.co/oLNgIMW98C #Ibiza #vakantie #zeilen

Wieder ein Wohnhaus, in den Erdboden gebombt. Wieder Kyjiw. Wieder Raketen, wieder Drohnen, wieder Menschen in U-Bahn-Stationen und Luftschutzkellern. Im Stadtteil Podil ist ein ganzer Wohnblock getroffen worden und eingestürzt - wie schon vor gut zehn Tagen ein Hochhaus, nur ein paar Kilometer weiter. Unter den Trümmern werden Opfer befürchtet - was sonst, es war Nacht, die Menschen schliefen. Einstürzende Neubauten. So hieß mal eine deutsche Band - Kunst, Lärm im Konzertsaal. In Kyjiw ist das längst keine Metapher mehr. Da stürzen die Bauten wirklich ein, mit Menschen darin, in wenigen Tagen das zweite Mal, weil Russland auf dem Schlachtfeld keinen Millimeter weiterkommt, aber Terror verbreiten will. Den ganzen Winter hat Russland sich verausgabt, um jeden Funken Wärme zu zerstören, der die Ukraine durch die Kälte bringen könnte. Kraftwerke, Umspannwerke, Leitungen. Wir haben zugesehen. Es ist nichts passiert. Jetzt fallen wieder Häuser, und wir sehen wieder zu. Es ist nicht nur Kyjiw. In Dnipro hat eine ballistische Rakete ein Wohnhaus zerstört, fünf Tote, 25 Verletzte, darunter ein dreizehnjähriges Mädchen. In der Region Saporischschja zählt der Gouverneur 890 Angriffe in 24 Stunden, allein 601 mit Drohnen. Das ist keine Schlacht. Das ist Zermürbung, an einem einzigen Tag. Ich komme mir vor wie in einer Endlosschleife, für die Ukrainer ist das ein nicht aufhörender Alptraum mit Realitätsgarantie. Aus unserer Sicht sind wir wie in einer Simulation gefangen, in der wir hier mit hochrotem Kopf über Detailfragen unserer Reformen streiten, der eine will dies, der andere das - während nebenan ein Land nicht weit von uns entfernt plattgemacht wird, damit wir danach plattgemacht werden können. Ein Land, das sich heldenhaft verteidigt hat wie kein zweites. Ich kriege Schnappatmung dabei. Die Ukrainer haben keine Tränen mehr. Als Israel beschossen wurde, stiegen zu Recht Flugzeuge auf. Verbündete fingen die Geschosse ab, über fremdem Himmel, weil man einen Partner nicht allein unter Beschuss lässt. Weil man beim Töten nicht einfach zuschaut und die Hände in den Schoß legt, um nachher Bedauern auszudrücken. Für die Ukraine: nichts. Und das, obwohl die Ukraine uns nicht nur die Russen vom Hals hält, sondern längst für uns die Arbeit macht und gerade erst - rein prophylaktisch - FÜR UNS 2 U-Boot-Zerstörer vom Himmel geholt hat, was uns schützt, sollten wir doch gegen Russland Krieg führen. Wir machen nichts. Wir schicken keine Patriots, von denen in der EU immer noch zig im Keller stehen. Wir schicken keinen Taurus, der die Fabriken treffen könnte, in denen die Marschflugkörper gebaut werden. Nein, Eskalation. Gefahr. Es könnte dann ja UNS treffen. Machen wir mal lieber vorsorglich nichts. Aber der nächste Deal mit Putin, der wird bestimmt prima. Ich kann keine Rakete abfangen. Ich habe nur diese Zeilen. Aber ich weigere mich, mich an diese Nächte zu gewöhnen - und ich schreibe es so lange auf, bis sich jemand schämt, der die Mittel hat und sie im Keller lässt. #Ukraine #Krieg #HumanRights

Miró May 28

Es ist mal wieder sehr bezeichnend, wie jemand, der Dokus und Reportagen für den ÖRR produziert, nicht verstehen will, warum sich Deutsche im eigenen Land nicht mehr wohl fühlen, wenn sie immer weniger von ihren eigenen Landsleuten sehen, immer weniger die eigene Sprache hören, dafür immer mehr mit dem konfrontiert sind, was man allgemein unter "Stadtbild" verordnen kann. Zwischen den Zeilen suggeriert Armin noch, Jan habe ein Problem mit gut integrierten Migranten – was einfach nur billige Ablenkung von der eigentlichen Problemlage ist und die Ignoranz dieser elitären Medienleute wiederspiegelt. Dass ein investiger ÖRR-Journalist aber nicht verstehen will, warum viele Deutsche es nicht cool finden, wenn sie ihr Land nicht mehr wiedererkennen, immer mehr den Eindruck haben, man befinde sich irgendwo im Ausland, zusätzlich zu allen Konflikten im Land durch Folgen der Massenmigration, sagt schon alles. #Integration #Migration #Identität

𝐃𝐞𝐦𝐨𝐤𝐫𝐚𝐭𝐢𝐞 𝐥𝐞𝐛𝐭 𝐯𝐨𝐧 𝐦ü𝐧𝐝𝐢𝐠𝐞𝐧 𝐁ü𝐫𝐠𝐞𝐫𝐧. 𝐌ü𝐧𝐝𝐢𝐠𝐞 𝐁ü𝐫𝐠𝐞𝐫 𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐯𝐨𝐥𝐥𝐬𝐭ä𝐧𝐝𝐢𝐠𝐞 𝐈𝐧𝐟𝐨𝐫𝐦𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐞𝐧. Mehr als 27.000 Gewaltdelikte gab es laut Bundespolizei an deutschen Bahnhöfen und in Zügen im Jahr 2025. Ein neuer Höchststand. Ich habe die Bundespolizei deshalb zwei Nächte lang auf Streife begleitet. Im gesamten Stuttgarter Bahn- und S-Bahn-Netz. Wir eilten von Einsatz zu Einsatz, hörten Meldungen über Messerdelikte, Steinwürfe, wurden zu einer Massenschlägerei gerufen und waren dabei, als die Schicht von zwei Zugbegleiterinnen im Krankenhaus endete. Beamte berichteten mir von Handgranaten auf Beerdigungsgesellschaften, scharfen Schusswaffen, einer Brutalität, die immer weiter steigt — und von Tatverdächtigen, die immer jünger werden. Vor allem aber begegnete ich einer Realität, die viele Menschen längst spüren, über die aber oft nur verkürzt oder gar nicht gesprochen wird: jugendliche Intensivstraftäter, fast ausschließlich junge Männer, deren Gewaltbereitschaft selbst erfahrene Beamte erschüttert. Als Journalistin sehe ich meine Aufgabe nicht darin, Realität zu beschönigen oder gesellschaftliche Entwicklungen weichzuzeichnen. Unsere Aufgabe ist es aus meiner Sicht, hinzusehen. Zu dokumentieren. Auszusprechen, was ist — auch dann, wenn es unbequem ist. Denn Journalismus darf nicht entscheiden, welche Wirklichkeit den Bürgern „zugemutet“ werden darf. Genau darin liegt sein demokratischer Auftrag: Menschen zu informieren, nicht zu bevormunden. Umso schockierender war deshalb für mich ein Erlebnis direkt zu Beginn der Dreharbeiten: Zwei Journalisten, die sich als freie Mitarbeiter u.a. des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks ausgaben, verfolgten mein Team und mich durch den Stuttgarter Bahnhof - genauer gesagt von Gleis 1 bis Gleis 14 - und versuchten, unsere Berichterstattung zu unterbinden. Nicht etwa, weil wir falsch berichtet hätten. Nicht, weil wir Regeln verletzt hätten. Sondern weil wir dokumentierten, was geschah. Ein Mann mit afrikanischer Abstammung wurde kontrolliert. Die beiden erklärten sofort, das Filmen sei „stigmatisierend“. Ob es einen berechtigten Anlass für die Kontrolle gab (den gab es: der Mann hatte laut eigener Aussage seinen Aufenthaltstitel wegen eines Gefängnisaufenthaltes verloren und seine Duldung lief am Tag des Drehs ab), interessierte sie nicht, sie fragten nicht mal danach. Die Realität selbst schien das Problem zu sein. Sie wollten „eine Story draus machen“. Über uns. Über die Tatsache, dass wir überhaupt hinschauen. Die beiden fanden es skandalös, dass die Beamten unsere Dreharbeiten schützten - der Satz der Journalistin gegenüber den beiden erschüttert mich bis heute: „Dass die Bundespolizei gemeinsame Sache macht mit RTL und dann eine Überprüfung anordnet bei Leuten, die ihnen erklären wie Presse funktioniert und wie nicht, finde ich der Hammer.“ Dieser Satz offenbart ein journalistisches Selbstverständnis, das ich zutiefst gefährlich finde. Denn Pressefreiheit bedeutet nicht, dass Journalisten darüber entscheiden, welche Fakten gezeigt werden dürfen und welche nicht. Pressefreiheit bedeutet nicht Haltungskontrolle über andere Reporter. Und Pressefreiheit bedeutet ganz sicher nicht, Kollegen einzuschüchtern, weil ihre Berichterstattung nicht ins eigene Weltbild passt. Wenn Journalismus beginnt, Realität zu filtern, um bestimmte Narrative zu schützen, verliert er seine wichtigste Grundlage: Glaubwürdigkeit. Und wenn Menschen den Eindruck bekommen, dass Probleme bewusst relativiert oder verschwiegen werden, verlieren sie nicht nur Vertrauen in Medien — sondern irgendwann auch in demokratische Institutionen insgesamt. Demokratie lebt von mündigen Bürgern. Mündige Bürger brauchen vollständige Informationen. Und genau deshalb ist ehrlicher, unbequemer Journalismus keine Gefahr für die Demokratie — sondern eine Voraussetzung für ihr Überleben. Mir brannten diese Zeilen die letzten Wochen auf der Seele. Man merkt es mir auch auf dem Video an, wie sehr mich der Vorgang emotional angreift. Ich bin Journalistin aus Leidenschaft und sehe die Pressefreiheit als eine der größten demokratischen Errungenschaften. Wer die ganze Reportage anschauen möchte, wer diskutieren oder kritisieren möchte: die ganze Sendung gibt es bei RTL Extra und bei RTL+ ! #Pressefreiheit #Demokratie #Journalismus