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#zeilen

If I'm not mistaken, most military vehicles also run on diesel. If you want to fight a nice war with Russia as @SecGenNATO, the fuel is out. And then? Solar panels on the tanks? Sails? No? Can't be done? Then push? Can @jpaternotte, @rubenbrekelmans, and @RobJetten do that? Jan shouldn't nibble too much on the Ozempic or else he will blow away. And then with @DefensieMin as a siren on the bow? No? Can't do that? So electric then? With the engineers who install the charging stations? Although, for that, we don't have enough natural gas again. And if I'm not mistaken, the scarcity in diesel is closely related to the scarcity in kerosene. If you want to bomb Russia with your mighty F35s, your tank is already empty above Germany. You have to go the rest flying. Do we maybe still have the F35PG* variant in our collection? Can we fly that towards Russia from the Vaalserberg with favorable winds? Can that be done with all the bombs and grenades? We don't have the latter either? Jesus... Or can we let that F35 fly on LPG? That would be nice. The price of LPG usually doesn’t go up that fast. There is another problem: you can only bomb during the day if you want to refuel everywhere. At night, that’s only possible along the highway. But then you do have a runway. But even this isn't without problems: I have a Mercedes R500L, an eight-cylinder. With a small LPG tank. In no time, you find yourself at the pump with that thing. And you get cramps in your thumb because you have to hold that button for so long. With such an F35, you would have to land and take off about 20 times quickly to get to Russia. The return journey is less problematic. #Putin has enough gas. Although, I’m not sure he has the right tank connection. And I think you have to press the installation button for a very long time before the tank of such an F35 is full. Who is going to do that? @DefensieStas? He can probably handle it. Then he can still press his mustache somewhere (against something). Can we maybe send the navy? We still have a few frigates, right? What do you say? Cannon broken? You don't need that at all: you can't hit anything with it anyway. Just ask the Americans. They have experience with that by now. Well. All quite tricky. But our leaders will surely find a solution. One of the recurring themes in the decline of superpowers throughout history is that the powers that be increasingly disconnected from reality in the (dozens of) years leading up to it and then suddenly realized that the (military) power they thought they had was no longer there at all. Does that seem familiar to you? I think #Putin is pouring himself an extra glass of vodka tonight. And that Xi Jin Ping is having a lavish dinner tonight with Peking duck, babi pang pang, and Bam Goreng. *Paraglider. (translated)

Lawrow hat nach dem Treffen mit Wadephul ziemlich klar beschrieben, was passiert ist: Der deutsche Außenminister habe im Wesentlichen die bekannten öffentlichen Positionen Deutschlands vorgelesen – nichts Neues, nichts, was man nicht schon hundertmal gehört hätte. Zwischen den Zeilen sei der Eindruck entstanden, dass allein das Zustandekommen des Gesprächs bereits als großer Entgegenkommen gewertet werden sollte und man dafür entsprechende Zugeständnisse erwarte – etwa bei der Ukraine und der Schifffahrt im Schwarzen Meer. Lawrow wirkte dabei eher amüsiert als verärgert. Man könnte sagen: Er hat die deutsche Diplomatie freundlich, aber unmissverständlich auf den Boden der Realität zurückgeholt. #Diplomatie #Ukraine #SchwarzesMeer

Vielleicht etwas Beruhigung für die Europäer: dem senilen Idioten im Weißen Haus haben sie einfach das 1951 Abkommen als seine Diplomatie verkauft und damit ist die Invasion Grönlands erst einmal abgeblasen… Sagt zumindest Rubio hier, wenn man zwischen den Zeilen liest. #WeißesHaus #Grönland #Diplomatie #US #DK #GL

In privaten Gesprächen mit Kripo- und LKA-Mitarbeitern lassen diese - natürlich nur angedeutet zwischen den Zeilen, weil sonst strafbar - durchblicken, dass wir in den Medien nur die Spitze des Eisbergs präsentiert bekommen. #Kriminalität #Medien #Transparenz

Der Rapper Dahabflex sorgte mit seinem Auftritt bei einer Wahlkampfveranstaltung der Linkspartei in Berlin-Neukölln für kontroverse Reaktionen, nachdem er in seinem Lied Stop the Genocide gewaltsame und antisemitische Zeilen vortrug, was ihn zum möglichen Vorreiter einer neuen politischen Querfront machte. #Dahabflex #Linke #BerlinerWahlkampf

Dahabflex: Entscheidet dieser Rapper die Wahl in Berlin?

Das Russische Haus soll also schließen.🥹 Als die Meldung gestern Abend kam, saß ich gerade in einem Deutschkurs, den ich online an zwei Abenden die Woche gebe. Ausgerechnet. Ein ganz offizieller BAMF-Kurs. Ich konnte also schlecht sagen: Äh, Moment, ich muss mal gerade posten. Hold the line! Also schrieb ich bei nicht geteiltem Bildschirm: YES, YES, YES!!!!! So viel konnte mein Hirn tippen, ohne die Aufmerksamkeit von meinen Schülern zu nehmen. In der kurzen Pause dann etwas einigermaßen Vernünftiges. Das war mein Blick aus dem Backoffice. Aber die ganze Freude, dieser eine Moment, auf den wir über so viele Monate hingearbeitet haben, ist für mich dadurch ein bisschen verpufft. Und noch immer konnte ich nicht mit demjenigen sprechen, der überhaupt erst öffentlich sichtbar gemacht hat, dass wir mitten in Berlin, in unserer Hauptstadt, ein Problem mit etwas haben, das das französische Innenministerium erst kürzlich als Tarnung für die russischen Geheimdienste bezeichnet hat: @HenryLindo123. Zweieinhalb Jahre stand er beinahe täglich vor dem Russischen Haus in Berlin. Bei Kälte, Regen, Hitze. Gemeinsam mit anderen, die irgendwann fast zum Inventar der Friedrichstraße gehörten. Für Henry wurde dort sogar ein eigener Aufsteller platziert. So ein gelbes Ding, wie man es von Flughäfen kennt: Vorsicht, frisch gewischt. Hier warnte man auf Russisch und Deutsch vor Henry – samt Piktogramm eines Mannes mit Fahne. Es gab Beschimpfungen, Platzverweise, Polizeieinsätze, Verfahren und nach Henrys Darstellung über hundert Strafanzeigen. Es gab Tage, an denen man sich wirklich fragen musste, wie lange ein Mensch so etwas eigentlich durchhält. Henry hielt durch. Nicht ein paar Wochen. Nicht bis die Öffentlichkeit das Interesse verlor. Sondern zweieinhalb Jahre lang. Wer seinen langen Dankespost von heute Nacht liest, bekommt nebenbei einen Eindruck davon, was diese Geschichte für ihn bedeutete. Er bedankt sich ausdrücklich bei Polizistinnen und Polizisten des Abschnitts 27/28, die ihn respektvoll behandelt hätten – und erhebt zugleich schwere Vorwürfe gegen andere Beamte dieses Abschnitts wegen einzelner Einsätze gegen ihn. Ähnlich bei der Staatsanwaltschaft: einigen dankt er, anderen wirft er vor, sich auf die Seite des Russischen Hauses gestellt zu haben. Diese Vorwürfe müssen selbstverständlich für sich geprüft werden. Aber eines braucht keine Prüfung: Diese unfassbare Standhaftigkeit. Gestern hat die Bundesregierung angekündigt, den Vertrag über das Russische Haus zu kündigen. Und während wir jetzt über Fristen, Verträge und den tatsächlichen Zeitpunkt der Schließung reden, sollte eines nicht untergehen: Vor diesem Haus standen Menschen wie Henry, Karin, Uwe, Burkhardt, Sabrina und Romy – Namen, die ich seit Jahren von Henry kenne, obwohl ich keinen dieser Menschen je persönlich getroffen habe, nicht mal Henry. Sie haben mit ihrer Zeit, ihrer Hartnäckigkeit und manchmal offenbar auch mit ziemlich viel persönlichem Ärger darauf bestanden, dass Deutschland genauer hinschaut. Henry war einer von denen, die einfach nicht weggegangen sind und sich dafür ziemlich viele Blessuren eingefahren hat. Dafür gebührt ihm heute ein ganz großes Danke, das sich eigentlich nicht wirklich in Worte fassen lässt, auch wenn ich noch ein paar Zeilen länger schreiben würde. 🥹 💙💛🇺🇦 #RussischesHaus #Berlin #Solidarität

D
der Standard Aug 19

Das Metropolitan Museum of Art in New York präsentiert ein frühestes schriftliches Fragment von Homers Odyssee aus der Zeit 285 bis 250 vor Christus, das drei bis dato unbekannte Zeilen aus Buch 20 zeigt, im Kontext des Kinoerfolgs von Christopher Nolans Verfilmung. #Papyrus #Odyssee #MetropolitanMuseum

Nach Kinoerfolg wird "Odyssee"-Fragment in New York ausgestellt
newsORF.at Aug 19

Im New Yorker Metropolitan Museum of Art wird ein einzigartiges Papyrusfragment aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. ausgestellt, das als das älteste bekannte schriftliche Fragment von Homers „Odyssee“ gilt und drei Zeilen aus Buch 20 enthält, die im heutigen Standardtext nicht vorkommen. #Odyssee #MetropolitanMuseum #Homer

„Odyssee“-Fragment in New York ausgestellt

Habe mir mal die Spiegel Titelstory angetan, damit ihr euch die 7,10€ spart. Also, was steht da so drin? „Bei der Linken sagt man hinter vorgehaltener Hand: So jemanden bräuchten wir auch. Man ist neidisch auf hochwertige Videos von Simson-Ausfahrten. Oder von Clips, in denen er zum Beispiel in der Walzengießerei mit anpackt.“ „Es wirkt, als ziehe er aus diesen Begegnungen Energie. Andere Politiker sehen nach langen Wahlkämpfen ausgezehrt aus, werden dick oder dünn. Siegmund sieht immer gut aus – und weiß das.“ „In der Union und Teilen der Medien wächst der Fatalismus. Vielleicht, sagen viele, lässt es sich dieses Jahr wirklich nicht mehr verhindern.“ „Charmant und einnehmend sei er gewesen, »ein Schulschwarm«, »sehr erfolgreich bei Frauen«.“ Den Rest kann man sich sparen. Ich finde diese Zeilen ausgesprochen positiv und hätte niemals gedacht, dass der Spiegel mal so viel Werbung für uns machen würde. ☺️ #Politik #Medien #Gesellschaft

Wenn man ein kleines bisschen informiert ist, zwischen den Zeilen unterwegs ist, weiß man: Der Zug ist in Deutschland nicht abgefahren, er ist schon lange aus dem Bahnhof raus. https://t.co/C11fNaHsdm #Deutschland #Zukunft #Information

Dennis Riehle Jul 23

Stell' dir vor, du warst eigentlich noch mit Schrittgeschwindigkeit unterwegs, gehst dann einigermaßen ungewollt vom Gaspedal, wirst immer langsamer, lässt die Räder ausrollen, ziehst die Handbremse, drehst den Motor ab, wirfst den Schlüssel aus dem Fenster. Und frierst mitten im #Sommer ein. Auf offener Straße, gefangen in deinem Stahlkorsett. Keine Zeitlupe mehr, sondern Stillstand. Falls jemand fragt, warum seit zwei Tagen bei mir ziemlich große Ruhe herrscht. Natürlich kann nun manch ein Nutzer wiederum die Frage stellen, wen es interessiert, dass ich in einer #Parkinson-Krise stecke. Ich zwinge niemanden, meine Posts zu lesen. Aber ich hatte irgendwann einmal gehört, man nennt diese Medien hier "sozial". Nur deshalb teile ich mich durch diese Zeilen mit. #Parkinson #Stillstand #Leben

Es gab ein System aus sieben Computern. Über 1000 Zeilen Programmcode, die ich damals noch von Hand schreiben musste.

Mit zehn Jahren - Wunderkind baute Atomkraftwerk in „Minecraft“
www.bild.de

✉️ Briefe gegen das Vergessen ✉️ Die meisten Menschen wissen nicht, wie kostbar ein Brief werden kann, wenn Freiheit plötzlich keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Ein paar handgeschriebene Zeilen. Eine Postkarte. Ein Gruß von draußen. Für Menschen in Haft kann das der https://t.co/r8c5lqwq2E #BriefeGegenDasVergessen #Freiheit #MenschenInHaft #DE

Komt net terug van vakantie op Ibiza, maar daar zal hij wel met de zeilboot zijn gekomen dan. https://t.co/oLNgIMW98C #Ibiza #vakantie #zeilen

Wieder ein Wohnhaus, in den Erdboden gebombt. Wieder Kyjiw. Wieder Raketen, wieder Drohnen, wieder Menschen in U-Bahn-Stationen und Luftschutzkellern. Im Stadtteil Podil ist ein ganzer Wohnblock getroffen worden und eingestürzt - wie schon vor gut zehn Tagen ein Hochhaus, nur ein paar Kilometer weiter. Unter den Trümmern werden Opfer befürchtet - was sonst, es war Nacht, die Menschen schliefen. Einstürzende Neubauten. So hieß mal eine deutsche Band - Kunst, Lärm im Konzertsaal. In Kyjiw ist das längst keine Metapher mehr. Da stürzen die Bauten wirklich ein, mit Menschen darin, in wenigen Tagen das zweite Mal, weil Russland auf dem Schlachtfeld keinen Millimeter weiterkommt, aber Terror verbreiten will. Den ganzen Winter hat Russland sich verausgabt, um jeden Funken Wärme zu zerstören, der die Ukraine durch die Kälte bringen könnte. Kraftwerke, Umspannwerke, Leitungen. Wir haben zugesehen. Es ist nichts passiert. Jetzt fallen wieder Häuser, und wir sehen wieder zu. Es ist nicht nur Kyjiw. In Dnipro hat eine ballistische Rakete ein Wohnhaus zerstört, fünf Tote, 25 Verletzte, darunter ein dreizehnjähriges Mädchen. In der Region Saporischschja zählt der Gouverneur 890 Angriffe in 24 Stunden, allein 601 mit Drohnen. Das ist keine Schlacht. Das ist Zermürbung, an einem einzigen Tag. Ich komme mir vor wie in einer Endlosschleife, für die Ukrainer ist das ein nicht aufhörender Alptraum mit Realitätsgarantie. Aus unserer Sicht sind wir wie in einer Simulation gefangen, in der wir hier mit hochrotem Kopf über Detailfragen unserer Reformen streiten, der eine will dies, der andere das - während nebenan ein Land nicht weit von uns entfernt plattgemacht wird, damit wir danach plattgemacht werden können. Ein Land, das sich heldenhaft verteidigt hat wie kein zweites. Ich kriege Schnappatmung dabei. Die Ukrainer haben keine Tränen mehr. Als Israel beschossen wurde, stiegen zu Recht Flugzeuge auf. Verbündete fingen die Geschosse ab, über fremdem Himmel, weil man einen Partner nicht allein unter Beschuss lässt. Weil man beim Töten nicht einfach zuschaut und die Hände in den Schoß legt, um nachher Bedauern auszudrücken. Für die Ukraine: nichts. Und das, obwohl die Ukraine uns nicht nur die Russen vom Hals hält, sondern längst für uns die Arbeit macht und gerade erst - rein prophylaktisch - FÜR UNS 2 U-Boot-Zerstörer vom Himmel geholt hat, was uns schützt, sollten wir doch gegen Russland Krieg führen. Wir machen nichts. Wir schicken keine Patriots, von denen in der EU immer noch zig im Keller stehen. Wir schicken keinen Taurus, der die Fabriken treffen könnte, in denen die Marschflugkörper gebaut werden. Nein, Eskalation. Gefahr. Es könnte dann ja UNS treffen. Machen wir mal lieber vorsorglich nichts. Aber der nächste Deal mit Putin, der wird bestimmt prima. Ich kann keine Rakete abfangen. Ich habe nur diese Zeilen. Aber ich weigere mich, mich an diese Nächte zu gewöhnen - und ich schreibe es so lange auf, bis sich jemand schämt, der die Mittel hat und sie im Keller lässt. #Ukraine #Krieg #HumanRights

Miró May 28

Es ist mal wieder sehr bezeichnend, wie jemand, der Dokus und Reportagen für den ÖRR produziert, nicht verstehen will, warum sich Deutsche im eigenen Land nicht mehr wohl fühlen, wenn sie immer weniger von ihren eigenen Landsleuten sehen, immer weniger die eigene Sprache hören, dafür immer mehr mit dem konfrontiert sind, was man allgemein unter "Stadtbild" verordnen kann. Zwischen den Zeilen suggeriert Armin noch, Jan habe ein Problem mit gut integrierten Migranten – was einfach nur billige Ablenkung von der eigentlichen Problemlage ist und die Ignoranz dieser elitären Medienleute wiederspiegelt. Dass ein investiger ÖRR-Journalist aber nicht verstehen will, warum viele Deutsche es nicht cool finden, wenn sie ihr Land nicht mehr wiedererkennen, immer mehr den Eindruck haben, man befinde sich irgendwo im Ausland, zusätzlich zu allen Konflikten im Land durch Folgen der Massenmigration, sagt schon alles. #Integration #Migration #Identität

𝐃𝐞𝐦𝐨𝐤𝐫𝐚𝐭𝐢𝐞 𝐥𝐞𝐛𝐭 𝐯𝐨𝐧 𝐦ü𝐧𝐝𝐢𝐠𝐞𝐧 𝐁ü𝐫𝐠𝐞𝐫𝐧. 𝐌ü𝐧𝐝𝐢𝐠𝐞 𝐁ü𝐫𝐠𝐞𝐫 𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐯𝐨𝐥𝐥𝐬𝐭ä𝐧𝐝𝐢𝐠𝐞 𝐈𝐧𝐟𝐨𝐫𝐦𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐞𝐧. Mehr als 27.000 Gewaltdelikte gab es laut Bundespolizei an deutschen Bahnhöfen und in Zügen im Jahr 2025. Ein neuer Höchststand. Ich habe die Bundespolizei deshalb zwei Nächte lang auf Streife begleitet. Im gesamten Stuttgarter Bahn- und S-Bahn-Netz. Wir eilten von Einsatz zu Einsatz, hörten Meldungen über Messerdelikte, Steinwürfe, wurden zu einer Massenschlägerei gerufen und waren dabei, als die Schicht von zwei Zugbegleiterinnen im Krankenhaus endete. Beamte berichteten mir von Handgranaten auf Beerdigungsgesellschaften, scharfen Schusswaffen, einer Brutalität, die immer weiter steigt — und von Tatverdächtigen, die immer jünger werden. Vor allem aber begegnete ich einer Realität, die viele Menschen längst spüren, über die aber oft nur verkürzt oder gar nicht gesprochen wird: jugendliche Intensivstraftäter, fast ausschließlich junge Männer, deren Gewaltbereitschaft selbst erfahrene Beamte erschüttert. Als Journalistin sehe ich meine Aufgabe nicht darin, Realität zu beschönigen oder gesellschaftliche Entwicklungen weichzuzeichnen. Unsere Aufgabe ist es aus meiner Sicht, hinzusehen. Zu dokumentieren. Auszusprechen, was ist — auch dann, wenn es unbequem ist. Denn Journalismus darf nicht entscheiden, welche Wirklichkeit den Bürgern „zugemutet“ werden darf. Genau darin liegt sein demokratischer Auftrag: Menschen zu informieren, nicht zu bevormunden. Umso schockierender war deshalb für mich ein Erlebnis direkt zu Beginn der Dreharbeiten: Zwei Journalisten, die sich als freie Mitarbeiter u.a. des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks ausgaben, verfolgten mein Team und mich durch den Stuttgarter Bahnhof - genauer gesagt von Gleis 1 bis Gleis 14 - und versuchten, unsere Berichterstattung zu unterbinden. Nicht etwa, weil wir falsch berichtet hätten. Nicht, weil wir Regeln verletzt hätten. Sondern weil wir dokumentierten, was geschah. Ein Mann mit afrikanischer Abstammung wurde kontrolliert. Die beiden erklärten sofort, das Filmen sei „stigmatisierend“. Ob es einen berechtigten Anlass für die Kontrolle gab (den gab es: der Mann hatte laut eigener Aussage seinen Aufenthaltstitel wegen eines Gefängnisaufenthaltes verloren und seine Duldung lief am Tag des Drehs ab), interessierte sie nicht, sie fragten nicht mal danach. Die Realität selbst schien das Problem zu sein. Sie wollten „eine Story draus machen“. Über uns. Über die Tatsache, dass wir überhaupt hinschauen. Die beiden fanden es skandalös, dass die Beamten unsere Dreharbeiten schützten - der Satz der Journalistin gegenüber den beiden erschüttert mich bis heute: „Dass die Bundespolizei gemeinsame Sache macht mit RTL und dann eine Überprüfung anordnet bei Leuten, die ihnen erklären wie Presse funktioniert und wie nicht, finde ich der Hammer.“ Dieser Satz offenbart ein journalistisches Selbstverständnis, das ich zutiefst gefährlich finde. Denn Pressefreiheit bedeutet nicht, dass Journalisten darüber entscheiden, welche Fakten gezeigt werden dürfen und welche nicht. Pressefreiheit bedeutet nicht Haltungskontrolle über andere Reporter. Und Pressefreiheit bedeutet ganz sicher nicht, Kollegen einzuschüchtern, weil ihre Berichterstattung nicht ins eigene Weltbild passt. Wenn Journalismus beginnt, Realität zu filtern, um bestimmte Narrative zu schützen, verliert er seine wichtigste Grundlage: Glaubwürdigkeit. Und wenn Menschen den Eindruck bekommen, dass Probleme bewusst relativiert oder verschwiegen werden, verlieren sie nicht nur Vertrauen in Medien — sondern irgendwann auch in demokratische Institutionen insgesamt. Demokratie lebt von mündigen Bürgern. Mündige Bürger brauchen vollständige Informationen. Und genau deshalb ist ehrlicher, unbequemer Journalismus keine Gefahr für die Demokratie — sondern eine Voraussetzung für ihr Überleben. Mir brannten diese Zeilen die letzten Wochen auf der Seele. Man merkt es mir auch auf dem Video an, wie sehr mich der Vorgang emotional angreift. Ich bin Journalistin aus Leidenschaft und sehe die Pressefreiheit als eine der größten demokratischen Errungenschaften. Wer die ganze Reportage anschauen möchte, wer diskutieren oder kritisieren möchte: die ganze Sendung gibt es bei RTL Extra und bei RTL+ ! #Pressefreiheit #Demokratie #Journalismus