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#Verbau

In fact, this divides the West Bank and ultimately obstructs the establishment of a Palestinian state. Germany must finally recognize the second state and clarify that whoever pushes the E1 project also destroys the foundation on which Israel itself stands. (translated)

Wenn die EU Überwachungskameras in Autos verbauen lässt, müssten die Deutschen eigentlich sämtliche Neuwagen mit einem solchen System boykottieren, bis die Regelung wieder gekippt wird. In der Realität werden sie sich brav von den Kameras beobachten lassen, erklären, dass „ich ja nichts zu verbergen habe“ und einen Dexit weiterhin strikt ablehnen, weil ihnen die Tagesschau das so befohlen hat. Unsere Staatsgläubigkeit wird (wieder einmal) unser Verhängnis sein. #Überwachung #EU #Datenschutz

Wir müssen uns endlich wehren Deutschland wird angegriffen. Eine Sprengstoffdrohne verursacht am Flughafen Leipzig/Halle fast eine Katastrophe. Spionagedrohnen kreisen über Bundeswehrkasernen. Kabel werden durchtrennt. Häfen gestört. Verwaltungen gehackt. Debatten gezielt vergiftet. Ein Gegner führt seit vielen Jahren hybriden Krieg gegen uns, geduldig, präzise und kalkuliert. Das Ziel ist nicht der große, plötzliche Schlag. Das Ziel ist die langsame Schwächung unseres Staates. Wir haben zu lange so getan, als ließen sich hybride Angriffe wie technische Störungen behandeln. Als vereinzelte Vorfälle. Als Probleme für Fachabteilungen. Doch für unseren Gegner sind sie systematische Teile eines großen Konflikts. Der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow schrieb schon vor 13 Jahren vom Krieg ohne Kriegserklärung, von Eskalation ohne offene Eskalation, von der Zerstörung staatlicher Stabilität durch politische, wirtschaftliche, informative und verdeckte Mittel, unterstützt durch begrenzte militärische Gewalt. Unser Gegner denkt in Wirkung. Unsere Verwaltungsrepublik denkt dagegen in Zuständigkeiten. Das macht uns sehr verwundbar. Letztlich schauen wir noch immer nur hinterher nach, was passiert ist, finden alles schlimm und verstricken uns dann in Selbstgespräche. Statt zu handeln, diskutieren wir. Statt zu agieren, wägen wir endlos ab. Der Gegner nutzt das aus. Doch wir können die Logik klassischer Verteidigung und Abschreckung in die hybriden Sphäre übertragen. Abschreckung kann restriktiv wirken. Wir können Häufigkeit und Schwere der Angriffe gegen uns deutlich senken, indem wir auf der anderen Seite endlich Kosten dafür verursachen. Denn seien wir ehrlich: die viel beschworene „Resilienz“ allein reicht nicht aus. Wir können nicht jedes Kabel schützen, nicht jeden Server perfekt abschirmen, nicht jeden Hafen, jede Bahnstrecke oder jede Stromleitung rund um die Uhr lückenlos überwachen. Wenn wir Sicherheit haben wollen, müssen wir auch den Gegner empfindlich treffen können. Das heißt nicht, dass wir Drohne gegen Drohne setzen sollten oder Hack gegen Hack. Doch wir können dort ansetzen, wo der Gegner es nicht erwartet und wo er verwundbar ist. Wenn eine Sprengstoffdrohne einen Flughafen angreift oder ein deutsches Krankenhaus gehackt wird, darf die Antwort nicht höflicher Protest sein. Als Antwort können wir Finanzströme stoppen und einfrieren, Tarnfirmen blockieren, wir können die Operationsfähigkeit des Gegners gezielt schwächen. Abschreckung darf dabei bewusst politisch wirken: Das „Russische Haus“ schließen. Visa stornieren. Russische Schiffe nicht in EU-Häfen lassen. Die russische Schattenflotte nicht militärisch angreifen, sondern aus Umweltgründen stilllegen oder gar einmal stoisch und langwierig die Arbeitsverträge und Steuersituation der gesamten Crew prüfen, bis der Betrieb stockt. Das alles wäre nicht‑spiegelnde Abschreckung. Wir können damit Russland treffen, ohne zu eskalieren. Und vor allem können wir damit zeigen, dass wir handlungsfähig sind. Das zwingt den Gegner, seine Kosten neu zu kalkulieren. Die kommende neue Gesetzgebung für deutsche Nachrichtendienste schafft dafür richtige Grundlagen. Das erlaubt hoffentlich schnellere Aufklärung, bessere Zuordnung und wirksame Reaktion. Wir brauchen dringend Tempo in einen Bereich, in dem auch Geschwindigkeit über Sicherheit entscheidet. Befugnisse allein schaffen zwar noch keine Abschreckung, doch sie können sie überhaupt erst einmal ermöglichen. Politisch und gesellschaftlich brauchen wir jetzt Klarheit darüber, dass es von jeher zu guter militärischer Verteidigung gehört, den Krieg auf die andere Seite zu tragen und den Angreifer gezielt in die Bredouille zu bringen. Wir müssen unsere Gegner zwingen, auch mal auf unsere Schritte zu reagieren und nicht immer nur umgekehrt. Wer den Gegner in die Klemme bringt, gewinnt bekanntlich Zeit, Raum und Initiative. Entscheidend dafür sind auch Finanzermittlungen. Geld ist eine Achillesferse autoritärer Akteure. Wer hybride Angriffe führt, braucht Ressourcen, Schattenbanken, Zwischenhändler. Deutschland muss diese Netzwerke aufbrechen - mit forensischer Präzision und mit internationaler Kooperation. Ebenso entscheidend ist Informationshoheit. Der Gegner operiert bequem im Nebel. Wir müssen diesen Nebel lichten. Faktenblätter reichen dafür längst nicht aus. Wir sind im Informationskrieg viel zu langsam, viel zu brav und viel zu defensiv. Wir müssen Debatten offensiv prägen mit Ressourcen, mit Kreativität und in hoher Geschwindigkeit. Wir dürfen die sozialen Netze nicht weiter anderen überlassen und später lautstark darüber herumjammern, was dort passiert. Bitte keine peinliche Aktentasche mehr auf TikTok und bitte weniger kindische Inhaltsleere der abgestandenen, standardisierten Kommunikation der Politikblase. Können wir emotional und kämpferisch mit Klarheit und Orientierung? Der kritischen Sicherheitslage angemessen? Wer die Informationslage gestaltet, gestaltet öffentliche Widerstandskraft. Wer sie anderen überlässt, verliert. Endlich rasch handeln und neue Fakten schaffen, statt sich nur endlos zu besprechen – das gilt sicher für sehr viele Bereiche in Deutschland. Sicherheit entsteht jedenfalls nicht im Konferenzraum. Sicherheit entsteht, wenn Sensornetzwerke gegen Kleindrohnen schnell und konsequent verbaut werden. Sicherheit entsteht, wenn Leitungen durch autonome Systeme überwacht werden und wenn Häfen, Netze und Verkehrswege mit modernster Technik ausgestattet werden. Und Sicherheit entsteht vor allem dann, wenn wir uns auch einmal etwas trauen. Wenn wir für die andere Seite nicht ausrechenbar sind. Wenn wir agieren. Im Kreml muss ankommen, dass wir uns nicht alles gefallen lassen. Dass jeder Angriff einen Preis hat. Dass Deutschland nicht länger zusieht, wie seine Infrastruktur angegriffen, sein staatliches System unterminiert, seine Behörden gestört, und seine Debatten manipuliert werden. Das muss man nicht hysterisch und nicht martialisch machen, das geht auch ruhig und klug. Doch hybride Verteidigung und Abschreckung sind Voraussetzungen dafür, dass unser Land im Angesicht hoher Bedrohungen handlungsfähig bleibt. Freiheit verlangt, dass wir bereit sind, sie zu verteidigen. Das gilt gerade besonders für den Graubereich zwischen Krieg und Frieden. Churchill sagte einst: „Man kann mit einem Tiger nicht vernünftig reden, wenn der Kopf in seinem Maul ist.“ So ist die Lage. Wir versuchen noch immer, einen Gegner zu besänftigen, der unsere Zurückhaltung als Einladung versteht. Wir müssen uns endlich wehren. * Nico Lange ist Gründer und Direktor des Instituts für Risikoanalyse und Internationale Sicherheit (IRIS). #HybrideKrieg #Sicherheit #Abschreckung

⚖️ Multi-verbalisations : une pratique qui doit être interrogée ! Comme maire d’une commune nouvelle de plus de 150 000 habitants et président d’une agglomération de plus de 450 000 habitants, je suis régulièrement interpellé par des habitants sur les conséquences des multi-verbalisations. Ce sont souvent des jeunes, des étudiants, des personnes célibataires ou en situation de précarité, sans emploi durable, qui me racontent l’accumulation de procès-verbaux. Pour beaucoup, ces amendes répétées deviennent un obstacle supplémentaire dans un parcours de vie déjà fragilisé et nourrissent un profond sentiment d’injustice. Face à ces remontées de terrain, j’ai demandé à la Direction de la tranquillité publique de conduire une analyse précise du phénomène sur notre commune, afin d’en mesurer l’ampleur, d’en identifier les causes et d’en connaître le nombre exact. Mon objectif est clair : zéro multi-verbalisation injustifiée ou disproportionnée sur notre territoire. Lorsqu’une même personne est sanctionnée à répétition dans des délais très courts, sans que cela ne règle la situation, nous devons nous interroger sur le sens de l’action publique. Une accumulation de sanctions peut être vécue comme une forme d’acharnement administratif et soulève, à mes yeux, une question morale autant que républicaine. Cette question n’est pas nouvelle. Le Défenseur des droits a déjà alerté sur les risques que peuvent représenter certaines pratiques de verbalisation répétée, notamment lorsqu’elles touchent de manière disproportionnée des personnes en situation de vulnérabilité. Il a rappelé l’importance du respect du principe d’égalité devant la loi, de la proportionnalité des sanctions et de la prévention des discriminations dans l’action des services publics. La tranquillité publique ne se construit pas par l’empilement des amendes. Elle repose sur la prévention, le dialogue, la médiation, l’accompagnement et, lorsque cela est nécessaire, sur des sanctions justes, proportionnées et comprises. C’est dans cet esprit que je salue l’initiative portée à l’Assemblée nationale par plusieurs député·es, notamment Abdelkader Lahmar, auteur d’une proposition de résolution visant à créer une commission d’enquête nationale sur l’utilisation de la multi-verbalisation comme outil d’éviction de l’espace public et ses conséquences, ainsi que les parlementaires du groupe La France insoumise – Nouveau Front populaire mobilisés sur ce sujet. Cette commission d’enquête permettrait d’établir un diagnostic national, d’objectiver les pratiques, d’évaluer leurs conséquences sociales et de formuler des propositions pour garantir un juste équilibre entre tranquillité publique, égalité devant la loi et respect des libertés fondamentales. Mieux documenter ces pratiques est indispensable pour restaurer la confiance entre les citoyens et les institutions. Une République forte est une République juste : elle protège, elle accompagne, elle sanctionne lorsque c’est nécessaire, mais elle ne doit jamais donner le sentiment d’un traitement disproportionné ou d’un acharnement. #JusticeSociale #Égalité #TranquillitéPublique #LibertésPubliques #ServicesPublics #Prévention #République #MultiVerbalisation #CommissionDenquête #DéfenseurDesDroits #LaFranceInsoumise #NouveauFrontPopulaire #JusticeSociale #Égalité #TranquillitéPublique

Militärexperte: „Besprechungen wehren keine Drohnen ab“ Nach den jüngsten Drohnenattacken stellt sich für den Militärexperten Nico Lange die Frage: Können oder wollen wir nichts dagegen tun? Die Technik zur Abwehr sei vorhanden. Leipzig/Mechernich/Berlin. Vermutlich vereitelte ein Busfahrer mit beherztem Tritt einen Sprengstoffanschlag mittels Drohne am Leipziger Flughafen. Kurz darauf überflogen mehrere Drohnen den Bundeswehrstandort Mechernich im Kreis Euskirchen. Ist Deutschland solchen Attacken hilflos ausgesetzt? Militärexperte Nico Lange hat Zweifel sowohl am Können als auch am Wollen. Herr Lange, was hilft besser gegen Drohnenangriffe: Behörden oder Busfahrer? In Leipzig offenbar ein Busfahrer. Das macht schon Sorge, dass diese Drohne nur durch Zufall unschädlich gemacht wurde und nicht durch systematische, professionelle Abwehr. Fangen wir mit den Behörden an: Weist der Vorfall am Leipziger Flughafen auf ein Problem der Zuständigkeiten und die Schwäche des föderalen Systems hin? Wir diskutieren in Deutschland sehr gern über Zuständigkeiten. Man kann sich ewig damit beschäftigen und davon ablenken, dass nichts geschieht. In Leipzig war es absolut klar. Für Flughäfen ist die Bundespolizei zuständig, und für Bundeswehrstandorte die Bundeswehr selbst. Wenn jeder im Rahmen seiner Zuständigkeiten das Notwendige tun würde, hätten wir das Problem nicht. Wer bekämpft denn jetzt die Drohne? Seit neun Monaten gibt es ein Drohnenabwehrzentrum von Bund und Ländern und seit Juni ein gemeinsames Zentrum zur Abwehr hybrider Bedrohungen. Braucht es weitere Planstellen? Im Drohnenabwehrzentrum werden Informationen ausgetauscht. Das ist sicher gut, wenn Beamte sich untereinander besprechen, wirft aber die Frage auf: Wer bekämpft denn jetzt die Drohne? Noch mehr Behörden und Institutionen, die dazu dienen, dass man einander updatet und erzählt, dass es Probleme gibt und wie schlimm das ist: Das wird diese Probleme nicht lösen. Wir leben leider in einer Verwaltungsrepublik. Da werden Probleme diskutiert oder juristisch angegangen. Es muss aber praktisch etwas gemacht werden, so wie es der Busfahrer vorgeführt hat. Ebenfalls vor einem Jahr wurde der Nationale Sicherheitsrat eingerichtet. Jetzt hat er getagt. Was genau bringt das im Fall der Drohnenattacken? Offenkundig nichts. Ich habe nicht verstanden, was der Rat jetzt beschlossen hat. Er hätte beschließen können, bis zum 31. August an allen Flughäfen und Bundeswehrstandorten die modernste Sensorik anzubringen, um auch kleine Drohnen zu erkennen und die Daten zusammenzuführen. Das wäre mal ein Ergebnis. Anscheinend gibt es aber kein Ergebnis, das aussagt: Wer macht was bis wann? Und solange ist das eben nur eine weitere Besprechung. Wenn einmal all die dafür nötige Energie für die Praxis der Drohnenabwehr verwendet würde, wären wir schon einen großen Schritt weiter. Werden militärische Pläne nicht aus gutem Grund geheimgehalten? Der Nationale Sicherheitsrat muss ja nicht die Details der Erkennung und Abwehr von Drohnen kommunizieren. Aber als Bürger möchte ich schon wissen, was bis wann unternommen wird gegen gefährliche Drohnen. Es scheint nicht viel Wissen um deren Bekämpfung dazusein. Wer sagt, diese Gefahr sei neu, ist auf dem Stand von Leuten, die sagen: Das Internet ist neu. Drohnen gibt es schon sehr lange, man kann sie online bestellen. Ebenfalls bekannt ist, dass normale Radare diese Drohnen nicht erfassen. Deshalb braucht man Bodenradare, die kleine, niedrigfliegende Objekte erfassen können. Aus der Ukraine, die sehr viel Erfahrung mit Drohnen hat, weiß man, dass akustische Sensornetzwerke, elektrooptische Sensoren oder Wärmebildsensoren, die zum Beispiel an Strommasten verbaut werden, die beste Methode sind, Drohnen zu erkennen und zu verfolgen. Wo gehört das hin, und was kostet es? Solche Systeme brauchen wir mindestens für Flughäfen und andere kritische Infrastruktur sowie Bundeswehrstandorte. Überall dort müssen wir aus dem völlig veralteten Konzept der Sichtung herauskommen. Jemand sieht eine Drohne, dann wird gerätselt, wo die herkommt und wo sie hinfliegt. Das können moderne Systeme besser. Besonders teuer ist das nicht, und die Technologie dafür haben wir schon in Deutschland. Der 31. August wäre, wie gesagt, ein gutes Datum, um wenigstens mal mit dem Aufbau zu beginnen. Das alles dient der Handlungsvermeidung Fachleute wenden ein, gegen kleine Drohnen wie die in Leipzig sei wenig zu machen, wenn sie erst einmal da seien. Richtig ist: Es gibt Systeme, die dagegen nicht effektiv sind. Deshalb brauchen wir ja Netzwerke, die mehrere Sensoren kombinieren. In der Ukraine sehen wir schon Technologie im Einsatz, die auch solche Drohnen erkennen kann. Das ist ein technologischer Wettlauf, vollkommen klar. Aber ich halte das Problem für lösbar und erwarte, dass die Zuständigen es lösen. Zur Bekämpfung haben Sie Signalstörungen wie Jamming und Spoofing vorgeschlagen. Aber sind das gute Ideen für einen Verkehrsflughafen? So stört man ja auch den regulären Verkehr. Richtig ist, dass beides solche Wechselwirkungen haben kann, je nachdem, auf welchen Frequenzen es stattfindet. Nun ist die bisherige Methode: Man sieht etwas, weiß nichts Genaues und sperrt den ganzen Flughafen, weil die Sicherheit vorgeht. Warum nicht bei einem Drohnenangriff alles für ein paar Minuten sperren und in dieser Zeit die Jamming- und Spoofing-Systeme einsetzen? Danach geht der Flugbetrieb weiter. Wir sollten nicht in deutscher Manier bei jeder nicht perfekten Lösung sofort Gründe anführen, warum das sowieso nicht geht, dazu alles immer weiter zu verkomplizieren und tausend Extrem-Varianten zu diskutieren. Das alles dient der Handlungsvermeidung. Ein Abschuss birgt Risiken, die aber sind kalkulierbar Tatsächlich ist keine einzige der Drohnen abgeschossen worden. Wie erklären Sie sich, dass die Bundeswehr Überflüge über einen besonders sensiblen Standort wie Mechernich hinnimmt? Das ist nicht mehr erklärlich. Wir hatten in den letzten Jahren dermaßen viele Überflüge, auch über Häfen, Schiffe oder Ausbildungsstätten der Bundeswehr für Ukrainer. Bekämpft wurden die Drohnen nicht, und da gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder kann die Bundeswehr das nicht. Das wäre fatal. Oder es traut sich niemand aufgrund einer Bedenkenträgerei, eine Drohne abzuschießen. Wer unbefugt Militärgelände betritt, kann im Extremfall mit der Schusswaffe bekämpft werden. Warum soll das denn in der Dimension Luft anders sein? Ist der Hinweis Bedenkenträgerei, dass solch ein Abschuss in der Nähe von bewohntem Gebiet Risiken birgt? Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Man kann zum Beispiel einen möglichst günstigen Zeitpunkt fürs Abschießen oder Umlenken auswählen. Im Zweifelsfall hängt eine Entscheidung ab von der Einschätzung, wie groß die Gefahr durch die jeweilige Drohne ist. In Leipzig sind wir nur knapp an einer Katastrophe vorbeigeschlittert. Es kann in solchen Fällen gerechtfertigt sein, mit dem Abschuss einer Drohne gewisse Risiken einzugehen. Solche Abwägungen sind für Sicherheitskräfte nichts Neues. Die Polizei zum Beispiel hat Richtlinien, wie sie mit einem solchen Dilemma umgeht. Elefant im Raum der Vorfälle von Mechernich und Leipzig ist Russland als Aggressor. Bundesinnenminister Dobrindt murmelte etwas von „fremden Mächten“, deren Täterschaft nicht auszuschließen sei. Ist Leisetreterei das Gebot der Stunde? Der Bundesinnenminister scheint Gründe dafür zu haben, warum er Ross und Reiter bisher nicht nennt. Klar ist: Diese Angriffe passen in das Muster russischer hybrider Angriffe auf Deutschland und andere Staaten. Ich halte es nicht für sinnvoll, den Verschwörungstheoretikern Raum zu geben, die jetzt alle möglichen Varianten bieten, wer es denn gewesen sein könnte. Besser, man sagt gleich, was los ist. Wir sind alle erwachsen und können die Wahrheit vertragen. Interessant ist, dass Russland sofort reagiert hat, obwohl es von deutscher Seite gar nicht als Täter benannt worden war. Das ist ja auch bezeichnend. #Drohnenabwehr #Sicherheit #Bundeswehr

⚠️ Deutschland steht erneut im Fadenkreuz hybrider Angriffe. 🧬 Die DNA‑Spur vom Leipziger Flughafen führt direkt zu den DHL‑Brandsätzen von 2024 – einer nachgewiesenen GRU‑Operation. Das ist kein Zufall, sondern Teil eines seit Jahren laufenden russischen Angriffsmusters gegen Deutschland. 🔎 Die Ermittler haben schnell und transparent gearbeitet. Das ist entscheidend – denn offene Kommunikation entzieht Verschwörungserzählungen den Nährboden. 🌍 Trotzdem bleibt die Lage komplex. Die geopolitische Realität hybrider Konflikte hat sich verändert – Nord Stream hat das deutlich gezeigt. 🔥 Entscheidend ist aber etwas anderes: Der Drohnenangriff ist kein singuläres Ereignis. Russland erhöht seit 2014 kontinuierlich das Risiko: - Sabotageakte - Morde - Paketbomben - Drohnenangriffe Moskau kalkuliert Tote bewusst ein. 👉 In Leipzig hatten wir erneut Glück. 🎯 Wir müssen davon ausgehen, dass bereits die nächsten Plots laufen. Die Ziele sind klar: ✈️ Flughäfen ⚡ Energieversorgung 💧 Wasser 🚆 Verkehr ⚓ Häfen Und Deutschland ist schlecht geschützt. Nicht wegen fehlender Technologie – die existiert. Sondern weil wir sie nicht verbauen, uns durch Gesetze selbst blockieren und Zuständigkeiten zerreden, statt zu handeln. 🛡️ Was jetzt passieren muss: 🔹 flächendeckende Sensorik für kleine Drohnen (Bodenradare, Akustik, Wärmebild) 🔹 Nutzung ukrainischer Daten über Drohnensignaturen 🔹 Erkennung von LTE/5G‑Anomalien im Mobilfunknetz 🔹 klare „Wenn‑Dann“-Beziehungen gegenüber Moskau: Visa, Schattenflotte, Finanzdruck 🔹 asymmetrische Antworten unterhalb der Kriegsschwelle 🚨 Solange Russland keine Konsequenzen spürt, gehen die Angriffe weiter. Deutschland braucht jetzt Geschwindigkeit, Fähigkeiten – und politische Entschlossenheit. 🔗 Das ganze Interview hier lesen: https://t.co/B7YESF0Xde #Hybridkrieg #Sicherheit #Geopolitik

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Austria builds annually an area equivalent to the size of a football field, mainly for roads and parking lots, leading to an alarming loss of agricultural land and natural resources, which is why the VCÖ demands a building moratorium and a sealing fee. (translated)

Jeden Tag ein Fußballfeld: Österreich verbaut weiter Boden für Straßen und Parkplätze

Der Täter von Leipzig befand sich möglicherweise nicht einmal in Deutschland. Nach Recherchen von ZDF frontal und ZEIT waren an der Sprengstoffdrohne 5G-Antennen verbaut. Die Steuerung soll über Mobilfunk erfolgt sein. Ein Pilot hätte damit theoretisch nicht einmal in Deutschland sitzen müssen, sondern ganz entspannt in einem Café im Ausland. Das erklärt möglicherweise auch, warum die Suche nach einem Täter aus Fleisch und Blut mit Fernsteuerung in der Nähe des Flughafens ins Leere führen konnte. Die Drohne war keine gewöhnliche Baumarktdrohne, die über eine kurze Funkverbindung gesteuert wird. Sie war technisch so verändert, dass sie über das Mobilfunknetz kontrolliert werden konnte. Genau diese Bauweise könnte dazu beigetragen haben, dass vorhandene Detektionssysteme sie erst gar nicht erkannten. Gleichzeitig hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Im Raum stehen der Verdacht des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr. Damit ist endgültig klar: Das ist kein gewöhnlicher Drohnenvorfall und längst kein rein sächsisches Ermittlungsverfahren mehr. Die 5G-Steuerung wirft aber auch eine neue Frage auf: Wenn eine SIM-Karte verbaut war, müsste es grundsätzlich digitale Spuren geben. Welche Karte wurde genutzt? Auf wen war sie registriert? Über welches Netz lief die Verbindung? Und von wo kamen die Steuerbefehle? Das heißt nicht, dass die Täter nun leichter zu finden wären. SIM-Karten können auf falsche Namen laufen, über Mittelsmänner beschafft oder im Ausland registriert worden sein. Verbindungen können zusätzlich verschleiert werden. Aber vollständig spurlos ist Mobilfunk nicht. Es ist gerade ein bisschen wie beim Hasen und Igel. Kaum haben wir eine Abwehrmaßnahme, taucht eine Technik auf, die genau diese umgehen kann. Dafür gibt es Lösungen. Und wie heißt es so schön? Wenn's gut werden soll, einfach mal die Profis fragen: Die Ukraine hat inzwischen mehr Erfahrungen mit Drohnen und Drohnenabwehr gesammelt, als irgendjemand sonst in Europa oder gar weltweit. #Drohnen #Sicherheit #Technologie

Bei Drohnensichtungen über Flughäfen und Infrastrukturen vor einiger Zeit wurde sehr viel geredet. Systematisch Sensorik verbaut, mit der wir Drohnen zuverlässig erkennen und klassifizieren können, hat seitdem aber niemand. #Drohnen #Sicherheit #Technologie

Kurier 3w

The Neos are demanding, in light of the heat wave, a binding plan from Environment Minister Totschnig to reduce land consumption in Austria to 2.5 hectares per day by 2030, by better utilizing existing vacancies and building gaps rather than paving over new green spaces. (translated)

Hitzewelle: Neos verlangen Stopp der Bodenversiegelung

🔴🔵 Bien que les échanges verbaux se poursuivent entre les deux parties, le club n'a pour l'heure réceptionné aucune proposition écrite de la part de Liverpool. #Mercato #Liverpool #Transferts

BFMTV Jul 6

Les streameurs Naruto et Safine sont jugés pour violences en réunion, diffusion d'images de violences et d'autres accusations après la mort de leur partenaire Jean Pormanove, survenue lors d'un direct en 2025, où il subissait des abus physiques et verbaux. #ViolencesEnRéunion #Justice #Streaming

"Violences en réunion", "diffusion d'images de violences"... Pour quels motifs les streameurs Naruto et Safine, partenaires de Jean Pormanove, sont-ils jugés?
newsORF.at Jul 2

Bei den Protesten in Tirana kam es am Donnerstag zu Zusammenstößen zwischen Demonstrierenden und der Polizei, als diese versuchten, das Parlament zu blockieren, um gegen die geplante Verbauung der Lagune von Narta durch amerikanische Investoren zu protestieren, während die Bewegung mittlerweile auch gegen die Regierung von Ministerpräsident Edi Rama gerichtet ist und Fragen zu Korruption sowie soziale Missstände aufwirft. #FlamingoRevolution #Proteste #Umweltschutz

Zusammenstöße bei Protesten in Tirana

A ban on the import and installation of components from all Chinese manufacturers in German critical and security-related infrastructures is long overdue. (translated)

Verstehe ich das richtig, die Leute die uns bis letzte Woche noch unter Verweis auf alte Zeitungsartikel erklärt hatten, es werde gar nicht heißer, sind heute sauer, weil in Deutschland nicht serienmäßig Klimaanlagen und hitzefester Straßenbelag verbaut sind? #Klimawandel #Hitzewelle #Umweltschutz

"Ich habe gehört, Windräder werden mit Dieselgeneratoren betrieben! Soviel dann zum 'Grünen Wunder'😡" "Woher hast du die Info🤨" "Steht im Internet☝️" --- Wie verbreiten sich solche Desinformationen im Netz? Das klären wir nun in diesem Post🤝 Viel Spaß beim Lesen✌️ Beginnen wir mit der Kernaussage: "Windräder werden mit Dieselgeneratoren betrieben" In dieser Aussage steckt tatsächlich ein Funken Wahrheit: (Zitat von Quelle - DPA Factchecking) "Windkraftanlagen werden in der Regel mit dem Strom betrieben, den sie selbst erzeugen. Nur in Ausnahmefällen, wenn zum Beispiel zu neuen Anlagen noch keine Stromleitung führt, werden zur Überbrückung Dieselgeneratoren eingesetzt, so wie im Jahr 2013 vor Borkum. Diese Off-Shore-Anlage war bei ihrem Start im Jahr 2013 noch nicht an das Festlands-Stromnetz angeschlossen. Deswegen hätten sich die Anlagen bei Flaute nicht bewegt und wären aufgrund der salzigen Seeluft schneller verrostet. Um Schäden zu vermeiden, wurden die Windräder deshalb mithilfe von Dieselkraftstoff in Bewegung gehalten. Seit 2014 sind die Windräder der Anlage «Riffgat» aber an das Stromnetz angeschlossen, und die Überbrückung mit Dieselgeneratoren entfiel" --- Es hat ca 60 Sekunden gedauert, um diesen Mythos der mit Diesel betriebenen Windräder zu widerlegen🤝 (Und da ich von Berufswegen einen technischen Hintergrund habe, kann ich bestätigen, dass die Erklärung auch definitiv plausibel ist) Aber natürlich ist allein schon eine gleichzeitige Verwendung der Begriffe "Windräder" und "Dieselgeneratoren" ein gefundenes fressen für all diejenigen, die das Netz mit Desinformationen fluten. Denn um solch eine Desinformation zu verbreiten, nimmt man 1 von 100 Fakten und bläst diesen als "die Wahrheit" auf🤝 Immer werden zusätzlich dazu natürlich andere Fakten ausgelassen und weitere Dinge um diesen einen bestimmten Punkt, herum gebaut. Was ebenfalls immer dazu führt, dass eine Desinformation beim "Nutzer" ankommt ist, wenn der Leser sich persönlich betroffen fühlt Ein Beispiel gefällig? Wie ihr wisst bin ich Kfz Mechatroniker und ich könnte z.B. folgendes schreiben: "Habt ihr euch schonmal Gedanken über die ganzen Sensoren in eurem Auto gemacht? Warum muss ein Steuergerät über so nen Sensor, der fest ins Steuergerät verbaut ist, überhaupt wissen, auf welcher Höhe über NN das Auto sich gerade befindet? Tracking? Und diese Müdigkeitsüberwachung in modernen Fahrzeugen? Habt ihr darüber mal nachgedacht? Da filmt euch die ganze Zeit ne Kamera! Was passiert mit den Bildern? Wer bekommt die? Der Hersteller? Die Regierung? Das BKA? Werden wir in unserem Eigentum überwacht? Als ich letzte Woche zum einkaufen gefahren bin, ging plötzlich das Radio aus und es wurde über das Infotainment System ein Anruf angenommen und sofort wieder aufgelegt! DA IST WAS FAUL! Und ich bin, wie ihr wisst, vom Fach!" --- Klingt plausibel und könnte die "richtigen" Leute zum aufspringen bringen🤝 Aber machen wir nen schnellen Fact Check: - Der Barosensor muss die Fahrzeughöhe über NN (Normal Null - Meeresspiegel) wissen, um die richtige Luftmasse und dementsprechend die Einspritzung des Motors zu berechnen (je höher umso dünner die Luft) ✅ - Die Müdigkeitsüberwachung erfasst zwar den Fahrer über eine Microkamera, aber "zählt" lediglich in einem digitalen Raster die Augenbewegungen (Zwinkern) oder andere Bewegungen und besitzt KEINE "Aufzeichnungsfunktion" oder "Speicherfunktion" ✅ - Und das mit dem "plötzlichen Anruf" ist schlichtweg eine Lüge ✅ --- Fazit: Desinformationen verbreiten sich nachweislich schneller und durch den Zusatz der "persönlichen Komponente" auch großflächiger als Fakten🤝 Glaubt also nicht alles was im Netz steht und betreibt bei Interesse eigene Recherche bei vertrauenswürdigen Quellen ☝️ Nur so können wir Desinformation eindämmen! Ich würde mich sehr freuen wenn ihr diesen Post per Repost in euren Timelines teilen würdet, um diesem Thema die nötige Aufmerksamkeit zu schenken Danke fürs Lesen Euer Maxi 🔧✅ #Desinformation #Faktencheck #Windenergie

RobynHD Jun 23

Ich bin wirklich sprachlos und entsetzt zugleich. Ich bin seit drei Jahren selbstständig und verdiene mein Geld vor dem Computer. Mit dem Einstieg in die Selbstständigkeit stand für mich die Frage im Raum: Verlässt du Familie, Freunde und die Heimat, um im Ausland nicht von den hohen Steuern erdrückt zu werden? Ich kann jeden meiner Kollegen zum Teil verstehen, der diesen Schritt geht, doch für mich war die Entscheidung klar: Freunde und Familie haben Priorität vor Steuern. Ich habe in den letzten Jahren hohe sechsstellige Beiträge gezahlt und wäre ich ausgewandert, hätte ich vermutlich schon ausgesorgt. Stattdessen wird mir hier Schritt für Schritt die Zukunft verbaut. Es ist nicht nur so, dass der bürokratische Druck immer weiter steigt, sondern auch die Regulatorik verursacht viele Kopfschmerzen . On top plant unsere Regierung, die übrigens die niedrigsten Zustimmungswerte der Geschichte hat, ein Rentenpaket, das Generationen belasten wird. Generationen, die erst dann ins rentenpflichtige Alter kommen, wenn die heutigen Entscheider bereits seit Jahrzehnten verstorben sind. Über unsere Köpfe hinweg werden neue Belastungen beschlossen, während Politiker selbst keinen einzigen Cent in die Rentenkasse zahlen. Bei einem Bruttoeinkommen als Selbstständiger von 7.000 Euro im Monat zahle ich in Zukunft nicht nur meine 1.200 Euro gesetzliche Krankenversicherung, sondern zusätzlich auch 1.300 Euro Rentenversicherung, die zur Pflicht wird. Damit habe ich allein durch Versicherungsabgaben Kosten in Höhe von 2.500 Euro. On top kommen selbstverständlich noch einige der höchsten Steuern, die Arbeitnehmer auf dieser Welt überhaupt zahlen. Mir bleiben am Ende des Tages von 7.000 Euro brutto nicht einmal 3.000 Euro netto. Ich gehe als Selbstständiger ein volles Risiko ein, habe meinen „sicheren“ Job gekündigt, reiße mir jeden Tag den Arsch auf und als Dank dafür lebe ich am Ende fast wie ein Bürgergeldempfänger. Ich fühle mich vom Staat nicht nur im Stich gelassen, sondern wirklich verarscht. Mir bleibt am Ende des Monats weniger Geld zum Investieren, weniger für meine eigene Vorsorge und vor allem auch weniger für den Vermögensaufbau, der sowieso, selbst wenn er irgendwann gelingt ein weiteres Mal versteuert wird. Wenn es schlecht läuft, tragen wir als Bevölkerung den Schaden und wenn die Rente später nicht reicht, ist es sowieso unser Problem. Die Politiker, die jetzt diese Entscheidungen treffen, wird es nicht nur nicht betreffen, sie werden gar nicht mehr am Leben sein, wenn ihre Versprechen irgendwann auf die Probe gestellt werden. #Selbstständigkeit #Steuern #Bürokratie

24.hu Jun 18

Benkő Szilárd építőipari cége, a Verbau Kft., amely Szijjártó Péter volt külügyminiszter barátjáé, közpénzből finanszírozott projekt során részt vett egy ruandai víztisztító telep fejlesztésében, amelyet a magyar kormány 20 milliárd forintos támogatással valósít meg, miközben Szijjártó korábban nyaralásra is meghívta a családját luxusjachtra. #SzijjártóPéter #Ruanda #Verbau

Szijjártó őt és családját jachtoztató barátja közpénzből építkezett Ruandában egy segélyprogram részeként

Was ich mich bei #Stuttgart21 (31) inzwischen ganz ernsthaft frage. Wie können mehr als 1.000 Kilometer Kabel falsch verbaut werden, ohne dass es quasi sofort jemand merkt? Warum werden die einzelnen Gewerke in solchen Großprojekten offenbar nicht konsequent kontrolliert? Meine Erfahrung ist einfach, wie simpel. Ohne Controlling gibt es keine Qualität. Egal in welcher Branche. Wer trägt die Verantwortung für das Controlling und Qualitätssicherung? Wenn es hier so eklatante Mängel gibt, würde es mich nicht wundern, wenn wir bald weitere derartige Probleme sehen. Wie können 1.000 Kilometer Kabel ohne Kontrolle verbaut werden? Das ist doch das Einmaleins des Projektmanagements. Wahnsinn. #Projektmanagement #Qualitätssicherung #Stuttgart21

Eben ein sehr hitziges Gespräch gehabt🫪 Es ging um Ersatzteile für Autos, insbesondere solche, die aus diesem magischen Internet stammen und die teilweise unterirdische Qualität aufweisen. Ich nehme diese Unterhaltung mal zum Anlass für einen Infopost zu dem Thema🤝 Punkt 1 - die Aussage "Da ist schließlich ein CE Zeichen auf der Kühlmittelpumpe für 20€ inklusive Versand, also KANN die gar NICHT Schrott sein!" Doch, ist sie mit nahezu 100%iger Sicherheit! Warum? Und was ist überhaupt ein CE Zeichen? Das CE-Zeichen steht für „Conformité Européenne“ (Europäische Konformität). Es ist eine Verwaltungskennzeichnung, die anzeigt, dass ein Produkt vom Hersteller geprüft wurde und alle geltenden EU-weiten Anforderungen an Sicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz erfüllt. Dieses Zeichen ist in der Regel auf jedem Bauteil aufgestanzt und zertifiziert somit die oben genannten Dinge Jetzt kommt das große AAAAABER: Jeder (ja wirklich jeder) Hinterhofvertrieb in Deutschland (oder in einem anderen EU Land oder sogar weltweit) mit genügend krimineller Energie, kann (und wird) dieses Zeichen auf seine Bauteile drucken, um seine minderwertigen Ersatzteile als CE zertifiziert zu verkaufen🤝 War schon immer so und wird immer so sein! Also ist das magische CE Zeichen KEIN unbedingtes Gütesiegel für die Qualität der Ersatzteile. --------------- Punkt 2 - "Ich sehe aber nicht ein, beim Hersteller ne Kühlmittelpumpe für 350€ zu kaufen, wenn es die deutlich günstiger im Netz gibt!" Da stimme ich sogar zu✌️ Es gibt mehrere namenhafte Hersteller von Ersatzteilen, welche für den Aftermarket produzieren. Hier mal eine kleine Liste von den Herstellern, die ich empfehle: (Keine Werbung, lediglich meine Erfahrungen) - Continental - Zahnriemen, Kühlmittelpumpen - LUK/SACHS - Kupplung, Kupplungsbetätigung - Lehmförder - alles was mit Aufhängung zu tun hat wie Querlenker, Spurstangen, Radlager, Antriebswellen usw - Monroe - Stoßdämpfer und Federn - ATE - Bremsen (Scheiben und Trommelbremse) - Bosch - Sensoren, Zündung, Elektronik allgemein - MANN - Ölfilter, Innenraumfilter, Luftfilter - Viktor Reiz - Dichtungen für Motoren und Getriebe - NISSENS - Kühler, Kondensatoren - ERNST - Abgasanlagen Komponenten (Flexrohre, Schalldämpfer, Zwischenstücke) Preislich bewegen sich diese Hersteller im oberen Mittelfeld und ich persönlich hatte noch nie Probleme gehabt (bis auf einen Fall der dann auf Ersatzteil Garantie abgewickelt wurde) Die Passgenauigkeit ist nahezu identisch mit denen der Fahrzeug Hersteller, zumal diese Firmen auch die Hersteller beliefern. ------------- Punkt 3 - "Ja, schön und gut aber ich kaufe trotzdem das günstige Zeug, denn wenn das nach nem Jahr wieder kaputt geht, kauf ichs nochmal!" Ja, tolle Einstellung...nicht! Zumal es hier um teilweise Sicherheitsrelevante Bauteile geht! Denkst du wirklich, dass so ein Satz Bremsscheiben und Beläge für 60€ Paketpreis, auch DAS halten was sie versprechen? Oder so ne Wasserpumpe für 20€, die dann nach nem Jahr wieder undicht ist, den Zahnriemen in Kühlmittel baden lässt und schließlich zum reißen des Riemens führt? Diagnose Motorschaden, aber Hauptsache Geld gespart! Oder so ein Dämpfer für 15€, der nach drei Schlaglöchern durchschlägt und oben das Domlager (für nen 10er) so stark penetriert, dass er einfach keinen Bock mehr hat und sich die Feder (für 17€) in Wohlgefallen auflöst? Ihr merkt schon worauf ich hinaus will? Wer das günstigste vom Günstigsten kauft, hat keinen Spaß mehr. (Zumal die Passgenauigkeit teilweise ein einziger Krampf ist! Ich sag nur, dass ich mal nen Zahnriemen vorgesetzt bekommen habe, der zwei Zähne zu wenig hatte!) ------------- Long Story Short: Wenn ihr die oben genannten Dinge beherzigt, kann eigentlich nichts schief gehen🤝 Ansonsten lasst euch die Teile von nem Fachmann/von ner Fachfrau raussuchen und verbauen, dann seid ihr sowieso auf der sicheren Seite✌️ Danke fürs Lesen, Teilen und berücksichtigen Euer Maxi 🔧🚗 #Ersatzteile #Qualität #Autoreparatur