Guten Morgen zusammen, Heute vor 8 Jahren, am 28.09.2018 griff ein 22-jähriger Afghane in der Innenstadt von Ravensburg mehrere Menschen mit einem Messer an und verletzte dabei drei Männer teilweise lebensgefährlich. Der Oberbürgermeister von Ravensburg, Dr. Daniel Rapp, war es, der den Mann entwaffnete. Wegen Schuldunfähigkeit wurde er in einer forensisch-psychiatrischen Klinik untergebracht. Dort kam es dann erneut zu einem Messerangriff. 2020 griff der Afghane einen gleichaltrigen Mitpatienten mit einem Messer an und verletzte diesen schwer. Man stritt sich zuvor über das Fernsehprogramm. Obwohl der Streit bereits beigelegt war, rannte der Mann auf einmal in die Küche, griff sich ein Messer und stach seinem Mitpatienten damit in den Hinterkopf. Ein anwesender Therapeut ging dazwischen und konnte Schlimmeres verhindern, indem er den Angreifer in ein Isolierzimmer verfrachtete. Das Opfer erlitt eine große Wunde am Hinterkopf, wurde jedoch nicht lebensgefährlich verletzt. Im folgenden Prozess wegen des Angriffs gegen seinen Mitpatienten kamen interessante Aussagen des Täters zutage. So hat er nach dem Angriff in der Klinik gesagt: „Ich habe schon drei Leute niedergestochen, da kommt es auf einen Vierten nicht mehr an.“ Außerdem behauptete er, dass er als Taliban in Afghanistan schon mehreren Menschen die Kehle durchgeschnitten hätte. Derselbe Gutachter, der den Afghanen für den Angriff in Ravensburg noch als schuldunfähig einstufte, stellte dann für die Attacke in der Klinik Schuldfähigkeit fest. Dank der Medikamente habe er keine Wahnvorstellungen mehr, so die Einschätzung. Allerdings sei er noch nicht von seiner psychischen Erkrankung geheilt, so die Einschätzung des Sachverständigen. Deshalb wurde der Angeklagte dieses Mal zwar zu einer Haftstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt, was aber dahingehend folgenlos blieb, da der Mann weiter in der Klinik verbleiben muss. Ich schaue mal, wo der Kerl abgeblieben ist und berichte dann. #Ravensburg #Messerangriff #Psychiatrie

