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#Busfahrer

Kurzfassung: Fledermäuse auf einem Markt in Wuhan sorgten für die Übertragung der russischen Drohne auf den Flughafen Leipzig. Ein mutiger deutscher Busfahrer trat die asymptomatische Erkrankung mit seiner selbstgehäkelten Maske und dem fünften Booster zu Boden. #Wuhan #Fledermäuse #Drohnen

Laut BILD ist das die „Sprengdose“. Meine Fragen: Sieht so Semtex aus, nachdem der Zünder nicht(!) funktionierte? Laut Wikipedia ist der Plastiksprengstoff über Jahrzehnte chemisch stabil. Anders als verbrannte Ravioli zum Beispiel. Wie wir alle wissen, war da kein Bumm sondern nur ein Plopp. Nächste Frage: Wie irre schnell rosten russische Pelmeni-Dosen durch? Stammen die Kiefernnadeln direkt vom Rollfeld oder hatte der Busfahrer einen Weihnachtsbaum gestohlen und ist deshalb untergetaucht? Es gibt darauf ganz sicher eine logische Antwort. Aber es sieht erst mal voll dramatisch aus, was Ronny und Jaqueline beim Picknick in dem Wäldchen am Flughafen vor 5 Jahren vergessen haben. Letzte Frage: WOLLT IHR UNS VERARSCHEN? #Priebshow #Sprengstoff #Russland #Satire

Unser Problem: Wir glauben der Regierung seit Corona gar nichts mehr. Null, nothing, nada. Eines muss ens den Russen lassen: Sie sind geradezu unfähig. Eine Drohne, die von einem Busfahrer roundgekickt wird. Ein Waffendepot mit ganzen ZWEI verrotteten Makarovs. Jetzt zu blöde, einen Mast zu sprengen, ohne erwischt zu werden. Die können echt gar nix. 1939 gab sich die Reichsregierung in Gleiwitz wenigstens noch richtig Mühe beim Schummeln! #Regierung #Corona #Russland

Zwei Pistolen im Wald. Der Busfahrer schnappt die Drohne. Silvesterraketen am Umspannwerk. Putin zieht alle Register. Jetzt auf jeden Fall CDU wählen. Sonst regiert der Russe in Magdeburg. #Politik #Wahlen #Sicherheit

Hab ich richtig verstanden? Ein Land mit über 5.500 Nuklearsprengköpfen hat „uns“ mit einer Drohne angegriffen, die ein Busfahrer abfangen konnte? Echt jetzt? #Nuklear #Drohnen #Sicherheit

Dank Innenminister Dobrindt weiß ich jetzt, was ein „Low-Level -Agent“ ist. Das ist ein Amateur, der an eine Drohne von OBI Sprengstoff kleben soll , die damit auf ein riesiges Frachtflugzeug Antonov fliegen soll um es in die Luft zu sprengen. Dummerweise macht aber ein Busfahrer kurz vor Mitternacht bei einer Sightseeingtour am Leipziger Flughafen die Drohne mit einem Fußtritt kaputt. Nix explodiert, niemand verletzt, niemand wird gefunden, der mit der Tat in Verbindung gebracht werden kann. Tja, die Erkenntnis lautet: Low-Level- Agenten sind handwerklich mäßig begabt, aber sie lassen sich nicht erwischen. #Drohnen #Sicherheit #Terrorismus

So far there is consensus: The ARD fact check on vaccinating pregnant women is wrong. But it's not an "error," rather a deception in the interest of the government. Background: Public service broadcasting and politics have a deal: Public service broadcasting spreads narratives like bus drivers who take down explosive drones with a kick. (translated)

Die Ukraine hatte keine Zeit für Debatten. Sie musste unter Beschuss lernen, Drohnenschwärme abzuwehren, weil sonst Menschen sterben. Drohnenschwärme, nicht alle paar Monate mal ne Drohne. Knapp fünf volle Jahre Krieg, fünf Jahre Drohnenwarnungen, fünf Jahre Zeit zu lernen. Und Deutschland schafft es noch immer nicht, eine Drohne über einem seiner sensibelsten Flughäfen zuverlässig zu erkennen und abzufangen. Stattdessen diskutieren wir über neue Befugnisse für Geheimdienste, Datenspeicherung, Gesetze. Entschuldigung, aber müsste die erste Frage nicht lauten, wie entdecken wir diese Dinger und holen sie sicher vom Himmel, ohne dass Menschen darunter verletzt werden? Die Ukraine hatte keine Zeit für Debatten. Sie hat sich am 24.2.2022 nicht erst einmal hingesetzt und über Gesetzesänderungen debattiert, um am Ende praktisch nur Arbeitskreise zu gründen, deren Mitarbeiterstärke von einem Vorfall zum anderen verdoppelt wird. Deutschland lebt nicht im Krieg. Wir hatten Geld, Zeit, Ingenieure und jahrelange Warnungen. Und trotzdem wurde am Flughafen Leipzig-Halle eine mit Sprengstoff bestückte Drohne erst zufällig bemerkt, weil ein aufmerksamer Busfahrer sie gesehen hat. Aber dann lag sie da schon eine Weile - und 600 g Semtex nicht weit daneben. Es gab offensichtlich kein adäquates Erkennungssystem, geschweige denn eine funktionierende Abwehr, keine wie auch immer taugliche Sensorik, nur einen Busfahrer. Statt darüber zu diskutieren, was unsere Dienste künftig zusätzlich dürfen sollen, was sicherlich eine berechtigte Frage ist, hätten wir aber schon vorgestern die Technik haben müssen, um jetzt nicht so nackt herumzustehen. Wenn uns Diebe die Nachbarschaft unsicher machen und wir den Alarmanlagendienst rufen, wollen wir direkte Sicherheit. Was würden wir einer Firma sagen, die uns erzählt, dass sie gerade nicht liefern kann, weil sie noch wichtige Kompetenzfragen diskutiert? Eben! #Ukraine #Drohnen #Sicherheit

Militärexperte: „Besprechungen wehren keine Drohnen ab“ Nach den jüngsten Drohnenattacken stellt sich für den Militärexperten Nico Lange die Frage: Können oder wollen wir nichts dagegen tun? Die Technik zur Abwehr sei vorhanden. Leipzig/Mechernich/Berlin. Vermutlich vereitelte ein Busfahrer mit beherztem Tritt einen Sprengstoffanschlag mittels Drohne am Leipziger Flughafen. Kurz darauf überflogen mehrere Drohnen den Bundeswehrstandort Mechernich im Kreis Euskirchen. Ist Deutschland solchen Attacken hilflos ausgesetzt? Militärexperte Nico Lange hat Zweifel sowohl am Können als auch am Wollen. Herr Lange, was hilft besser gegen Drohnenangriffe: Behörden oder Busfahrer? In Leipzig offenbar ein Busfahrer. Das macht schon Sorge, dass diese Drohne nur durch Zufall unschädlich gemacht wurde und nicht durch systematische, professionelle Abwehr. Fangen wir mit den Behörden an: Weist der Vorfall am Leipziger Flughafen auf ein Problem der Zuständigkeiten und die Schwäche des föderalen Systems hin? Wir diskutieren in Deutschland sehr gern über Zuständigkeiten. Man kann sich ewig damit beschäftigen und davon ablenken, dass nichts geschieht. In Leipzig war es absolut klar. Für Flughäfen ist die Bundespolizei zuständig, und für Bundeswehrstandorte die Bundeswehr selbst. Wenn jeder im Rahmen seiner Zuständigkeiten das Notwendige tun würde, hätten wir das Problem nicht. Wer bekämpft denn jetzt die Drohne? Seit neun Monaten gibt es ein Drohnenabwehrzentrum von Bund und Ländern und seit Juni ein gemeinsames Zentrum zur Abwehr hybrider Bedrohungen. Braucht es weitere Planstellen? Im Drohnenabwehrzentrum werden Informationen ausgetauscht. Das ist sicher gut, wenn Beamte sich untereinander besprechen, wirft aber die Frage auf: Wer bekämpft denn jetzt die Drohne? Noch mehr Behörden und Institutionen, die dazu dienen, dass man einander updatet und erzählt, dass es Probleme gibt und wie schlimm das ist: Das wird diese Probleme nicht lösen. Wir leben leider in einer Verwaltungsrepublik. Da werden Probleme diskutiert oder juristisch angegangen. Es muss aber praktisch etwas gemacht werden, so wie es der Busfahrer vorgeführt hat. Ebenfalls vor einem Jahr wurde der Nationale Sicherheitsrat eingerichtet. Jetzt hat er getagt. Was genau bringt das im Fall der Drohnenattacken? Offenkundig nichts. Ich habe nicht verstanden, was der Rat jetzt beschlossen hat. Er hätte beschließen können, bis zum 31. August an allen Flughäfen und Bundeswehrstandorten die modernste Sensorik anzubringen, um auch kleine Drohnen zu erkennen und die Daten zusammenzuführen. Das wäre mal ein Ergebnis. Anscheinend gibt es aber kein Ergebnis, das aussagt: Wer macht was bis wann? Und solange ist das eben nur eine weitere Besprechung. Wenn einmal all die dafür nötige Energie für die Praxis der Drohnenabwehr verwendet würde, wären wir schon einen großen Schritt weiter. Werden militärische Pläne nicht aus gutem Grund geheimgehalten? Der Nationale Sicherheitsrat muss ja nicht die Details der Erkennung und Abwehr von Drohnen kommunizieren. Aber als Bürger möchte ich schon wissen, was bis wann unternommen wird gegen gefährliche Drohnen. Es scheint nicht viel Wissen um deren Bekämpfung dazusein. Wer sagt, diese Gefahr sei neu, ist auf dem Stand von Leuten, die sagen: Das Internet ist neu. Drohnen gibt es schon sehr lange, man kann sie online bestellen. Ebenfalls bekannt ist, dass normale Radare diese Drohnen nicht erfassen. Deshalb braucht man Bodenradare, die kleine, niedrigfliegende Objekte erfassen können. Aus der Ukraine, die sehr viel Erfahrung mit Drohnen hat, weiß man, dass akustische Sensornetzwerke, elektrooptische Sensoren oder Wärmebildsensoren, die zum Beispiel an Strommasten verbaut werden, die beste Methode sind, Drohnen zu erkennen und zu verfolgen. Wo gehört das hin, und was kostet es? Solche Systeme brauchen wir mindestens für Flughäfen und andere kritische Infrastruktur sowie Bundeswehrstandorte. Überall dort müssen wir aus dem völlig veralteten Konzept der Sichtung herauskommen. Jemand sieht eine Drohne, dann wird gerätselt, wo die herkommt und wo sie hinfliegt. Das können moderne Systeme besser. Besonders teuer ist das nicht, und die Technologie dafür haben wir schon in Deutschland. Der 31. August wäre, wie gesagt, ein gutes Datum, um wenigstens mal mit dem Aufbau zu beginnen. Das alles dient der Handlungsvermeidung Fachleute wenden ein, gegen kleine Drohnen wie die in Leipzig sei wenig zu machen, wenn sie erst einmal da seien. Richtig ist: Es gibt Systeme, die dagegen nicht effektiv sind. Deshalb brauchen wir ja Netzwerke, die mehrere Sensoren kombinieren. In der Ukraine sehen wir schon Technologie im Einsatz, die auch solche Drohnen erkennen kann. Das ist ein technologischer Wettlauf, vollkommen klar. Aber ich halte das Problem für lösbar und erwarte, dass die Zuständigen es lösen. Zur Bekämpfung haben Sie Signalstörungen wie Jamming und Spoofing vorgeschlagen. Aber sind das gute Ideen für einen Verkehrsflughafen? So stört man ja auch den regulären Verkehr. Richtig ist, dass beides solche Wechselwirkungen haben kann, je nachdem, auf welchen Frequenzen es stattfindet. Nun ist die bisherige Methode: Man sieht etwas, weiß nichts Genaues und sperrt den ganzen Flughafen, weil die Sicherheit vorgeht. Warum nicht bei einem Drohnenangriff alles für ein paar Minuten sperren und in dieser Zeit die Jamming- und Spoofing-Systeme einsetzen? Danach geht der Flugbetrieb weiter. Wir sollten nicht in deutscher Manier bei jeder nicht perfekten Lösung sofort Gründe anführen, warum das sowieso nicht geht, dazu alles immer weiter zu verkomplizieren und tausend Extrem-Varianten zu diskutieren. Das alles dient der Handlungsvermeidung. Ein Abschuss birgt Risiken, die aber sind kalkulierbar Tatsächlich ist keine einzige der Drohnen abgeschossen worden. Wie erklären Sie sich, dass die Bundeswehr Überflüge über einen besonders sensiblen Standort wie Mechernich hinnimmt? Das ist nicht mehr erklärlich. Wir hatten in den letzten Jahren dermaßen viele Überflüge, auch über Häfen, Schiffe oder Ausbildungsstätten der Bundeswehr für Ukrainer. Bekämpft wurden die Drohnen nicht, und da gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder kann die Bundeswehr das nicht. Das wäre fatal. Oder es traut sich niemand aufgrund einer Bedenkenträgerei, eine Drohne abzuschießen. Wer unbefugt Militärgelände betritt, kann im Extremfall mit der Schusswaffe bekämpft werden. Warum soll das denn in der Dimension Luft anders sein? Ist der Hinweis Bedenkenträgerei, dass solch ein Abschuss in der Nähe von bewohntem Gebiet Risiken birgt? Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Man kann zum Beispiel einen möglichst günstigen Zeitpunkt fürs Abschießen oder Umlenken auswählen. Im Zweifelsfall hängt eine Entscheidung ab von der Einschätzung, wie groß die Gefahr durch die jeweilige Drohne ist. In Leipzig sind wir nur knapp an einer Katastrophe vorbeigeschlittert. Es kann in solchen Fällen gerechtfertigt sein, mit dem Abschuss einer Drohne gewisse Risiken einzugehen. Solche Abwägungen sind für Sicherheitskräfte nichts Neues. Die Polizei zum Beispiel hat Richtlinien, wie sie mit einem solchen Dilemma umgeht. Elefant im Raum der Vorfälle von Mechernich und Leipzig ist Russland als Aggressor. Bundesinnenminister Dobrindt murmelte etwas von „fremden Mächten“, deren Täterschaft nicht auszuschließen sei. Ist Leisetreterei das Gebot der Stunde? Der Bundesinnenminister scheint Gründe dafür zu haben, warum er Ross und Reiter bisher nicht nennt. Klar ist: Diese Angriffe passen in das Muster russischer hybrider Angriffe auf Deutschland und andere Staaten. Ich halte es nicht für sinnvoll, den Verschwörungstheoretikern Raum zu geben, die jetzt alle möglichen Varianten bieten, wer es denn gewesen sein könnte. Besser, man sagt gleich, was los ist. Wir sind alle erwachsen und können die Wahrheit vertragen. Interessant ist, dass Russland sofort reagiert hat, obwohl es von deutscher Seite gar nicht als Täter benannt worden war. Das ist ja auch bezeichnend. #Drohnenabwehr #Sicherheit #Bundeswehr

Ich fasse die Medienberichte zur Drohne von Leipzig und ähnlichen Ereignissen noch einmal kompakt zusammen: Am Standplatz einer randvoll mit Waffen und Munition beladenen, nicht mit Munition beladenen, leeren ukrainischen Transportmaschine im militärischen, also zivilen und demzufolge nicht gesondert gesicherten Frachtbereich des Flughafens Halle-Leipzig ist eine eindeutig russische Drohne unbekannter Herkunft, mit einem Sprengsatz in einer Konservendose bestückt, deren Zünder versagte, nachdem die Drohne zuvor mit einer anderen Frachtmaschine in der Luft kollidiert war und dabei nicht explodierte, der Sprengsatz aber weggeschleudert wurde, wie neue Videoaufnahmen zeigen, von einem Busfahrer um kurz vor Mitternacht auf einer Besuchertour, an der offenbar niemand sonst teilgenommen hat, um schärfere Bilder zu machen, mit bloßen Händen durch einen kühnen Tritt mit dem Fuß aus der Luft geholt worden, so dass Marietta Slomka vom ZDF sofort ganz eindeutig einen Elefanten im Raum erkennen konnte, der aussah wie Putin, während in Bayern ein ukrainischer Spion verhaftet und kurze Zeit später in Bulgarien, ganz sicher irrtümlich neben einer Gaspipeline eine Drohne ukrainischer Herkunft explodierte, die zuvor ganz Rumänien passierte, um sich dermaßen zu verirren, als sie eigentlich in entgegengesetzter Richtung nach Norden fliegen sollte, um möglichst viele russische Soldaten in einem Supermarkt zu töten. Was habe ich etwas vergessen? #Priebshow #Drohnen #Leipzig #Sicherheit

Die politische Reaktion auf die Semtex-Drohne ist da und sie ist wie immer ziemlich aufschlussreich. Dobrindt will die Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei auf 300 Kräfte vergrößern und von vier auf acht Standorte ausweiten. Das Interessante ist der Zeitraffer dieses großartigen, sagen wir: Aktionismus. Denn das gemeinsame Drohnenabwehrzentrum wurde erst im vergangenen Dezember in Dienst gestellt. Damals war von zunächst etwa 60 und später von 130 Spezialkräften die Rede. Jetzt, nach Leipzig/Halle, soll das praktisch noch einmal hochskaliert werden. ☝️ Daniel Günther geht derweil schon einen Schritt weiter: Er fordert Bundeswehr an deutschen Flughäfen, notfalls mit Grundgesetzänderung. Gleichzeitig sagt die Bundesregierung, rechtlich sei man bei der Drohnenabwehr eigentlich bereits „gut aufgestellt“. Supi! Praktisch flog eine mit Semtex bestückte Drohne auf eine Antonow, traf sie, fiel herunter und lag danach stundenlang unbemerkt auf dem Flughafengelände. Dann kam der Busfahrer. Und jetzt wird die Einheit verdoppelt. Ob mit dem Busfahrer, wurde nicht berichtet. Immerhin wird Leipzig/Halle intern keineswegs als irgendein skurriler Drohnenfund behandelt. Die politische Reaktion sieht ziemlich eindeutig nach erheblichem Sicherheitsversagen und entsprechendem Verbesserungsdruck aus. Nur „Russland“ sagt die Bundesregierung weiterhin nicht. #Drohnenabwehr #Sicherheitslage #Politik

Vier Stunden. Das ist die Zahl, an der man hängen bleibt. Nach allem, was wir inzwischen aus der Videoauswertung am Flughafen Leipzig/Halle wissen, stellt sich die Lage ungefähr so dar: Gegen 19.30 Uhr fliegt ein Quadrocopter von der Größe einer Mikrowelle auf eine ukrainische Antonow zu. An Bord: rund 800 Gramm Semtex. Die Drohne schlägt an einer Tragfläche ein, prallt ab und fällt zu Boden. Der Sprengsatz detoniert nicht. Er liegt anschließend in einiger Entfernung von der Drohne. Und dann passiert erst einmal: nichts. Vier Stunden lang. Kein Sensor schlägt Alarm. Kein Radar meldet den Anflug. Keine Streife entdeckt die Drohne. Niemand bemerkt offenbar den Einschlag auf dem Flugzeug. Am Ende findet ein Busfahrer das Ding. Zufällig. Das allein ist schon schwer zu verdauen. Die 800 Gramm Semtex lagen dann immer noch herrenlos in der Gegend rum. Noch interessanter wird es durch einen zweiten Vorfall derselben Nacht. Nachdem der Flughafen wegen des Fundes gesperrt worden war, musste bekanntlich eine DHL-Frachtmaschine durchstarten. Rund sechseinhalb Kilometer östlich des Flughafens kollidierte sie in etwa 400 Metern Höhe mit einem bislang unbekannten Flugobjekt. Die Maschine konnte nach Hannover weiterfliegen. An der Nase wurden Schäden festgestellt. Biologische Rückstände fanden die Ermittler nicht. Ein Vogel war es also offenbar nicht. Was war es dann? Wenn es eine zweite Drohne war, wird die Geschichte ziemlich unangenehm. Denn zwischen dem Einschlag der ersten Drohne und der Kollision des DHL-Frachters lagen ungefähr vier Stunden. Eine gewöhnliche Drohne bleibt nicht vier Stunden am Stück in der Luft. Dann reden wir über mehrere Starts, mehrere Geräte, Akkuwechsel, oder über einen anderen Drohnentyp mit deutlich größerer Ausdauer. Mit anderen Worten: Sollte das zweite Flugobjekt zur selben Operation gehört haben, war diese Operation nach dem gescheiterten Anschlag nicht beendet. Sie lief weiter. Stundenlang. Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten. Herr Müller-Lüdenscheid konnte in dieser Nacht nicht schlafen. Also nahm er seine Drohne, fuhr zufällig zum Flughafen Leipzig/Halle, flog sie auf 400 Meter Höhe – weit über die regulär erlaubten 120 Meter – und dachte sich: Wird schon gutgehen. Dann kam die DHL-Maschine. Oder es waren Außerirdische. Möglich ist vieles. Plausibel ist nicht alles. Ein Wetterballon mit Messvorrichtung, ja, durchaus, auch die Messsonde hätte einen Schaden hinterlassen können. Wetterballons sind kein mysteriöses Phänomen. Meteorologische Aufstiege erfolgen regulär, werden dokumentiert und sind grundsätzlich zurückverfolgbar. Deshalb ist die entscheidende Frage jetzt nicht nur, was dieses zweite Flugobjekt war. Sondern, falls es eine Drohne war: Was tat sie dort vier Stunden nach dem Einschlag der Sprengstoffdrohne? Beobachtete jemand die Folgen des Angriffs? Wollte jemand sehen, wann und auf welche Weise der Flughafen auf die erste Drohne reagiert? Wurde nach der abgestürzten Drohne gesucht? Oder gehörte das zweite Gerät zu einem völlig anderen Vorgang? Das müssen die Ermittler klären. Was sie nicht mehr klären müssen, ist die Qualität der bisherigen Drohnenabwehr. Eine mit Semtex bestückte Drohne konnte offenbar auf ein Flugzeug an einem deutschen Verkehrsflughafen zufliegen, es treffen, abstürzen und anschließend stundenlang unentdeckt herumliegen. Unsere erste wirksame Begegnung mit einem weiteren unbekannten Flugobjekt derselben Nacht bestand möglicherweise darin, dass ein DHL-Frachter dagegenflog. Das ist keine Drohnenabwehr. Das ist mehr Glück als Verstand. #Drohnen #Sicherheit #Luftfahrt

Die Drohne in Leipzig/Halle hat das Flugzeug getroffen. Gescheitert ist offenbar nicht der Angriff, sondern die Detonation. Woher wir das wissen? Es gibt Videoaufnahmen vom Flughafen Leipzig/Halle. Auf ihnen ist zu sehen, wie die mit Semtex bestückte Drohne am Dienstagabend gegen 19.30 Uhr direkt auf die parkende ukrainische Antonow zufliegt und auf einer Tragfläche einschlägt. Dort befinden sich in der Regel die Treibstofftanks. Die Drohne prallt ab und fällt zu Boden. Spuren am Flügel bestätigen den Ablauf. Warum der Sprengsatz nicht detonierte, ist bislang unklar. Damit verändert sich die Bewertung des Vorfalls erheblich. Carlo Masala hebt aus dem ZEIT-Bericht die entscheidende Stelle heraus: Bislang gehörte zu den Ermittlungshypothesen, dass die bewaffnete Drohne möglicherweise lediglich als Warnung gedacht gewesen sein könnte: bewaffnet, aber nicht mit der Absicht, tatsächlich zu explodieren. Diese Hypothese lässt sich nach den Videoaufnahmen kaum noch halten. Genau das schreibt nun auch die ZEIT: Nach Auswertung der Aufnahmen habe sich die Drohne dem Flugzeug „mit der offensichtlichen Absicht, es zu beschädigen“ genähert. Der Flughafen sei einem verheerenden Anschlag nur knapp entgangen. Und auch unsere hübsche Busfahrer-Geschichte von vergangener Woche bekommt ein Update: Der Mann hat die Drohne offenbar nicht zu Fall gebracht. Als er sie entdeckte, lag sie bereits am Boden. Er stellte seinen Fuß darauf und alarmierte das Sicherheitspersonal. Der Sprengsatz wurde zudem nicht direkt an der Drohne gefunden, sondern in einiger Entfernung. Möglicherweise hatte er sich beim Aufprall auf das Flugzeug gelöst. Das heißt: Die Drohne hat ihr Ziel getroffen. Sie ist nicht explodiert. Das ist ein erheblicher Unterschied. Noch ist nicht geklärt, wer dahintersteckt. Die deutschen Ermittlungen haben bislang keinen eindeutigen Russland-Beleg ergeben. Die ZEIT schreibt aber, dass die Annahme eines staatlichen Akteurs inzwischen wahrscheinlicher geworden sei: Die Drohne war eine Spezialanfertigung, für gewöhnliche Radargeräte nicht erkennbar, der verwendete Semtex-Sprengstoff wird normalerweise militärisch genutzt und wäre nach Einschätzung der Ermittler wohl stark genug gewesen, die Maschine zur Explosion zu bringen. Die US-Geheimdienste sind bei der Frage nach dem Auftraggeber offenbar schon weiter. Das Wall Street Journal berichtet unter Berufung auf US-Beamte, die mit den Geheimdienstberichten vertraut sind, die Sprengstoffdrohne gehöre wahrscheinlich der russischen Regierung. CNN zitiert einen amerikanischen Verteidigungsbeamten in Europa mit der Einschätzung, die Drohne werde einem russischen Geheimdienst zugerechnet Die russische Botschaft in Berlin weist das zurück und beklagt eine neue Welle antirussischer Hysterie in Deutschland. Von einer Provokation ist die Rede, die den Interessen Kyjiws und des militaristischen Teils des europäischen Establishments diene. Das Dementi folgt damit exakt dem Muster, das man aus jedem vergleichbaren Fall der vergangenen Jahre kennt. Damit haben wir Videoaufnahmen, die auf einen tatsächlichen Anschlagsversuch hindeuten. Wir haben eine US-Geheimdiensteinschätzung, die nach Moskau weist. Und wir haben einen deutschen Innenminister, der bislang von fremden Mächten spricht. #Drohne #Leipzig #Sicherheit

Wissen Sie, was es an Flughäfen, Militär-, Fracht- und sonstigen Geländen in Massen gibt? Kameras! Und noch sehr viel mehr Leute mit Kameras, denn jeder von uns hat eine in der Tasche. In all den folgenden Fällen gab es insgesamt tausende Überwachungskameras und unzähliges Flughafenpersonal, Fluggäste, Militärpersonal, Lagerarbeiter, Mechaniker, Wachpersonal, zufällige Passanten und von diesen über einhunderttausend anwesenden Leuten hat nicht einer ein Foto geschossen oder Video aufgenommen. Von all diesen Vorkommnissen gibt es nur ein einziges Bild. Das einer Drohne, die ein Busfahrer mit einem Chuck-Norris-Roundhousekick aus der Luft getreten hat und bei der zusätzlich der Zünder irgendwie kaputt war und die man dann mit einem Taschenrechner aus dem Jahr 1990 fotografiert hat. Glauben Sie das? ___________ 24.11.2024–04.01.2025 Ludwigshafen Über 40 verdächtige Drohnenüberflüge über dem BASF-Werk. 03./04.12.2024 Ramstein Mehrere große Drohnen über der US-Airbase, Spionageverdacht. 09.–29.01.2025 Schwesing Professionelle Drohnen über einem Patriot-Standort der Bundeswehr. 12.01.2025 Manching / Neuburg Bis zu zehn Drohnen gleichzeitig über militärischen Bereichen. 26.–28.02.2025 Norddeutschland Große Drohnen über Militärbasen, Häfen und kritischer Infrastruktur. 07.2025 Frankfurt Flughafen Größerer Drohnenvorfall mit erheblichen Störungen im Flugbetrieb. 11.08.2025 Frankfurt Flughafen Drohnensichtung führte zeitweise zur Einstellung des Flugbetriebs. 26.08.2025 Kiel Drohne soll von einem Frachtschiff aus ein Marineschiff ausgespäht haben. 25./26.09.2025 Kiel / Heide Koordinierte Drohnen über Werft, Kraftwerk, Raffinerie und Behörden. 02.10.2025 Gifhorn / Meine Mehrere Drohnen nahe der Bundespolizei-Fliegerstaffel gesichtet. 02.10.2025 München Flughafen Drohnensichtungen führten zur kompletten Sperrung des Flughafens. 03.10.2025 München Flughafen Erneute Drohnen legten den Flughafen am zweiten Abend lahm. 01.12.2025 Annaburger Heide Drei Drohnen über dem neuen Arrow-3-Raketenabwehrstandort. 11.12.2025 Celle Bis zu 25 Drohnen kreisten stundenlang über einer Bundeswehrkaserne. 04./05.08.2026 Leipzig/Halle Flughafen Sprengstoffbestückte Drohne nahe ukrainischen Frachtmaschinen entdeckt. #Drohnen #Überwachung #Sicherheit

4 Stunden soll die #Drohne auf dem Flugplatz herumgeflogen sein und keiner hat reagiert?🤔 Muss auch ein super Akku gewesen sein🤔 Hat sie vielleicht nur auf den Busfahrer gewartet, um sich dann ganz lieb einfangen zu lassen? Wen wollt ihr eigentlich verarschen????🤬 https://t.co/OIH9a5uGGK #Drohne #Flughafen #Überwachung

Ali Utlu Jul 19

Tourists arrested in Hagia Sophia – because they are said to have read from the Bible. And when will we arrest praying bus drivers in Germany? (translated)

Bild Jul 17

Nach dem enttäuschenden Ausscheiden Englands im WM-Halbfinale gegen Argentinien äußert sich Jude Bellingham in einem emotionalen Instagram-Beitrag und teilt die inspirierenden Worte des Team-Busfahrers Michael Chandler, um den Zusammenhalt und die Stärke der „Three Lions“ zu betonen und den Fans für ihre Unterstützung zu danken. #ThreeLions #Bellingham #WM2026

Vom England-Busfahrer - Bellingham veröffentlicht emotionalen Brief
Julian Adrat Jul 7

Habe ich das richtig verstanden, ein Busfahrer, der Teenager um Ruhe bittet, wird ins Koma geprügelt, ein Busfahrer, der komplett auf Fahrzeiten pfeift, den Bus stoppt, seinen Teppich ausrollt, um zu "beten", der bekommt Respekt? #Gesellschaft #Respekt #Verhalten

„Ein Busfahrer der Stadtwerke Landshut hat auf seiner Route eine Pause eingelegt, um Richtung Mekka zu beten.“ Nein, das war nicht in Saudi-Arabien, sondern in Deutschland. https://t.co/TWx3z4OMNM #Busfahrer #Mekka #Diversity

Im CSU-regierten Bayern schikaniert ein Busfahrer seine Fahrgäste: Er unterbricht die Fahrt, rollt einen Gebetsteppich aus und betet. „Ob den Fahrer Konsequenzen erwarten, ist noch offen.“ Warum ist das offen? Wir sind in Deutschland, nicht in Islamistan! https://t.co/TAmcy01p7c #Bayern #Freiheit #Integration