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#Einstieg

Offener Brief an Lennart Pfahler .@LennartPfahler Sehr geehrter Herr Pfahler, Sie schreiben über mich: „Nehmt diesem Menschen die KI weg, das ist ja unerträglich.“ Das ist bemerkenswert – gerade aus dem Hause Axel Springer. Denn Axel Springer arbeitet selbst mit Palantir zusammen, dem von Peter Thiel mitgegründeten Daten- und Softwarekonzern. Palantir beschreibt Axel Springer öffentlich als Kunden: Mithilfe von Foundry sowie KI- und Machine-Learning-Funktionen werden unter anderem Leserverhalten, Werbung und datenbasierte Entscheidungen analysiert. Axel Springer berichtete bereits 2019 über den Einsatz von Palantir-Software zur Optimierung datenbasierter Entscheidungsprozesse im Nachrichtengeschäft. Und es geht noch weiter: Alex Karp, Mitgründer und CEO von Palantir, saß von April 2018 bis Ende 2019 im Aufsichtsrat der Axel Springer SE. Anschließend wurde er Mitglied des im Zuge des KKR-Einstiegs gebildeten Gesellschafterausschusses. Axel Springer präsentierte Karp zudem öffentlich als wichtigen Digitalisierungsexperten; Mathias Döpfner interviewte ihn ausführlich über KI, Datenanalyse und Privatsphäre. Mit anderen Worten: Wenn ein großer Medienkonzern Palantir-Technologie und KI zur Datenanalyse nutzt, heißt das Digitalisierung und Innovation. Wenn eine unabhängige Rechercheurin KI nutzt, um öffentlich zugängliche Register, Namen, Adressen und institutionelle Verbindungen strukturiert auszuwerten, soll man ihr dagegen „die KI wegnehmen“? Das ist keine sachliche Kritik. Sie nennen keinen falschen Beleg, keine fehlerhafte Quelle und keine konkrete Schlussfolgerung, die Sie widerlegen könnten. Sie reagieren lediglich mit persönlicher Herabsetzung. Daher meine einfache Frage: Welcher konkrete Beleg meiner Recherche ist falsch? Bitte nennen Sie ihn. Dann können wir über Quellen und Methodik sprechen. Solange Sie das nicht tun, bleibt Ihr Kommentar vor allem eines: erstaunlich dünn für einen Investigativjournalisten, dessen eigener Arbeitgeber seit Jahren genau jene datengetriebenen Werkzeuge nutzt, die Sie anderen offenbar absprechen möchten. Mit freundlichen Grüßen Frau Hodl #KI #Datenanalyse #Digitalisierung

Sie haben es wieder geschafft. Mit Tricks, mit Lügen, mit der klassischen Brüsseler Salami-Taktik haben die Herrschenden im EU-Parlament die größte flächendeckende Überwachungsmaschinerie der Menschheitsgeschichte durchgeboxt. Ab sofort steht jeder Bürger unter Generalverdacht. Jede private Nachricht, jedes Foto, jede E-Mail – alles wird maschinell gescannt, analysiert und bewertet. Ohne Richterbeschluss. Ohne konkreten Verdacht. Ohne jede individuelle Begründung. Das ist kein „Kinderschutz“. Das ist der offene Einstieg in den digitalen Totalitarismus. Das Perfide daran: Sie haben es schon fünfmal nicht durchbekommen. Also haben sie es neu verpackt. Genau wie Jean-Claude Juncker es einst zynisch formulierte: Man beschließt etwas, wartet ab, ob es Geschrei gibt. Gibt es keines – oder nur müdes Gemurmel –, dann ist der nächste Schritt frei. Das ist planmäßige Entmündigung. Wer die Privatsphäre aller knacken will, hat selbst etwas zu verbergen: den Willen zur totalen Kontrolle. Der Staat – dieses gewaltmonopolisierte Konstrukt aus Bürokraten, Politikern und Konzernen – hat nie genug Macht. Jede Krise, jedes emotional aufgeladene Thema wird genutzt, um mehr Befugnisse zu erpressen. Heute „zum Schutz der Kinder“. Morgen gegen „Hass“, „Desinformation“, „Extremismus“ oder was auch immer die jeweilige Machtelite als Bedrohung definiert. Sobald die Infrastruktur steht, reicht ein simpler Parlamentsbeschluss, und der Scanner richtet sich auf jeden um, der nicht mehr mitspielt. Der digitale Überwachungsstaat ist die logische Endstufe jeder zentralistischen Machtlogik: Je mehr Verantwortung du an Politiker und Beamte abgibst, desto mehr Freiheit verlierst du – bis nichts mehr übrig ist. Wer freiwillig in Ketten leben will, soll das tun. Aber er hat kein moralisches Recht, dich und mich mit in seine Sklaverei zu zwingen. Die Antwort kann nur eine sein: radikaler Widerstand durch Technologie, Kultur und Verweigerung. Private Netzwerke. Die Schaffung paralleler, freiwilliger Strukturen, die sich der staatlichen Kontrolle entziehen. Wer versteht, dass echte Freiheit immer mit dem Recht auf Geheimnis beginnt, der wird nicht mitmachen. Die Chatkontrolle ist nicht das Ende. Sie ist der Beginn einer neuen Phase des Kampfes zwischen Individuum und Leviathan. #ChatControl #DigitalerÜberwachungsstaat #KeineZustimmung #FreiheitOderNichts #Freiheit #Überwachung #Privatsphäre

Ich habe zusammen mit KitschKrieg und dem Musikduo Blumengarten das Lied "Gut genug" geschaffen, das sich zu einem globalen Phänomen entwickelte und diese Woche mit Platz 192 in die US-Billboard-Charts einstieg.

„Gut genug“ schaffte es in US-Billboard-Charts
orf.at

Das Berliner Produzententeam KitschKrieg hat mit dem Lied „Gut genug“ in Zusammenarbeit mit dem Duo Blumengarten und Rapperin Shirin David einen globalen Hit geschaffen, der in dieser Woche in die US-Billboard-Charts einstieg und in Deutschland sowie Österreich hohe Chartplatzierungen erreichte, während er in sozialen Netzwerken durch viral gehende Memes und die Unterstützung amerikanischer Stars zusätzliche Popularität gewann. #GutGenug #KitschKrieg #ShirinDavid

„Gut genug“ schaffte es in US-Billboard-Charts

Haushaltsausschuss des Bundestages genehmigte den Einstieg der Bundesregierung beim Rüstungskonzern KNDS mit einem Erwerb von 40 Prozent der Anteile für bis zu 7,2 Milliarden Euro, um strategische Interessen in der Panzerproduktion, insbesondere beim Leopard 2, zu sichern. #Bundesregierung #Rüstungsindustrie #KNDS

KNDS: Haushaltsausschuss stimmt Einstieg der Bundesregierung zu

Der mögliche Einstieg des italienischen Bahnunternehmens Italo in den deutschen Schienenmarkt könnte zu mehr Wettbewerb führen, was zu niedrigeren Preisen und einer besseren Qualität für Bahnreisende führen könnte, während gleichzeitig Bedenken über potenzielle negative Auswirkungen auf die Zugverbindungen in einigen Regionen bestehen. #ItaloEinstieg #BahnKonkurrenz #Zugverkehr

Welche Folgen hat es, wenn Italo in Deutschland einsteigt?
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Ich bin wirklich sprachlos und entsetzt zugleich. Ich bin seit drei Jahren selbstständig und verdiene mein Geld vor dem Computer. Mit dem Einstieg in die Selbstständigkeit stand für mich die Frage im Raum: Verlässt du Familie, Freunde und die Heimat, um im Ausland nicht von den hohen Steuern erdrückt zu werden? Ich kann jeden meiner Kollegen zum Teil verstehen, der diesen Schritt geht, doch für mich war die Entscheidung klar: Freunde und Familie haben Priorität vor Steuern. Ich habe in den letzten Jahren hohe sechsstellige Beiträge gezahlt und wäre ich ausgewandert, hätte ich vermutlich schon ausgesorgt. Stattdessen wird mir hier Schritt für Schritt die Zukunft verbaut. Es ist nicht nur so, dass der bürokratische Druck immer weiter steigt, sondern auch die Regulatorik verursacht viele Kopfschmerzen . On top plant unsere Regierung, die übrigens die niedrigsten Zustimmungswerte der Geschichte hat, ein Rentenpaket, das Generationen belasten wird. Generationen, die erst dann ins rentenpflichtige Alter kommen, wenn die heutigen Entscheider bereits seit Jahrzehnten verstorben sind. Über unsere Köpfe hinweg werden neue Belastungen beschlossen, während Politiker selbst keinen einzigen Cent in die Rentenkasse zahlen. Bei einem Bruttoeinkommen als Selbstständiger von 7.000 Euro im Monat zahle ich in Zukunft nicht nur meine 1.200 Euro gesetzliche Krankenversicherung, sondern zusätzlich auch 1.300 Euro Rentenversicherung, die zur Pflicht wird. Damit habe ich allein durch Versicherungsabgaben Kosten in Höhe von 2.500 Euro. On top kommen selbstverständlich noch einige der höchsten Steuern, die Arbeitnehmer auf dieser Welt überhaupt zahlen. Mir bleiben am Ende des Tages von 7.000 Euro brutto nicht einmal 3.000 Euro netto. Ich gehe als Selbstständiger ein volles Risiko ein, habe meinen „sicheren“ Job gekündigt, reiße mir jeden Tag den Arsch auf und als Dank dafür lebe ich am Ende fast wie ein Bürgergeldempfänger. Ich fühle mich vom Staat nicht nur im Stich gelassen, sondern wirklich verarscht. Mir bleibt am Ende des Monats weniger Geld zum Investieren, weniger für meine eigene Vorsorge und vor allem auch weniger für den Vermögensaufbau, der sowieso, selbst wenn er irgendwann gelingt ein weiteres Mal versteuert wird. Wenn es schlecht läuft, tragen wir als Bevölkerung den Schaden und wenn die Rente später nicht reicht, ist es sowieso unser Problem. Die Politiker, die jetzt diese Entscheidungen treffen, wird es nicht nur nicht betreffen, sie werden gar nicht mehr am Leben sein, wenn ihre Versprechen irgendwann auf die Probe gestellt werden. #Selbstständigkeit #Steuern #Bürokratie

Die Bundesregierung hat einen Einstieg mit 40 Prozent bei dem deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS vereinbart, um die strategischen Interessen beider Länder in der Verteidigungsindustrie zu sichern und den Einfluss auf das Unternehmen, das unter anderem den Kampfpanzern Leopard 2 herstellt, zu festigen; die Entscheidung steht jedoch noch aus der Zustimmung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages. #KNDS #Rüstungsindustrie #DeutschFranzösischeKooperation

Bundesregierung bestätigt Einstieg mit 40 Prozent bei KNDS

Safety is the prerequisite for freedom: The federal government's involvement with the tank manufacturer #KNDS is an important signal for domestic jobs and technological sovereignty. For defense capability, we need technologies domestically. The "Leopard 2" is part of that. (translated)

Deutschland und Frankreich haben sich auf einen Einstieg des Bundes beim deutsch-französischen Rüstungshersteller KNDS geeinigt, wobei Deutschland eine 40-prozentige Beteiligung anstrebt, um seinen Einfluss und die Produktion im Verteidigungsbereich zu sichern, bevor der geplante Börsengang des Unternehmens noch vor der Sommerpause erfolgt. #KNDS #Rüstungsindustrie #Verteidigung

KNDS: Deutschland einigt sich mit Frankreich auf Einstieg bei KNDS

Der nächste Milliardenauftrag verlässt Deutschland. Die Mega Yacht Ulyssia wird nicht bei Meyer Werft gebaut. Auch Mega Yachten lohnen nicht mehr in Deutschland. Was lohnt noch? #MeyerWerft #Schiffbau #Industrie #China Auftrag: Die 324 Meter lange Ulyssia galt als möglicher Milliardenauftrag für die Meyer Werft in Papenburg. Über den Bau wurde lange verhandelt, doch das Projekt wird nun von einer Werft in China umgesetzt. Trend: Für Meyer Werft wäre der Auftrag der Einstieg in das Yachtgeschäft gewesen. Am 19. Juni 2026 wurde bekannt, dass die Verhandlungen nicht zu einem Auftrag führten und der Bau nach China vergeben wurde. Deutschland verliert damit eine weitere Chance auf industrielle Wertschöpfung in einem strategisch wichtigen Marktsegment. @HotManufaktur vielen Dank für den wichtigen Hinweis! Quelle: (Nordwest Zeitung) https://t.co/DSHivD9uvg #Schiffbau #Industrie #MegaYachten

Die EU-Kommission hat den Einstieg des Bundes mit 40 Prozent beim Rüstungskonzern KNDS genehmigt, wodurch Deutschland die gleichen Rechte wie Frankreich erhält, während das Unternehmen plant, an die Börse zu gehen und seine Präsenz in Deutschland auszubauen. #KNDS #Rüstungsindustrie #Leopard2

Rüstungskonzern KNDS: Bund darf bei Leopard-2-Hersteller KNDS einsteigen
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SpaceX erlebt an der Börse einen spektakulären Aufstieg, was Anleger zur Frage bringt, ob der Einstieg trotz der enormen Risiken und dem aktuellen Hype noch sinnvoll ist, während Experten zur Vorsicht raten. #SpaceX #Aktienmarkt #Börsengang

Heißeste Aktie der Welt - SpaceX schießt hoch! Lohnt sich noch der Einstieg?

Die EVG warnt in einer Analyse, dass der geplante Einstieg des italienischen Bahnunternehmens Italo in den deutschen Fernverkehr potenziell 16 Städte, darunter Augsburg und Münster, von ICE- und IC-Anbindungen abkoppeln könnte, was zu erheblichen Einschränkungen im gesamten Netz führen würde. #ItaloEinstieg #Fernverkehr #EVG

EVG-Analyse: Italo-Züge könnten für 16 Städte Nachteile im Fernverkehr bedeuten

Das ukrainische Verteidigungsministerium hat infolge eines Soldatenmangels signifikante Solderhöhungen angekündigt, um ukrainische Infanteristen zu den höchstbezahlten Militärspezialisten weltweit zu machen, wobei der Einstiegssold um 50 Prozent und die Entlohnung für Fronteinsätze auf fast 8.900 Euro monatlich steigen soll, während gleichzeitig ein verstärkter Fokus auf die Anwerbung von ausländischen Söldnern gelegt wird. #UkrainischeArmee #Solderhöhungen #Militärreform

Ukraine: Verteidigungsministerium kündigt Solderhöhungen an

Median-Nettogehalt: 🇩🇪 Deutschland: 2.300 Euro 🇮🇹 Italien: 1.800 Euro Normal-Preis für Bio-Olivenöl bei Lidl: 🇩🇪 Deutschland: 6,99 Euro 🇮🇹 Italien: 8,89 Euro Fakt: Deutsche Discounter haben mehr gegen Armut getan als jeder Politiker. https://t.co/3ZGKHY8jBx #Einstieg #Wirtschaft #Lebenshaltungskosten

Kay Ray Jun 4

Michael Kyrath trauert um seine ermordete Tochter. Das ist natürlich hochverdächtig. Denn wer um ein Mordopfer trauert, könnte als Nächstes Fragen stellen. Und wer Fragen stellt, könnte Antworten wollen. Und wer Antworten will, gefährdet am Ende noch die behördlich betreute Ratlosigkeit. Früher fragte man: „Wer hat das getan?" Heute fragt man: „Warum sprechen Sie darüber?" Die neue deutsche Unschuldsvermutung lautet: Nicht der Täter steht unter Generalverdacht, sondern der Vater, der sich nicht daran gewöhnen will. Vielleicht sollte Michael Kyrath einfach schweigen. Dann wäre seine Tochter zwar immer noch tot, aber wenigstens würde niemand mehr Gefahr laufen, einen Zusammenhang zu bemerken. Und Zusammenhänge sind bekanntlich die Einstiegsdroge des Extremismus. Herzlichst Kay Ray ❤️ ❤️ ❤️ #Mord #Trauer #Gesellschaft

Kurier Jun 4

Volkswagen hat in Spanien die Produktion günstigerer E-Kleinwagen gestartet, um im Wettbewerbsumfeld für Elektrofahrzeuge mithalten zu können, doch trotz versprochener Einstiegspreise unter 25.000 Euro werden die ersten Modelle zunächst teurer angeboten, was kritisiert wird. #VW #Elektromobilität #Spanien

Zu spät? Zu teuer? VW-Baustart günstigerer E-Autos holpert
Maxim Röder Jun 2

Viele Menschen scheitern beim Investieren an einer Sache: Sie schauen ständig nach links und rechts und vergleichen sich. 🧵 Mir ging es am Anfang genauso. Wir klammern uns oft an Kurse der Vergangenheit (oder an den Einstieg von anderen) und verpassen dadurch die besten Unternehmen der Welt. Bestes Beispiel: Arista Networks. Ich habe schon unzählige Nachrichten von Leuten erhalten: "Du bist fast 100% (vorher 30% oder 50%) vorne, für mich ist der Zug abgefahren." Dabei wird eine Sache komplett übersehen: Mein Einstieg spielt nur für MICH eine Rolle. Für eure Rendite ist er völlig irrelevant. Die Börse zahlt keine Prämien dafür, wer zuerst da war. Investieren wurde für mich dramatisch leichter (und erfolgreicher), als ich aufgehört habe, meine Positionen mit denen der anderer zu vergleichen. #Investieren #Aktienmarkt #Finanzbildung

Google war die Firma, die niemandes Geld brauchte. Jahrelang kaufte der Konzern eigene Aktien für zweistellige Milliardenbeträge zurück, weil schlicht zu viel Geld in der Kasse lag. Gestern kam die Ankündigung, 80 Milliarden Dollar an neuen Aktien zu verkaufen. Die reichste Firma der Welt kann ihren eigenen KI-Ausbau nicht mehr aus eigener Tasche bezahlen. Die Zahlen aus der Mitteilung vom Montag teilen sich auf drei Wege auf. 30 Milliarden über klassische Aktienverkäufe, teils als Pflichtwandelanleihen, die später zwingend in Aktien umgewandelt werden. 40 Milliarden über ein Programm, das ab dem dritten Quartal nach und nach frische Aktien über die Börse abgibt. Und 10 Milliarden direkt an Warren Buffetts Berkshire Hathaway. Die Reaktion der Börse war eindeutig. Die Aktie schloss am Montag bei 372,58 Dollar im Minus und gab nachbörslich um weitere rund 1,5 Prozent nach. Der Grund hat einen Namen: Verwässerung. Mehr Aktien bedeuten, dass jede bestehende Aktie für einen kleineren Anteil am Unternehmen und an dessen künftigen Gewinnen steht. Bemerkenswert ist weniger die Summe als die Richtung. Google hat über Jahre das Gegenteil getan und allein 2023 für über 60 Milliarden Dollar eigene Aktien zurückgekauft. Schon 2025 nahm der Konzern zusätzlich 37 Milliarden Dollar über Anleihen auf. Jetzt kommen 80 Milliarden frisches Eigenkapital obendrauf. Aktienrückkäufe sind normalerweise das Zeichen eines Unternehmens mit mehr Geld, als es sinnvoll einsetzen kann. Dass nun das Gegenteil passiert, ist die eigentliche Nachricht. Warum überhaupt Eigenkapital und nicht nur weitere Schulden? Frisches Aktienkapital muss nie zurückgezahlt werden und belastet eine Bilanz nicht, die ohnehin schon Rekordsummen an KI-Ausgaben schultert. Den Preis dafür tragen die Altaktionäre, über die Verwässerung. Die Dimension wird klar, wenn man auf die Investitionsplanung schaut. Google will 2026 zwischen 180 und 190 Milliarden Dollar investieren. Fast doppelt so viel wie die 91 Milliarden des Vorjahres. Diese Ausgaben verschlingen inzwischen rund die Hälfte des Umsatzes. Ein Anleiheexperte bei Mirabaud nannte ein solches Niveau etwas, das man bei einem normalen Unternehmen zu keinem Zeitpunkt sehe, und sprach von einem Bruchpunkt im natürlichen Zyklus. Google steht damit nicht allein. Die fünf großen Cloud-Konzerne, Amazon, Microsoft, Google, Meta und Oracle, geben 2026 zusammen über 600 Milliarden Dollar aus, ein Drittel mehr als im Vorjahr. Rund drei Viertel davon fließen direkt in KI. Allein 2025 nahmen sie dafür etwa 121 Milliarden Dollar an neuen Schulden auf. Morgan Stanley und JP Morgan halten es für möglich, dass die Tech-Branche in den kommenden Jahren bis zu 1,5 Billionen Dollar an neuen Schulden aufnehmen muss. Jahrelang galt unter Anlegern eine stille Übereinkunft. Die teure, spekulative KI-Wette der Tech-Riesen wurde aus eigenem Cashflow bezahlt und blieb damit aus dem Schuldenmarkt heraus. Genau diese Übereinkunft bricht gerade. Erst über Anleihen, jetzt über die Ausgabe neuer Aktien. Ein Detail macht das greifbar. Berkshire zahlt für seine 10 Milliarden weniger als den Börsenkurs vom Montag, 351,81 Dollar für die eine Aktiengattung, 348,20 für die andere. Der prominenteste Investor der Welt bekommt einen Rabatt für seinen Einstieg. Der Privatanleger, der bereits investiert ist, trägt die Verwässerung. Die mechanische Parallele führt zurück in die Jahre um 2000. Damals trieben Telekom- und Internetkonzerne einen gewaltigen Infrastrukturausbau voran, Glasfaserkabel quer durch ganze Länder, finanziert mit fremdem Geld. Ein Großteil dieser Kapazität wurde nie ausgelastet, die Technik veraltete schneller, als die Schulden getilgt waren. Die heutige Sorge ist mechanisch dieselbe. Rechenzentren voller teurer Chips, die in drei Jahren von effizienteren Modellen überholt sein könnten, während die Finanzierung über fünf oder acht Jahre läuft. Google galt als der Konzern, der so viel verdient, dass Geld nie das Problem war. Diese Annahme ist seit Montag überholt. Wenn selbst die cashreichste Firma der Welt für ihren KI-Ausbau die Anleger zur Kasse bittet, sagt das weniger über Google aus als über die Rechnung, die hinter dem gesamten KI-Boom steht. Wenn dich solche Makro Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡 #Google #KI #Aktien