Wer sich nur bei der Tagesschau über den Fall Jason Arday informiert, glaubt, der Mann wurde allein Opfer einer unberechtigten rassistischen Kampagne. Eine Kollegin bezeichnete die Berichte aus dem Studio ARD-London als "desinformierend". Die Perspektive der Demonstranten wird einseitig widergegeben, entscheidende Informationen zu diesem Fall dem Leser und Hörer vorenthalten. Was der ÖRR-Konsument nicht erfährt: Bereits bei der Ernennung von Jason Arday zum Professor in Cambridge gab es erste Zweifel an seiner Doktorarbeit. Diese Zweifel wurden seitens der Uni Cambridge über Jahre hinweg als rassistische Böswilligkeiten abgetan. Der Journalist des "Telegraph", der Jason Arday kontaktierte, erhielt einen Anruf der Polizei, die ihm sagte, er solle es unterlassen, Jason Arday Fragen zu stellen. Jason Arday hat wahrscheinlich nicht nur plagiiert, sondern eine sechs Jahre vor seiner Dissertation erschienene Arbeit einer Doktorandin einer anderen Universität wortwörtlich kopiert. Seine Lügen zur eigenen Biografie wurden immer grotesker. So behauptete er, als Kind in einer Fernsehserie mitgespielt zu haben - die Jahre vor seiner Geburt eingestellt worden war! Er nannte Bücher, die er veröffentlicht hatte, die gar nicht existieren. Er behauptete, Spendenaktionen initiiert zu haben, die ebenfalls nicht nachzuweisen waren. Der Gebührenzahler hätte das Recht auf das ganze, nicht auf ein einseitiges Bild. #Rassismus #Desinformation #Medienkompetenz
